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November 2015

RKG-Coach Hans "Bubi" Kretschmann

Starker Auftritt der Reserve

 

Edeljoker Johannes Reh macht den Sack zu

 

Im Duell der 2ten Mannschaften RKG Freiburg 2000 und RG Hausen-Zell errangen unsere Jungs einen knappen 16:15 Erfolg. Aufgrund 

der größeren Kampfmoral und der höheren Einsatzbereitschaft war er am Ende auch verdient. Beispielhaft dafür stand der mit purer 

Willenskraft durchgedrückte Punktsieg von Patrick Kaufmehl.

Gewichtsklasse bis 57 kg (gr.-röm.): Ausgezeichnet aufgelegt präsentierte sich Matteo Joos. Er ließ Johann Schmittel nie zur Entfaltung kommen, konterte ihn sauber mit einem Kopfhüftschwung aus und gewann klar mit 6:0 Punkten. (2:0 Mannschaftspunkte)

Gewichtsklasse bis 130 kg (Freistil): Igor Maier stellt eine Macht im Schwergewicht dar. Dies bekam auch Daniel Götz zu spüren. Er 

konnte dem Angriffsdruck Igors von Beginn an nicht wirklich standhalten. Noch innerhalb der 1. Runde hieß es „technisch überlegener Punktsieger“ Igor Maier. (4:0 Mannschaftspkt.)

Gewichtsklasse bis 61 kg (Freistil): Krankheitsbedingt musste die RKG diesen Kampf den Hausen-Zellern schenken. (0:4 Mannschaftspkt.)

Gewichtsklasse bis 98 kg (gr.-röm.): Patrick Kaufmehl und David Netsch strapazierten die Nerven der Zuschauer gewaltig. In einem 

Kampf auf Biegen und Brechen setzte sich Patrick unter lautstarkem Jubel der Fans mit 5:4 Punkten durch. (1:0 Mannschaftspkt.)

Gewichtsklasse bis 66 kg (gr.-röm.): Offensichtlich mit dem falschen Fuß war Pierre Berrak aufgestanden. Mike Keßler von der RG 

Hausen-Zell nahm die Chance war, punktete mit hohen Würfen und wurde technischer Überlegenheitssieger. (0:4 Mannschaftspkt.)

Gewichtsklasse bis 86 kg (Freistil): Nach fast überstandener Erkältungskrankheit zeigte sich Lars Schäfle wieder in gewohnter 

Form. Der offensiven Ringweise von Lars hatte David Affutu-Nartey wenig entgegen zu setzen. Nach gut 4 Minuten stand es 16:0 für 

den RKGler. (4:0 Mannschaftspkt.)

Gewichtsklasse bis 66 kg (Freistil): Nach gutem Kampfverlauf musste Oleg Arnold eine unglückliche Schulterniederlage gegen 

Manuel Kiefer hinnehmen. (0:4 Mannschaftspkt.)

Gewichtsklasse bis 75 kg (gr.-röm.): Den taktisch wohl stärksten Kampf auf Freiburger Seite machte Kenan Halac. Die entscheidenden 

Punkte holte er mit einem cleveren Hüftangriff. Der RGler Jonas Deiß konnte das Blatt trotz verzweifelter Bemühungen nicht mehr 

wenden. Somit feierten die Zuschauer einen knappen aber verdienten 4:3 Punktsieg von Kenan. (1:0 Mannschaftspkt.)

Gewichtsklasse bis 75 kg (Freistil): Beim Stand von 12:15 für die RG Hausen-Zell musste eine „4“ her. Bitteres Pech für die Wiesentäler, 

dass die RKG mit Johannes Reh einen Edeljoker vom Feinsten aus dem Ärmel zauberten, der die „4“ locker holte. Mit frechen Angriffen 

punktete Johannes von Beginn an. Der keineswegs schwache Patrick Sutter hatte nicht den Hauch einer Chance. (4:0 Mannschaftspkt.)

Glückwunsch Jungs – und weiter so!

Freitag, 27. November 2015

Keine Revanche gegen den SV Halbergmoos

 

RKG unterliegt mit 8:19 in Halbergmoos

 

 

"Solche Kämpfe gibt’s halt mal", so Trainer Bubi Kretschmann. Mit 8:19 unterlag man der Mannschaft aus dem Erdinger Moos recht deutlich. Nach der hauchdünnen 10:11 Vorrundenniederlage, sollte zu Hause der Spieß gegen den Tabellennachbarn aus Bayern gedreht werden.
 

Doch am Freitag gab es schon lange Gesichter. Viktor Reh und Reinhold Kratz verletzten sich im Abschlusstraining und mussten passen.
Die Aufstellung von Hallbergmoos half auch nicht gerade die Stimmung aufzubessern. Die Bayern um Trainer Ergün Aydin boten ihre Bestbesetzung auf und werden in dieser Zusammensetzung noch einige Teams in Bedrängnis bringen.

 

57 Gr.-röm.: Radostin Shindov fühlt sich in seiner Stilart sichtlich wohl und besiegte Rene Winter deutlich 10:1.

 

130 Freistil: Hier boten die Hallbergmooser den Modellathleten Richard Csercsics auf. Mit seiner enormen und beeindruckenden Physis ließ er Ersatzmann Igor Maier nicht den Hauch einer Chance. In der 4. Minute wurde der ungleiche Kampf bei 18:0 abgepfiffen.

 

61 Freistil: Mit Thomas Kopp hatte Publikumsliebling Florian Losmann einen der stärksten deutschen Athleten auf diesem Gewicht zum Gegner. Nachdem sich beide erfolgreich neutralisierten wurde der Hallbergmooser immer stärker. Florian fand an diesem Abend kein Konzept gegen den Vollgas ringenden Kopp. Der Kampf endete 2:10 für den Hallbergmooser.

 

98 Gr.-röm.: Daniel Burla musste gegen den bärenstarlen Litauer Aldas Lukosaitis alles in die Waagschale werfen. Ein Wurf am Mattenrand zu Gunsten des Litauers, der mit einer 4 gewertet wurde, entschied die Partie. Endstand 2:8.

 

66A gr.-röm. Völlig überfordert war Pierre Berrak gegen den intern. Topathleten Witalis Lazovski. Mit 0:16 nach 1:57 war auch hier der Kampf zu Ende.

 

86B Freistil: Lukas Schöffler hatte es mit dem ehemaligen Deutschen Meister und Trainer von Hallbergmoos, Ergün Aydin zu tun. Lukas legte los wie die Feuerwehr und konnte mit einem gekonnten Beinangriff die erste 2er Wertung verbuchen. Doch auch hier konnte der Gast aus Hallbergmoos nach einem Beinangriff eine 4er Wertung erzielen und führte zur Pause 6:2. Danach fightete nur noch Lukas, doch der mit allen Wassern gewaschene Aydin setzte nochmal einen Beinangriff und verteidigte seine zwischenzeitlich knappe Führung geschickt. Endstand 7:8 für Aydin.

 

66B Freistil: Einen glänzenden Tag erwischte Simon Ketterer, er konnte seinen Gegner Manuel Striedl mit einem sehenswerten Beindurchzug und anschließendem Einsteiger unter dem Jubel der Zuschauer schultern.

 

86A Gr.-röm: Auch diese Gewichtsklasse besetzten die Bayern mit einem litauischen Topathleten, Laimutis Adomaitis war unserem Athleten Alexander Heit physisch überlegen und siegte 5:1.

 

75A Gr.röm.: Der frisch genesene Pascal Funk startete eine Klasse höher für den verletzten Reinhold Kratz. Er versuchte alles gegen den quirligen Michael Prill, musste aber am Boden die Punkte abgeben. Mit 1:11 ging dieser Kampf zu Ende.

 

75B Freistil: Ein Leckerbissen gab es dennoch im Schlusskampf zwischen Stefan Käppeler und Balint Molnar. Molnar wollte sich für die Hinrunden Niederlage revanchieren und eröffnete den Kampf mit einer Wertung zu seinen Gunsten. Der Kampf war hochintensiv und jede Situation wurde ausgekämpft. Beim Stand von 3:3 konnte Stefan mit seinem unbändigen Willen, quasi in letzter Sekunde noch einen Angriff setzen und siegte unter dem tosenden Beifall und Stefan Stefan Rufen mit 5:3. So nahm der Kampfabend doch noch ein versöhnliches Ende. Die Verantwortlichen und auch die Zuschauer waren sich einig, an diesem Abend war der SV Hallbergmoos eine Nummer zu groß

 

 

Die 2. Mannschaft verlor ihren Verbandskampf gegen den KSV Gottmadingen 4:34. Leider konnte auch die Reservestaffel, bedingt durch verletzte und fehlende Athleten, nicht vollbesetzt antreten und nur „einen“ Kampf siegreich gestalten. Maximilian Remmensperger konnte Artur Stang technisch überhöht 15:0 besiegen.

 

Die Jugendmannschaft konnte dem ASV Urloffen einen hauchdünnen 20:19 Sieg abringen. Ihre Kämpfe gewannen, Lesandro und Justin Tränkler, Simon Bauer, Ivan Daoud und Mikhail Tsupikau.
Gegen die starke Mannschaft vom ASV Vörstetten gab es eine 12:24 Niederlage.
Hier konnten sich Justin Tränkler; Sophia Schäfle und Eugen Mai in die Siegerliste eintragen.

Sa. 14. November 2015

RKG-Ringer Florian Losmann (oben) macht in beiden Stilarten eine gute Figur. Foto: Achim Keller

Selten: Florian Losmann ringt erfolgreich in beiden Stilarten 

 

Florian Losmann, Neuzugangbei den Ringern der RKG Freiburg, hat voll eingeschlagen / Am Samstag kommt Halbergmoos 

 

RINGEN. Flexibilität ist eine der großen Stärken von Florian Losmann. Der Neuzugang des Ringer-Zweitligisten RKG Freiburg bewies dies zu Beginn der Runde gleich in zweifacher Hinsicht.

Der Freistil-Spezialist im Federgewicht (61 Kilogramm) war quasi schon auf dem Sprung aus seinem Heimatort Laudenbach an der Bergstraße in den Breisgau, um in Freiburg ein Studium aufzunehmen. Die künftige Studentenbude stand schon bezugsfertig bereit, doch dann warf ein Brief von der Fachhochschule Ludwigshafen all seine Pläne über den Haufen. Im Nachrückverfahren wurde er auf den letzten Drücker für das Studienfach Logistik zugelassen – also Kommando zurück, denn Losmann erklärte: "Dies war mein Wunsch-Studiengang."

Seine zweite Anpassungsfähigkeit demonstrierte er in der Vorrunde, als der Fünfte der Freistil-DM im für ihn doch ungewohnten griechisch-römischen Stil für die RKG seiner Handarbeit nachging. Und da schossen beim Sohn einer Winzerfamilie dieÖchsle-Werte durch die Decke. In acht Duellen ging das heutige Geburtstagskind – er feiert sein 22. Wiegenfest – sieben Mal als Sieger von der Matte. "Im griechisch-römischen Stil hätte ich nicht gedacht, dass ich so erfolgreich bin. Ich hatte mit vier oder fünf Siegen gerechnet", so Losmann, der vor der Runde "fast ausschließlich im Greco-Stil trainierte". RKG-Coach Hans Kretschmann ist auch voll des Lobes über diesen Glücksgriff: "Er ist ein Vollgas-Typ und kann beide Stilarten, zudem ist er im taktischen Bereich gut geschult. Florian ist ein positiver Mensch und eine Stimmungskanone."

Nach Freiburg kam Losmann, der mit zwölf Jahren die Liebe zum Ringkampfsport entdeckte, erst im zweiten Anlauf. Schon vor zwei Jahren versuchte Gerhard Kaltenbach, die im Hintergrund agierende "graue Eminenz " der RKG, das Talent in den Breisgau zu locken. Die Kontakte waren über den Ex-Freiburger Vitali Wagin geknüpft, der damals zu Losmanns Heimatverein, dem Regionalligisten RSC Laudenbach, wechselte. Doch Losmann sprang Kaltenbach von der Angel, weil er "zu jung und noch nicht bereit war zu gehen". Im zweiten Versuch klappte es nun über die Schiene KSV Schriesheim. Beim Erstligisten hatte Losmann im vergangenen Jahr angeheuert, wo er zunächst in der Reserve zum Einsatz kam. Ausgerechnet vor seiner Bundesliga-Premiere riss bei ihm das Syndesmoseband – das hält das Schien- und Wadenbein zusammen – und die Runde war perdu.
 

Losmanns Wunsch ist ein DM-Finale


Die Aussicht auf ein Studium in Freiburg und in der zweiten Liga wieder ins Bundesligageschäft eingreifen zu können, erleichterten Losmann die Entscheidung, den erneuten Avancen Kaltenbachs nachzugeben. Bereut hat er diesen Schritt nach gut drei Viertel der Runde nicht – ganz im Gegenteil: "Wir haben eine super Mannschaft, und es würde mich freuen, wenn alles so bleibt", lobt Losmann das Umfeld seines neuen Klubs über den grünen Klee. So hat er auf alle Fälle vor, ein weiteres Jahr bei der RKG dranzuhängen, sieht er doch "keinen Grund für einen Wechsel".

Die räumliche Trennung stellt den Neu-Hochschüler vor keine Trainingsprobleme, obwohl dies der Freiburger Übungsleiter natürlich anders beurteilt. Am Montag absolviert Losmann seine Einheiten im Stützpunkttraining in Reilingen. Dienstags und Mittwochs kann er in Laudenbach auf die Matte, doch durch das Studium sind die Besuche bei seinem Heimatklub eher seltener geworden. Den letzten Schliff vor den Rundenkämpfen holt er sich zusammen mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Felix in Schriesheim, der beim KSV im Erstligakader steht.

Sein nächstes Ziel ist die deutsche Freistil-Meisterschaft im kommenden Jahr in Freiburg – ins Auge fasst er auch eine DM-Teilnahme der Greco-Ringer – und sein größter Wunsch wäre es, wieder in einem DM-Finale zu stehen. "Dies ist was ganz Besonderes", sagt Losmann, dessen bisher größte sportliche Erfolg der zweite Platz bei der Junioren-DM war.
 

Kompakt: Der Tabellenfünfte RKG Freiburg erwartet am Samstag, 19.30 Uhr, in der St. Georgener Festhalle den punktgleichen Rangvierten SV Hallbergmoos. Coach Hans Kretschmann, der einen "offenen Kampf" erwartet, setzt auf die Besetzung, die sich zuletzt gegen den Spitzenreiter Burghausen bei der 11:12-Niederlage so wacker geschlagen hat.
 
Freitag, 13. November 2015
Quelle: BZ-Online
 

Am Sieg geschnuppert

 

Knappe 11:12 Niederlage beim Tabellenführer

 

Mit 11:12 musste man dem Tabellenführer aus Burghausen knapp den Sieg überlassen. Die Kampfansetzung am Sonntagmittag und dazu noch die sommerlichen Temperaturen luden nicht gerade ein, den Nachmittag in einer Halle zu verbringen. Doch was die, die gekommen waren, zu sehen bekamen war Ringen vom Feinsten. 6 der Duelle gingen über die volle Zeit und waren entsprechend hart umkämpft. Vor dem letzten Duell des Abends stand es noch 11:10 für die heimische RKG und Stefan Käppeler hatte den bulgarischen Topmann Nikolay Kurtev als Gegner. Kurtev zeigte gleich zu Beginn seine Klasse und führte durch seine gekonnten Schlüpfer noch vor der Pause mit 6:0. Danach stellte sich Stefan immer besser auf seinen Gegner ein und attackierte ihn mit seinen Beinangriffen. Doch trotz einer schnellen 2er Wertung und einer Verwarnung gegen Kurtev konnte Stefan die Partie nicht mehr drehen. Einen cleveren Kampf lieferte einmal mehr Florian Losmann ab, er gewann durch eine taktische Meisterleistung gegen den starken Bulgaren Ivan Djorev 4:3.  Reinhold Kratz fertigte einen total überforderten Florian Mayerhofer mit 15:0 ab. Auch Alexander Heit konnte mit einem gekonnten Hüftschwung seinen Gegner Maximilian Lukas 5:3 besiegen. Zum Held des Abends hätte Viktor Reh werden können, er hatte den Ungarn Gergely Sandor Kiss auf beiden Schultern, konnte ihn allerdings, zumindest sah das der Schiedsrichter so, nicht lange genug fixieren. Viktor verlor seinen Kampf 4:6. Auch Pavel Burla führte bis zur 5 Minute gegen den Deutschen Meister Eugen Ponomartschuk 3:1, musste aber die enorme Physis des Burghauseners anerkennen und verlor in einer hochintensiven Begegnung noch 3:5. Auch Lukas Schöffler verlangte dem Bulgaren Miroslav Geshev alles ab und verlor knapp mit 1:3. Simon Ketterer und Pierre Berrak verloren ihre Begegnungen deutlich. Simon musste Martin Maier einen 11:0 Punktsieg überlassen. Pierre Berrak verlor gegen Andreas Maier nach 14:0 Führung des Burghauseners, noch entscheidend durch eine Disqualifikation wegen Beinarbeit. Radostin Shindov hatte an diesem Abend keinen Gegner, somit gingen die Punkte kampflos an die RKG.

 

Die 2. Mannschaft verlor ihren Heimkampf gegen den KSV Tennenbronn 13:22.
Siege verbuchten Pascal Funk, Maximilian Remensperger, Lars Schäfle und Igor Maier.

 

Auch die Jugendmannschaft verlor die beiden Auswärtskämpfe gegen Appenweier und Haslach i.K. Gegen den KSV Appenweier endete die Begegnung 14:24, gegen Haslach i.K. 15:24.

 

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Sonntag, 08. November 2015

Ohne Druck: RKG-Coach Hans Kretschmann Foto: Seeger

Entspanntes Kräftemessen mit den beiden Topteams

 

Freiburger Ringer in Triberg und daheim gegen Burghausen

 

RINGEN (tfe). Ein knackiges Programm erwartet die Zweitliga-Ringer der RKG Freiburg bei ihrem doppelten Einsatz am Wochenende. Dann treffen die Mannen von Trainer Hans Kretschmann auf das punktgleiche Führungsduo SV Triberg und Wacker Burghausen, das mit 14:2 Zählern bislang ungeschlagen auf den Plätzen zwei und eins steht. Dass diese beiden Topteams zurecht oben stehen, bewiesen sie am vergangenen Kampftag, als sie sich in einem Kampf auf Augenhöhe mit einem 16:16-Unentschieden trennten.

Die erste Schicht für das RKG-Team geht am Samstag, 19.30 Uhr, nach Triberg, der Heimat der höchsten Wasserfälle Deutschlands. Und die Fallhöhe für die Breisgauer beim Erstligaabsteiger um Trainer Mike Schäuble scheint immens, droht ihnen angesichts der Stärke der Schwarzwälder doch großes Ungemach. Aber der Freiburger Übungsleiter scheint schwindelfrei und sieht dem Doppelpack ganz gelassen entgegen. "Wir stehen überhaupt nicht unter Druck. Es wird ein entspanntes Wochenende, denn gegen die beiden Mannschaften kann man nur gewinnen. Selbst eine knappe Niederlage ist wie ein gefühlter Sieg", so die Philosophie von Kretschmann, der dem einen oder anderen Athleten eine Pause gönnen wird. Er glaubt, dass die Schwarzwälder in diesem Derby das Beste aufbieten, was sie zur Verfügung haben, um sich vor heimischer Kulisse nicht zu blamieren. "Dennoch muss die Einstellung meiner Ringer stimmen", fordert Kretschmann trotz der Außenseiterrolle vollen Einsatz.

Im Heimkampf am Sonntag, 16.30 Uhr, in der St. Georgener Festhalle gegen den SV Wacker Burghausen rechnet sich der RKG-Trainer größere Chancen aus. "Ich weiß nicht, in welcher Besetzung die Burghausener antreten werden, und in diesem Kampf spricht für uns der Heimvorteil", erklärte Kretschmann. Er verwies auf das vergangene Jahr, als sein Team mit einem 16:15-Heimsieg überraschte. Auch die Gästeringer aus der alten bayrischen Herzogstadt rechnen nicht mit einem so deutlichen Ergebnis wie im Hinkampf, den die Mannschaft von Trainer Rene Klimars mit 22:3 Punkten für sich entschied.

 

Quelle: Badische Zeitung

Freitag, 06. November 2015