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News Bundesliga Südwest

RKG rauf / SV runter

 

Abschied lag in der Luft beim Breisgau-Derby. Kompliment an den SV Eschbach, sie stellten eine absolut konkurrenzfähige Mannschaft. Somit konnte bei unserem 16:12 Heimsieg zum Rundenende nochmals attraktiver Ringkampfsport, in der vollbesetzten Vigeliushalle, geboten werden.
Für uns geht´s rauf, im nächsten Jahr beginnt das Abenteuer 1. Bundesliga. Für den SV Eschbach geht`s leider runter. Der vorab angekündigte Rückzug der Gästestaffel in die Verbandsliga, hinderte die zahlreichen Ringkampffans beider Vereine jedoch nicht daran, ihre Athleten nochmals lautstark anzufeuern. Anschließend ließ man gemeinsam, in gemütlicher Abschiedsrunde, die Saison noch länger ausklingen.
Mit einem 21:14 Sieg gegen den KSV Gottmadingen heizte die Reservestaffel der RKG den Freiburger Fankessel vor dem Derby schon ordentlich an. Mit zuletzt 5 Siegen in Serie gelang der 2ten Mannschaft der Klassenerhalt aus eigener Kraft - Herzlichen Glückwunsch. 

 

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Erneuter Doppelerfolg

 

Erneut ein Erfolgswochenende für die RKG-Ringer. Die 1ste Mannschaft gewann erwartungsgemäß beim Tabellenletzten dem SV Untergriesbach. Die Reservestaffel landete im Abstiegskampf beim KSV Allensbach einen enorm wichtigen Auswärtssieg.

Somit richtet sich der Blick auf das Ende der Wettkampfrunde am nächsten Wochenende in der Vigeliushalle. Steht dann doch das attraktive Lokalderby gegen den SV Eschbach an. Bei der 2ten Mannschaft werden nochmal alle Kräfte mobilisiert werden um gegen den KSV Gottmadingen sich aller Abstiegssorgen zu entledigen.

 

Stark, Saustark, RKG I und II

Ungeschlagener Tabellenführer bezwungen

 

Ein unglaublicher 13:12 Heimsieg gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer SV Wacker Burghausen gelang unserem RKG Team vor vollbesetzter Fankulisse.

Zuvörderst ein Riesenkompliment an die Fans vom ASV Vörstetten. Trotz der vorausgegangenen Lokalderbyniederlage gegen unsere Reservestaffel halfen sie stimmkräftig mit, die Vigeliushalle in einen, mit dieser Wucht selten erlebten Hexenkessel, zu verwandeln.

Daneben gab es zwei weitere wesentliche Grundsteine für den Erfolg. Zum einen griff das Trainerteam um Luigi Tascillo, durch das WM bedingte Fehlen von Erfolgsgarant Manuel Wolfer, mit einer Umstellung in den unteren Gewichtsklassen, erfolgreich in die Trickkiste. Zum anderen der unbändige Siegeswille und Teamgeist der kompletten Mannschaft, der die Zuschauer immer wieder von den Sitzen rieß.

Der sichtlich angefressene Salzachstädter Trainer Alexander Schrader muss jetzt sogar noch um die sicher geglaubte Meisterschaft seiner Mannen fürchten.

 

RKG Freiburg 2000 –13:12 SV Wacker Burghausen

 

Die Kämpfe im einzelnen:

 

Gewichtsklasse bis 57 kg (gr.-röm.): Der bulgarische Spitzenringer des SV, Ivan Djorev, bekam keine Chance auf erfolgreiche Revanche der knappen Vorrundenniederlage gegen Krasimir Krastanov. Man ließ ihn Leerlaufen. Diese Aufgabe übernahm dankenswerterweise Matthias Liebherr. (0:4 Mannschaftspunkte)

 

Gewichtsklasse bis 130 kg (Freistil): Gegen den mehrfachen bulgarischen Meister Miroslav Geshev galt es für Viktor Reh, die Niederlage so gering wie möglich zu halten. Eine 2:6 Punktniederlage war der Erfolg einer taktisch und kämpferischen Top-Leistung. Die Miene von SV Trainer Schrader verzog sich erstmals bedenklich – und es sollte noch schlimmer kommen. (0:2)

 

Gewichtsklasse /bis 61kg (gr.-röm.): Krasimir Krastanov wurde ins Federgewicht beordert, er traute sich einen Sieg zu. Das Problem, der Gegner war nicht irgendwer, sondern Mikyay Naim, der aktuell dritte Europameister der Junioren (55kg). Zur Pause schienen die Skeptiker bestätigt, Krasimir lag mit 0:4 Punkten zurück. Was dann folgte, ließ an ringerischer Kampfkunst und coolness, keine Wünsche offen. 8:4 Punktsieg für die RKG, Schrader schlief das Gesicht schier ein, stauchte seinen Ringer gewaltig zusammen. (2:0)

 

Gewichtsklasse bis 98kg (gr.-röm.): Yasin Uzun kämpfte engagiert, aber letztendlich chancenlos gegen den Deutschen Meister von 2014, Eugen Ponomartschuk. (0:4)

 

Gewichtslasse bis 86 kg (gr.-röm.): Das Duell der Namensvetter entschied dieses Mal der SVler Maximilian Lukas für sich. Unser „Maxi“ hatte den Kampf eigentlich schon gewonnen. Sein Gegner war platt, ein Routinier hätte die Zeit noch „runtergenudelt“ - Sieg und gut. Maxi wollte, wie es sich für einen „jungen Wilden“ gehört, mehr. Baute weiter enormen Druck auf und lief damit direkt ins Verderben. Das Ende, eine erfahrungsreiche Punktniederlage (0:2 Mannschaftspkt.). Die Miene von SV Trainer Schrader erhellte sich ein letztes Mal.

 

Gewichtslasse bis 66 kg (gr.-röm.): So verbissen sah man RKG Athlet und Filigrantechniker Amiran Shavadze noch nie fighten. Mit aller Kraft revanchierte er sich für die 3:3 Vorrundenniederlage. 8:0 hieß es am Ende für Amiran gegen Andreas Maier. Der Burghausener Ecke schwante (zu Recht) übles (3:0).

 

Gewichtslasse bis 86 kg (Freistil): Verhalten im Angriff ging Lars Schäfle gegen Johann Eitel zu Werke. In der Zweiten Runde riskierte unser Nachwuchsmann mehr, hatte knapp aber verdient die Nase vorne. Eitel gelang jedoch 30 Sek. vor Schluss, mit einem Konter, die erneute Führung. Dass Lars noch eins drauflegen konnte, hatte kein Burghausener mehr auf der Rechnung. 4:3 Punktsieg für die RKG (1:0).

 

Gewichtslasse bis 75 kg (gr.-röm.): Eine Niederlage von Haliz Yilaz hatte Wacker eingerechnet. Dass es dann gegen unseren glänzend aufgelegten Rainhold Kratz keiner 2. Minuten für einen technischen Überlegenheitssieg bedurfte, heizte die Stimmung vollends an (4:0).

 

Gewichtslasse bis 75 kg (Freistil): Eigentlich hätte sich SV-Trainer Schrader gemütlich im Stuhl zurücklehnen können. Sein Ass im Ärmel betrat die Matte, der amtierenden EM-Dritte (bis 70 kg) Nikolay Kurtev. Was unser RKG Athlet Ion Vasilachi dann aber zeigte, elektrisierte die Fans. 1:1 bis zur 5ten Minute, alles schien möglich. Mit „Ion - kämpfen und siegen“ – Sprechchören wurde eine in der Luft liegende Sensation förmlich erzwungen. Ein Beinangriff von Kurtev konterte Ion gnadenlos mit einer 4er Wertung. Die Halle stand Kopf als kurz vor dem Gong ein erneuter Takedown einen sensationellen 7:1 Punktsieg markierte (2:0).

Den Mattenakteuren vom SV wird die Niederlage sicherlich noch eine Weile in den Ohren nachklingeln, schon alleine wegen der veritablen Standpauke von Chefcoach Schrader.

 

 

Lokalderby: RKG Freiburg 2000 II – ASV Vörstetten 21:15

 

Einzig, dass zurzeit unser Vereinsvorstand Norman Lübke wieder das Ringertrikot überstreift, ist ein Fanbesuch der 2te Mannschaft wert. Trifft dies in Kombination mit einem Lokalderby gegen Vörstetten, wird die Halle bereits zum Vorkampf satt gefüllt.

Dabei übertrug sich die tolle Stimmung vor allem auf die Leistung unserer Mannschaft, weniger auf die der Gäste. Insbesondere der kampfentscheidende Schultersieg von Kenan Halac gegen Dominik Maier versetzte die RKG-Anhänger, bereits vor dem anschließenden Bundesligaduell, in Festbierlaune.

Weitere Siege erkämpften Hevazali Ahmadi, Norman Lübke, Ivan Drobny, Johannes Reh und Igor Maier. 

 

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Manuel Wolfer (rotes Trikot) von der RKG Freiburg zeigte in Westendorf erneut eine starke Leistung. Foto: Patrick Seeger

RKG Freiburg holt Punkt

 

Die RKG Freiburg kommt beim TSV Westendorf zu einem 13:13 – und stand kurz vor dem Sieg.

 

Mit einem Unentschieden kehrten die Athleten der RKG Freiburg von ihrer Reise aus Westendorf (Landkreis Augsburg) zurück. Ersatzgeschwächt durch die Verletzungen von Pavel Burla und Maximilian Remensperger waren die Breisgauer angetreten. Dennoch holten sie sechs Einzelsiege – durch Krasimir Krastanov, Viktor Reh, Amiran Shavadse, Manuel Wolfer, Rainhold Kratz und Lars Schäfle. Letzterer feierte seinen ersten Erfolg in der zweiten Liga. Der 17-jährige Mittelgewichtler und deutsche A-Jugendmeister punktete im freien Stil Steve Masuch mit 7:2 aus und holte damit zwei Mannschaftspunkte für sein Team. "Das war eine starke Leistung. Schließlich hat Masuch in der Vorrunde noch unseren Ringer Lukas Schöffler mit 5:3 Punkten bezwungen", sagte Luigi Tascillo. Der RKG-Coach hatte auch ein Sonderlob für Manuel Wolfer parat, der überhöht nach Punkten gegen Nasrat Nasratzada gewann.

Für die RKG wäre sogar ein Gesamtsieg drin gewesen, doch Ion Vasilachi hatte im abschließenden zehnten Fight das Glück nicht auf seiner Seite. Aus einem 0:3 machte der Freistil-Weltergewichtler zwar ein 3:3. Aber nach einer unübersichtlichen Situation, bei der der Georgier der angreifende Ringer war, geriet er mit dem Fuß ins Aus. So machte sein Gegner Simon Einsle, den Vasilachi im Hinkampf noch mit 10:2 bezwungen hatte, den entscheidenden Zähler zum 4:3-Erfolg. Mit diesem Sieg rettete Einsle dem TSV Westendorf das 13:13-Remis.

 

Quelle: Badische Zeitung

1x Gold 1x Silber

Abdullah Adigüzel in Kleinostheim erfolgreich

 

Den Sprung nach ganz oben auf das Siegerpodest gelang unserem Jugendringer Abdullah Adigüzel beim 20. Internationalen Philipp-Seitz-Turnier (Kleinostheim). Es ist das größte Freistil-Nachwuchsturnier seiner Art in Deutschland und damit auch Pflichtturnier für die Kaderringer des Deutschen Ringerbundes. Auf 8 Matten kämpften über 450 Ringer um die Medaillen.

In der Gewichtsklasse bis 100 kg (Jgd. A) gewann Abdullah alle drei Kämpfe souverän und wurde verdienter Sieger.

Einen guten zweiten Platz errang Lars Schäfle bei den Junioren in der Gewichtsklasse bis 84kg. Lediglich im Finale musste er sich knapp mit 2:3 dem amtierenden EM Dritten (bis 76 kg) Johannes Deml geschlagen geben.

Die erstmaligen Teilnehmer Justin Tränkler (bis 50 kg) und Mischa Tsupikau (bis 38 kg) erkämpften sich mit jeweils einem Sieg den 7ten (11 Teilnehmer) bzw. 14ten (22 Teilnehmer) Rang.

 

Herzlichen Glückwunsch für eure erfolgreiche Teilnahme Jungs!

Mit geballter Kraft zum Sieg: RKG-Ringer Maximilian Remensperger steuerte vier Punkte zum Freiburger Sieg gegen den SV Triberg bei. Foto: Patrick Seeger (Badische Zeitung)

 

 

RKG Freiburg gewinnt Zweitliga Derby gegen Triberg

 

Die Zweitligaringer der RKG Freiburg nehmen im Derby gegen den SV Triberg Revanche für die 9:14-Hinrundenniederlage. In der St. Georgener Festhalle feiern die Athleten von Luigi Tascillo einen 17:11-Erfolg.

 

In den oberen Gewichtsklassen musste RKG-Coach Luigi Tascillo zwei Änderungen vornehmen. Für den am Knie maladen Viktor Reh sprang Mittelgewichtler Lukas Schöffler ein. Der Student aus Leipzig kam am Samstagmorgen mit dem Fernbus aus Sachsen angereist und düste auch gleich nach Kampf zurück in den Freistaat. Yasin Uzun vertrat Pavel Burla nach dessen Hand-OP.

Die ersten beiden Kämpfe gehörten den Schwarzwäldern. Im Greco-Bantamgewicht musste RKG-Freistilspezialist Krasimir Krastanov dem internationalen georgischen Spitzenringer Zurab Matcharashvili nur mit 6:11 Punkten geschlagen geben. Im anschließenden Schwergewicht verkaufte sich "Aushilfskraft" Lukas Schöffler gegen den knapp zwölf Kilogramm schwereren Robin Ferdinand hervorragend, gab bei der 4:9-Punktniederlage lediglich zwei Mannschaftszähler ab. Florian Losmann kam dann im Bantamgewicht kampflos zu vier Punkten, da die Triberger diese Klasse unbesetzt ließen. Einen schweren Stand hatte dagegen Yasin Uzun im Halbschwergewicht. Gegen Etienne Wyrich musste er nach 2:36 Minuten auf die Schultern, und die Staffel von Mike Schäuble führte mit 8:4.

 

Shavadze schlägt Olympia-Teilnehmer


Der Greco-Leichtgewichtskampf sollte zum Schlüsselkampf für die Freiburger werden. Amiran Schavadze, der georgische Spitzenringer traf auf den Serben Kristian Fris, Olympiateilnehmer sowie WM- und EM-Dritter 2007. Nach anfänglichem Abtasten legte Shavadze mit einer Zweierwertung vor. Kris wollte antworten und wurde nach 1:38 Minuten kalt erwischt, als er in einen Konter von Shavadze lief und sich plötzlich in der Horizontalen befand und die Halle Kopf stand. So hieß es 8:8 zur Pause, und Tascillo gestand: "Ohne den Vierer von Shavadze wären wir schon aus dem Spiel."

Danach durften die Gäste nur noch zweimal jubeln, so als Marius Weiss den Freiburger Lars Schäfle im Freistil-Mittelgewicht bei dessen Heimpremiere eine 4:2-Punktsieg eintüten durfte. Und im Schlusskampf, als der Freiburger Sieg schon in trockenen Tüchern war. Hier siegte im rein moldawischen Duell der Triberger Roman Demenij mit 7:4 Punkten gegen den RKG-Ringer Ion Vasilachi. Dazwischen hatten die Gastgeber allen Grund zum Jubel. Freistil-Leichtgewichtler Manuel Wolfer kam ungefährdet zu einem 7:0-Punktsieg Vladislav Wagner. Im Greco-Mittelgewichtskampf zwischen Maximilian Remensperger (Freiburg) und Teimuraz Beradze (Triberg) schlugen die Wellen hoch. In einem emotionsgeladenen Duell, bei dem die Grenzen des Erlaubten zum Teil überschritten wurden, hatte sich der Gästeringer am wenigsten im Griff. Drei Verwarnungen kassierte er vom guten Mattenleiter Manuel Senn (TV Ehingen) und wurde somit disqualifiziert. Das RKG-Team führte nun mit 14:9. Den Sack endgültig zu machte im Greco-Weltergwicht Rainhold Kratz. Er schien an diesem Tag Spaß am Ringen gefunden zu haben, denn er fegte Patrick Becker mit 12:0 Punkten von der Matte, und den Freiburgern war der Sieg nicht mehr zu nehmen.

 

Quelle: Badische Zeitung

 

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Niederlage für RKG-Ringer

 

SC Anger – RKG Freiburg 22:14. "Bis am Donnerstag war alles noch in Ordnung", sagte RKG-Coach Luigio Tascillo, dann brach das Unheil in Form einer Grippewelle über den Tabellenfünften herein. Greco-Weltergewichtler Rainhold Kratz machte die Fahrt zum Rangsiebten erst gar nicht mit. Sein Ersatz aus der zweiten Mannschaft, Kenan Halac, war ebenfalls grippegeschwächt, machte laut Tascillo "trotz er Niederlage einen guten Kampf". Unglücklich agierte Florian Losmann im Freistil-Bantamgewicht. Der RKG-Ringer führte bis in die vierte Minute nach Punkten, "ehe er in einen Griff lief und auf die Schultern musste", so Tascillo. Auch Maximilian Remensperger, ins Greco-Halbschwergewicht aufgerückt, hatte Pech. Er verstauchte sich das Bein, stolperte und fiel nach hinten, und zur Überraschung aller Freiburger gab der Mattenleiter Gerd Reich (Musberg) einen Schultersieg für Mihaly Szabo. Auch Schwergewichtler Viktor Reh beendete frühzeitig nach der technischen Überlegenheitsniederlage von Armin Majoros seine Mattenarbeit. Fliegengewichtler Krasimir Krastanov, die beiden Leichtgewichtler Amiran Shavadze und Manuel Wolfer sowie Greco-Weltergewichtler Ion Vasilachi konnten für die RKG punkten. "Ein rabenschwarzer Tag", fasste Tascillo die Bayernfahrt kurz und knapp zusammen.

 

Quelle: Badische Zeitung

RKG Freiburg gewinnt das Derby beim SV Eschbach 1967 mit 23:8
Im südbadischen Derby der zweiten Ringer-Bundesliga behielt die RKG Freiburg gegen den Aufsteiger SV Eschbach 1967 am Ende klar die Oberhand. Zur Pause war der Neuling beim 8:9-Zwischenstand mit den Freiburgern auf Augenhöhe.

In der mit 520 Zuschauern rappelvollen Eschbacher Mehrzweckhalle hatte SVE-Coach Wolfgang Radmacher in einigen Gewichtsklassen Veränderungen vorgenommen, da im Schwergewichtler Andrea Benitz nach seinem Rippenbruch immer noch nicht einsatzfähig war. Der vorgezogene Greco-Weltergewichtskampf bildete den Auftakt. In dem spulte der Freiburger Rainhold Kratz seine ganz Routine aus und ging gegen den sich tapfer wehrenden Mario Läufer sicher als 9:2 Punktsieger von der Matte. Danach stand der Eschbacher Greco-Spezialist Nick Scherer im Freistil gegen den ausgefuchsten RKG-Neuzugang Krasimir Krastanov auf verlorenem Posten und musste nach 2:17 Minuten dem 35-Jährigen zum technischen Überlegenheitssieg gratulieren.

Aylin Kudret wurde im Schwergewicht eingesetzt und kam gegen Yasin Uzun zu einem Schultersieg nach 13 Sekunden. Morgenluft witterten die Gastgeber nach dem technischen Überlegenheitssieg von Laurentiu Macarei-Stocus über den Freiburger Florian Losmann. Es war der letzte Kampf des Rumänen im Eschbacher Trikot. Der 25-Jährige kehrt mit seiner Familie wieder zurück in seine Heimat. Eine Rückkehr für die nächste Saison schließt er jedenfalls nicht aus. Nach diesem Duell ging der Neuling mit 8:6-Mannschaftspunkten in Führung. Dass es nun mit der Herrlichkeit der Gastgeber vorbei sein sollte, das hatte dann so niemand auf der Rechnung. Von da an übernahmen dann die Gäste das Kommando. RKG-Halbschwergewichtler Viktor Reh sorgte mit einem 14:4-Punktsieg gegen Manuel Läufer für eine 9:8-Pausenführung. "Gegen Ende hatte ich kleine Probleme, aber ich werde nicht jünger", sagte der 30-jährige Ringer und Freistiltrainer nach dem Kampf gegen den zehn Jahre jüngeren Kontrahenten. "Wir halten gut dagegen", sagte Radmacher beim Pausentee.

Nach der Pause dominieren nur noch die Freiburger Ringer

Die Freiburger Überlegenheit setzte Freistil-Leichtgewichtler Manuel Wolfer fort. Im mit Spannung erwarteten Duell gegen den georgischen Spitzenringer Lasha Talakhadze belauerten sich die beiden, sodass in der ersten Runde Manuel Wolfer mit 1:0 Punkten nach Passivität von Talakhadze in Führung. "Ich wollte nicht zu viel riskieren und gleich einem Rückstand hinterherlaufen", sagte der deutsche Meister in der Klasse bis 61 Kilogramm. In der zweiten Runde nahm der Kampf Fahrt auf und Wolfer hatte die besseren Mittel, um als 7:0-Punktsieger in die Kabine zu gehen.

In einem verbissenen Greco-Mittelgewichtskampf hatte RKG-Athlet Maximilian Remensperger das bessere Ende gegen Julian Steinbach für sich. Remensperger machte die letzte Wertung und wurde nach dem 3:3-Unentschieden zum 1:0-Punktsieger ernannt. "Wir kennen uns aus dem Stützpunkttraining , jeder weiß, wie der andere tickt", sagte der Freiburger hinterher überglücklich. Im Greco-Leichtgewicht entpuppte sich RKG-Neuzugang Amiran Shavadze aus Georgien als der bessere Ausländer wie der Bulgare Nasko Georgiev in Diensten der Eschbacher. Nach 1:11 Minuten war der Spuk vorbei und der technische Überlegenheitssieg war in trockenen Tüchern. Auch im Schlusskampf blieb den Einheimischen ein Sieg versagt. Der ins Weltergewicht aufgerückte Eduard Semke musste sich Ion Vasilachi am Ende deutlich mit 4:13 Punkten geschlagen geben.

"Die Cleverness der Freiburger muss man neidlos anerkennen, sie haben die reifere Mannschaft", sage Radmacher nach den Mattenduellen ohne Gram. "Mit der Deutlichkeit unseres Sieges habe ich nicht gerechnet. Unsere Leichtgewichtler haben mich positiv überrascht, dass sie ihre Gegner so klar beherrscht haben", erklärte ein freudestrahlender RKG-Coach Luigi Tascillo.

 

Quelle: Badische Zeitung

Abgewatscht – zu Null

Historischer 31:0 Oktoberfest Kracher

 

Nur unser Ringeridol Adolf Seger konnte sich noch an den letzten regulären „zu Null“ Sieg einer Freiburger Mattenequipe erinnern – vor 45 Jahren gegen den KSV Aalen.

Beim traditionellen Oktoberfest, mit besonderem Rahmenambiente durch die erstklassigen Darbietungen des Männergesangsvereins Schallstadt, Wolfenweiler, Ebringen, ließen es unsere RKGler gegen die Bayern vom SV Untergriesbach ordentlich krachen. In allen 10 Mattenduellen gingen sage und schreibe 10 Mal unsere Mannen als Sieger hervor. So können die Jungs, nach Meinung von Freistilcoach Viktor Reh, mit breiter Brust beim Lokalkampf am nächsten Wochenende in Eschbach antreten. Aber er warnt auch, Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze.

 

 

Zugegebenermaßen trat der Tabellenletzte SV Untergriesbach nicht gerade in Bestbesetzung an. Doch das war diese Runde schon öfter der Fall und trotzdem knöpften die Bayern, auch den stärksten Teams der Liga, immer ordentlich Mannschaftspunkte ab. Dabei stemmten sich die Leistungsträger des SV mit aller Kraft gegen die drohende Höchststrafe.

Insbesondere bei Rainhold Kratz pfiff die Lunge gewaltig. Aber den schwarzen Peter wollte er dann doch nicht ziehen und im letzten Kampf des Abends als Einzigster seinen Kampf verlieren. Dabei setzte ihm der amtierende Deutsche Vizemeister Michael Widmayer (bis 66 kg/gr.-röm.) mächtig zu. Am Ende aber behielt die bessere Technik und Routine von Rainhold die Oberhand (3:2 Pkt.Sieg).

Ebenfalls mit einem amtierenden Deutschen Vizemeister, Erkan Celik (98 kg/gr.-röm.), musste sich Pavel Daniel Burla im Schwergewicht auseinandersetzen. Mit zwei Durchdrehern landete er jedoch einen verdienten 4:2 Punktsieg.

Es läuft und läuft bei Maxi Remensperger. Erneut konnte unser Nachwuchsmann einen klar favorisierten Gegner besiegen. Andreas Buchetmann unterlag der eindeutig besseren konditionellen Fitness von Maxi und musste eine 8:6 Niederlage akzeptieren.

Krasimir Krastanov, Florian Losmann, Manuel Wolfer, Amiran Shavadze, Ion Vasilachi, Lukas Schöffler und Viktor Reh fuhren allesamt entweder Schultersiege oder technische Überlegenheitssiege ein.

Natürlich wurde der Kantersieg, in der gut gefüllten Vigeliushalle, wie es sich beim Oktoberfest gehört, noch bayrisch deftig bei Brezel, Weißwurst und ein paar Maß gefeiert. 

2te: 18:16 Sieger im Lokalderby

1ste verliert beim Tabellenführer mit 7:12

 

Es stand der Schritt Richtung Abstiegskeller auf dem Spiel. Lange Zeit wähnte sich unser Team auf der Verliererstraße. Am Ende aber hatten wir beim ASV Vörstetten die Nase vorn. Auch die taktische Umstellung im Weltergewicht nützte der Alemannia nichts. Im letzten Duell des Abends zertrümmerte unser Nachwuchsmann Kenan Halac die Euphorie der Gastgeber gegen den polnischen Routinier Sebastian Kaczmarzyk mit einer Souplesse und 12:5 Punkten.

Dagegen kassierte unsere 1ste Mannschaft die erwartbare Niederlage beim Tabellenführer SV Wacker Burghausen.

 

SV Wacker Burghausen – RKG Freiburg 2000 12:7

 

Die Kämpfe im einzelnen:

 

Gewichtsklasse bis 57 kg (Freistil): Zwei Routiniers deren Wege sich schon öfter kreuzten. Krasimir Krastanov gegen SVler Ivan Djorev. Dass Krasimir sich in einer Top-Form befindet machte dieser Kampf deutlich, unterlag er doch in seinen bisherigen Begegnungen meist dem bulgarischen Spitzenmann. In einem Kampf auf technisch höchstem Niveau siegte der RKGler verdient mit 4:3 nach Punkten. (0:1 Mannschaftspunkte)

 

Gewichtsklasse bis 130 kg (gr.-röm.): Eine knappe 4:2 Punktniederlage musste Daniel Burla gegen den Deutschen Meister von 2014, Eugen Ponomartschuk, einstecken. (0:1)

 

Gewichtsklasse /bis 61kg (gr.-röm.): Dass Florian Losmann gegen den vom TuS Adelhausen kommenden Spitzenringer Virgil Munteanu keine Chance haben würde, war von vorneherein klar. (0:4)

 

Gewichtsklasse bis 98kg (Freistil): Eine Überraschung mit seinem 2:0 Punktsieg lieferte Viktor Reh gegen den favorisierten Anton Losowik ab. (0:4)

 

Gewichtslasse bis 66 kg (Freistil): Gegen den aktuellen dritten Europameister der Junioren (55kg) Mikyay Naim zeigte Manuell Wolfer ein Kampf auf Augenhöhe. Trotzdem unterlag er dem Bulgaren knapp mit 9:6 nach Punkten. (2:0)

 

Gewichtslasse bis 86 kg (gr.-röm.): Das Duell der Namensvettern entschied unser „Maxi“ Remensperger mit 1:0 gegen Maximilian Lukas knapp für sich. „Maxi“ hat momentan einen tollen Lauf. Der kann bei einem Nachwuchsringer zwar nicht ewig dauern, aber Trainer „Lulu“ Tascillo freut sich trotzdem über jede weitere Überraschung. (1:0 Mannschaftspkt.)

 

Gewichtslasse bis 66 kg (gr.-röm.): Schon wieder eine umstrittene 3:3 Punktniederlage. Das Glück hat Amiran Shavadze auch in seinem dritten Bundesligakampf, gegen den SV Athlet Andreas Maier, noch nicht für sich gepachtet. (0:1)

 

Gewichtslasse bis 86 kg (Freistil): Die dicke Schwachstelle beim Gastgeber war zweifelsohne Andrej Maltschukowski. Lukas Schöffler ließ sich nicht zweimal bitten und schickte den SVler nach gut einer Minute durch einen technischen Überlegenheitssieg unter die Dusche. (0:4)

 

Gewichtslasse bis 75 kg (Freistil): Einen starken Kampf lieferte unser Neuzugang Ion Vasilachi dem amtierenden EM-Dritten (bis 70 kg) Nikolay Kurtev. Ein knapper 3:0 Punktsieg war die magere Ausbeute für den Bulgaren. (2:0)

 

Gewichtslasse bis 75 kg (gr.-röm.): Mit Matthias Maas, dem fünftplazierten der WM 2015 in Las Vegas (71kg), bekam auch Rainhold Kratz einen fetten Brocken vorgesetzt. Die 4:0 Punktniederlage war ein mehr als achtbares Resultat. (2:0)

 

 

 

ASV Vörstetten – RKG Freiburg 2000 II 16:18

 

Zum Schluss hat alles gepasst für die Freiburger. Bedröppelte Gesichter dagegen beim Lokalrivalen.

Vier Mal die höchste Mannschaftswertung von vier Punkten durch Marcel Osaby, Hevazali Ahmadi, Ivan Drobny und Lars Schäfle. Die Nachwuchsringer der RKG rasierten die ASVler mächtig. Am Ende dann noch der überragende 12:5 Punktsieg vom 18jährigen Kenan Halac. Für Vörstetten war das Maß voll, für Freiburg der Sieg im Sack.

Punktniederlagen gaben Igor Maier und Yasin Uzun, 4er Wertungen Matthias Liebherr, Oleg Arnold und Moritz Bettge ab. 

 

Freud und Leid bei der RKG Freiburg

 


RINGEN. Zweite Bundesliga: RKG Freiburg – Johannis Nürnberg 18:4; SV Hallbergmoos – RKG Freiburg 10:9. Feine Ringerkost servierten die Athleten der RKG Freiburg am Sonntagmittag in der St. Georgener Festhalle den knapp 200 Zuschauern, die es nicht bereuten, ihr Mittagsmahl entweder ausfallen zu lassen oder es sich erst später schmecken zu lassen. Denn der Gast aus Nürnberg entpuppte sich beim klaren RKG-Heimsieg wie tags bei der 8:24-Niederlage in Triberg als kleiner Appetithappen für die hungrigen Freiburger. "Ich bin sehr zufrieden", sagte Coach Luigi Tascillo nach dem einseitigen Duell. Der Trainer war aufgrund einer Roten Karte in Hallbergmoos für einen Kampf vom Trainerstühlchen verbannt und verfolgte tiefenentspannt in Zivil das Mattengeschehen auf den Zuschauerrängen.

Zwei Tage zuvor war der RKG-Coach nach der knappen 9:10-Niederlage beim SV Hallbergmoos nicht gut auf Mattenleiterin Saskia Buchwald (Leipzig) zu sprechen. "Bei vier bis fünf Entscheidungen lag sie daneben, das hat uns mindestens drei Mannschaftspunkte gekostet", konstatierte der Freiburger Übungsleiter. Besonders beim Kampf im Greco-Leichtgewicht zwischen RKG-Neuzugang Amiran Shavadze und Olympia-Teilnehmer Edgaras Venckaitis verstand er die Welt nicht mehr. Der Georgier, der lange auf seine Ausreise warten musste und am Wochenende im Breisgau eintraf, kassierte laut Tascillo eine unverständliche Verwarnung in der Bodenlage, die ihm letztlich den Sieg kostete. Ein besonders Lob hatte er für seinen 18-jährigen "Jungspund" Maximilian Remensperger parat, der seinen Trainer mit einem 4:2-Punktsieg über den favorisierten Laimutis Adornaitis überraschte. "Die Teamleistung stimmte, nur das Ergebnis nicht", so die Bilanz des Freiburger Coaches.

Freiburger Ringer sind im Aufwind

RINGEN. Zweite Bundesliga: RKG Freiburg – TSV Westendorf 16:11. SV Eschbach – SV Burghausen 12:19. Eine der schönen Seiten beim Mannschaftsringen ist die Tatsache, dass Niederlagen persönliche Siege sein können und eben auch wie solche gefeiert werden. Am vierten Zweitliga-Kampftag waren es bei der RKG Freiburg eben auch die Verlierer, die sich freuten als ob sie gewonnen hätten. Denn in den zehn Mattenduellen vor 200 Zuschauern gegen den TSV Westendorf gab’s für die Breisgauer fünf Einzelsiege und fünf Niederlagen. Weil die Siege höher ausfielen als die Niederlagen, landete die Mannschaft mit 16:11 den zweiten Heimerfolg in Folge – und das, obwohl Freistil-Leichtgewichtler Manuel Wolfer aufgrund seines Starts bei einem internationalen Turnier fehlte.

"Kompliment an die ganze Mannschaft, jeder hat sich mächtig ins Zeug gelegt", sagte RKG-Trainer Luigi Tascillo. Nach deutlichen Einzelsiegen von Krasimir Krastanov, Pavel Burla und Viktor Reh lag Freiburg zur Halbzeit mit 11:5 Punkten vorn. Dann kamen Maximilian Remensperger, Ivan Drobny und Lukas Schöffler, die allesamt ihre Verlustpartien im Rahmen hielten. Und so konnten Ion Vasilachi sowie Rainhold Kratz mit Punktsiegen in den beiden letzten Fights den Teamsieg sicherstellen, ohne allzu großes Risiko gehen zu müssen.

Der 18-jährige Ivan Drobny hatte sich beispielsweise vorgenommen, in der Klasse bis 66 Kilo im griechisch-römischen Stil keine vier Mannschaftspunkte gegen den deutschen 59-Kilo-Meister Christopher Kramer abzugeben. Gesagt, getan. Am Ende hieß es 0:11, womit der junge Freiburger dem Gästeringer lediglich drei Teamzähler überließ. "Ich habe Kramer bei der deutschen Meisterschaft gesehen und gewusst, dass er hervorragend ausheben und den Gegner werfen kann. Also musste ich in der Bodenlage intensiv verteidigen. Das ist mir ganz gut gelungen", sagte Drobny.

Bei dem Schüler steht seit einigen Wochen das Thema Ernährung auf dem privaten Stundenplan. "Von Donnerstag an bis Samstag esse ich fast nur Hühnchenbrustfilet ohne Salz – und etwas Reis dazu." Nicht weil’s so gut schmeckt, sondern weil Drobny bis zum frühen Samstagabend drei bis vier Kilogramm abspecken muss. Warum? Weil der eigentlich fürs Leichtgewicht verpflichtete Georgier Amiran Shavadze immer noch fehlt. "Wenn man dann sein persönlich gestecktes Ziel erreicht, dann hat sich das Gewichtmachen gelohnt, auch wenn es mühsam ist", sagte Drobny. Und durfte sich von den Mannschaftskameraden wie ein Sieger feiern lassen.

Alles stimmig bei den Freiburger Ringern

400 Zuschauer sehen in der Festhalle einen verdienten 15:9-Derbysieg gegen den ASV Urloffen.

RINGEN. Zweite Bundesliga: RKG Freiburg – ASV Urloffen 15:9. SV Johannis Nürnberg – SV Eschbach 16:11. RKG-Coach Luigi Tascillo fielen nach dem Schlussgong wahre Gesteinsbrocken vom Herzen. "Dieser Derbysieg war ganz wichtig für die Moral", bilanzierte er nach zwei Niederlage zum Auftakt. Das Ambiente stimmte und auch das Ergebnis aus Freiburger Sicht. Das nasskalte "Sauwetter" spülte rund 400 Zuschauer in die rappelvolle St. Georgener Festhalle, die den ersten Saisonsieg bejubeln durften.

Die Freiburger präsentierten sich insgesamt giftiger als zum Auftakt gegen Anger. Tascillo hob besonders die Leistung von Lukas Schöffler und Maximilian Remensperger hervor. Beide stemmten sich mit aller Macht gegen höhere Niederlagen und gaben "nur" zwei beziehungsweise einen Mannschaftspunkt ab. Ein Sonderlob hatte der Freiburger Übungsleiter für Greco-Leichgewichtler Ivan Drobny parat: "Mit einem Sieg hatte ich nicht gerechnet, das war die Überraschung des Tages." Der Neuzugang von 1885 Freiburg – er vertritt den immer noch in Tiflis festsitzenden Amiran Shavadze – bezwang in einem farbigen und somit punkteträchtigsten Kampf den angeschlagenen Urloffener Van Chlovelle Meier mit 13:5. Dabei durften die Zuschauer eine selten gesehene Souplesse des 18-jährigen RKG-Ringers bewundern. Den Grundstein für den Sieg der Gastgeber legten die "leichten Männer". Freistil-Fliege Krasimir Krastanov benötigte 17 Sekunden für seine Schultersieg gegen Kevin Torkunov. Und auch Florian Losmanns Arbeitszeit hielt sich mit 2:33 Minuten in Grenzen, ehe sein technischer Überlegenheitssieg gegen Kevin Stahl zu Buche stand. Ebenso hatte Manuel Wolfer im Freistil-Leichtgewicht keine Mühe, seinen 9:1-Punktsieg in trockene Tücher zu bringen. Für den letzten Mannschaftszähler der Breisgauer sorgte im Schlusskampf Rainhold Kratz mit einem sicheren 3:1-Punktsieg über Andreas Boczek. Dagegen mussten die Schwergewichte im RKG-Dress Federn lassen. Pavel Burla unterlag mit 1:3 Punkten Gabriel Fix, und Igor Maier ging nach einer 8:1-Führung gegen Leo Kempf nach der Pause die Puste aus, und er lag nach 4:13 Minuten auf den Schultern. Ein ähnliches Schicksal erlitt Freistil-Weltergewichtler Ion Vasilachi. Er führte 4:0, ehe ASV-Athlet Nicolai Chireacov daraus einen 6:4-Punktsieg machte. "Wir sind im Kommen", so der Schlusskommentar von Luigi Tascillo.

 

Die 2. Mannschaft musste eine knappe 15:17 Niederlage gegen die Reserve der WKG Weitenau Wieslet hinnehmen. Es punktete Matthias Liebherr, Hevazali Ahmadi, Kenan Halac, Lars Schäfle sowie Viktor Reh. Hierbei merkte man besonders das "Loch" auf 66 kg das aufgrund Ivan seinem Kampf in der ersten Mannschaft entstand.

 

 

Quelle:Badische Zeitung (gekürzt)

20.09.2016

 

 

  Erst läuft`s nicht rund - und dann kommt auch noch Pech dazu

1ste mit Niederlage im Lokalderby beim SV Triberg

 

Bei der RKG läuft die Runde nicht wirklich rund an. Trotz der knappen und

überflüssigen Heimkampfniederlage letzte Woche, reiste die 1ste Mannschaft

selbstbewusst zum Schwarzwälder Lokalderby nach Triberg. Doch bereits vor

der Pause fielen die Karten zu Gunsten der Kurstädter. Igor Maier

(Halbschwergewicht) zog sich zu Beginn seines Kampfes eine schwere

Knieverletzung zu. Anstatt eines möglichen Punktsieges waren 4

Mannschaftspunkte weg. Die 14:9 Niederlage die logische Folge.

Gewichtsklasse bis 57 kg (Freistil): Krasimir Krastanov gewann seinen Kampf

bereits auf der Waage gegen seinen Triberger Konkurrenten Viktor Lyzen. (4:0

Mannschaftspkt.)

Gewichtsklasse bis 130 kg (gr.-röm.): Unglücklich die knappe 3:4

Punktniederlage von Daniel Burla gegen den am Ende seiner Kräfte stehenden

SVler Robin Ferdinand. (0:1)

Gewichtslasse bis 61kg (gr.-röm.): Dass Florian Losmann gegen den

bärenstarken georgischen Spitzenringer Zurab Matcharashvili keine Chance

haben würde, war klar. Aber ein paar Wertungen trotzte er dem

Punktegaranten dennoch ab. Nach knapp 5 Minuten siegte der Triberger

standesgemäß mit 20:5 Punkten (0:4)

Gewichtsklasse bis 98kg (Freistil): Igor Meier - Aufgabeniederlage gegen Halil

Zubairov. Bleibt zu hoffen, dass die Verletzung von Igor nicht zu schlimm

ausfällt. (0:4)

Gewichtslasse bis 66 kg (Freistil): Wie schon am letzten Wochenende zeigte

Manuel Wolfer einen bestechenden Kampf im Duell zweier deutscher

Spitzenringer. Wie er dem deutschen Juniorenmeister von 2016, Vladislav

Wagner, 9 Punkte abknöpfte und selbst nichts abgab, nötigte auch dem

heimischen Publikum Respekt ab. (3:0 Mannschaftspunkte)

Gewichtslasse bis 86 kg (gr.-röm.): Maxi Remensperger bestätigte bereits in

seinem 2ten Bundesligakampf, dass auch die eigenen RKG Nachwuchsringer

reif für Siege sind. Den mit allen Wassern gewaschenen georgischen Routinier

Teimuraz Beradze besiegte Maxi mit 3:3 Punkten. Die Freiburger Fans jubelten.

(1:0 Mannschaftspkt.)

Gewichtslasse bis 66 kg (gr.-röm.): Auch der zweite Freiburger

Nachwuchsringer Ivan Drobny machte eine sehr gute Figur. Gegen den

Deutschen A-Jugend Meister von 2014, Dorian Becker, kämpfte der vom AV

Germania Freiburg kommende Ivan auf Augenhöhe - 4:7 Punktniederlage -

(0:2)

Gewichtslasse bis 86 kg (Freistil): Marius Weiss – Lukas Schöffler 6:0

Punktniederlage. „Luky“ braucht noch etwas Anlaufzeit um sich in Form zu

bringen. Diese will ihm Trainer Luigi Tascillo auf jeden Fall einräumen. (0:2)

Gewichtslasse bis 75 kg (Freistil): Der Zungenschnalzer des Abends.

Moldawiens Nummer Eins, Roman Dermenji, gegen Moldawiens Nummer Zwei,

Ion Vaselachi. Der sympathische RKGler hatte zwei Ziele im Visier: zum einen

sich revanchieren für die Niederlage beim nationalen Duell, zum anderen die

überflüssige Niederlage von letzter Woche korrigieren. Giftig, hellwach und mit

vollem Risiko ringend legte Ion mit einem spektakulären Kopfdurchdreher in

den ersten Kampfsekunden den Grundstein für seinen 7:7 Punktsieg. (1:0)

Gewichtslasse bis 75 kg (gr.-röm.): Wunder kann auch Rainhold Kratz nicht

vollbringen. Gegen den serbischen Rio-Olympiateilnehmer Kristian Fris war die

knappe 0:2 Punktniederlage aller Ehren wert. (0:1)

 

Olympia Schiltigheim II - RKG Freiburg II 26 : 8

 

Im Gegensatz zur Galavorstellung beim Heimkampf am letzten Wochenende

gegen Hausen-Zell II gab es auswärts bei den Franzosen für die 2te

Mannschaft nicht viel zu erben. Lediglich Viktor Reh und Lars Schäfle konnten

ihre Kämpfe überhöht nach Punkten gewinnen.

RKG Freiburg verliert Heimauftakt


Die Freiburger Zweitliga-Ringer mussten zum Saisonstart eine bittere Niederlage einstecken. Im Heimkampf unterlagen sie dem SC Anger mit 14:15.

 


Es war eine enge Kiste in der St. Georgener Festhalle. Kein Team konnte sich zunächst entscheidend absetzen, so dass es mit einem 8:8 in die Pause ging. Auf Freiburger Seite sorgten die Neuen im ersten Abschnitt für den ausgeglichenen Zwischenstand. Fliegengewichtler Krasimir Krastanov vom AC Heusweiler hatte keinen langen Arbeitstag auf der Matte. Gegen Richard Magnuc machte er im Freistil kurzes Federlesen und feierte nach 1:33 Minuten einen technischen Überlegenheitssieg. Ein paar Sekunden mehr benötigte Leichtgewichtler Manuel Wolfer, der vom Erstligisten TuS Adelhausen vom Dinkelberg an die Dreisam gewechselt war. Ganze 2:05 Minuten brauchte der deutsche Meister, dann war auch sein technischer Überlegenheitssieg eingetütet. Dagegen musste RKG-Schwergewichtler Pavel Burla eine überhöhte Niederlage gegen Armin Majopraos einstecken. Punktniederlagen gab es noch für die beiden Freiburger Florian Losmann (2:9 gegen Robertz Molna) und Viktor Reh (2:6 gegen Mihal Szabo).

Nach der Pause hatte Maiximilian Remensperger im Greco-Mittelgewicht gegen Bernhard Mayr einen schweren Stand und unterlag mit 0:11 Punkten. Dann bekam Greco-Leichtgewichtler Ivan Drobny – er kam von Germania 1885 Freiburg – kampflos zu vier Punkten, da sein Gegner Michael Kloucek Übergewicht hatte. Die Freiburger gingen so mit 12:11 in Führung. Keinen guten Tag erwischte Lukas Schöffler im Freistil-Mittelgewicht. Der Student aus Leipzig fand kein Rezept gegen Benedikt Argstatter und verlor mit 0:8 Punkten. Jetzt lagen die Bayern wieder mit 14:12 vorn. Freistil-Weltergewichtler Ion Vasilachi, Neuzugang aus Moldawien, beherrschte zunächst seinen Gegner Markus Führmann und führte mit 4:0 Punkten. Dann kam ihm etwas der Überblick abhanden, und Führmann punktete konstant. Zwei Sekunden vor dem Schlussgong machte Führmann den 8:6-Punktsieg perfekt. Nun führte der SC Anger mit 15:12. Für RKG-Schlussringer Rainhold Kratz war es dann schwer gegen Guido Gretschel diesen Rückstand aufzuholen. Er gewann zwar mit 7:3 Punkten, die Niederlage konnte er jedoch nicht abwenden. "Eine bittere Niederlage", waren die ersten Worte von RKG-Coach Luigi Tascillo nach dem Kampf.

Quelle: Badische Zeitung 

Saisonabschlussbericht 2015

 

Mit dem sechsten Tabellenplatz kann sich die 1. Mannschaft der RKG durchaus zufrieden zeigen. Zwar konnte man Westendorf beides mal besiegen, trotzdem waren sie am Ende einen Platz weiter vorne. Auch dieses Jahr blieb man von Verletzungen nicht verschont. Vor allem gegen Ende der Runde fielen die beiden Siegringer Viktor Reh und Rainhold Kratz aus. Daher mussten Igor Maier und Pascal Funk einspringen. Funk sollte eigentlich in der Gewichtsklasse bis 66kg kämpfen, musste dann aber verletzungsbedingt pausieren konnte aber zum Schluss auf 74kg eingesetzt werden. Auf 66kg ist dann der Franzose Berrak Pierre eingesprungen, der eigentlich in der zweiten Mannschaft geplant war.

Mit einem starken 7:17 Sieg gegen Bindlach hatte man einen guten Grundstein für den weiteren Verlauf der Saison gelegt. Auch dem haushohen Favoriten aus Triberg konnte man Paroli bieten und verlor nur ganz knapp mit 14:11. Es folgte eine Klatsche gegen Wacker Burghausen, sowie ein Sieg gegen Nürnberg und den SC Anger.

Spannend wurde es im Lokalderby gegen den ASV Urloffen. Coach Hans "Bubi" Kretschmann machte von vorne herein klar, dass man ohne ein, zwei Überraschungen nicht gewinnen kann. So war es dann auch, die RKG verlor 12:8.

In der Rückrunde war die größte Überraschung die knappe 11:12 Niederlage gegen 2.Liga Meister Burghausen. Im nächsten Derby gegen Urloffen verlor man klar mit 7:20. Zum Schluss der Saison konnte man nochmal mit einem 13:16 Sieg gegen Westendorf auftrumpfen.

Besonders starke Leistungen zeigten die beiden Neuzugänge Florian Losmann und der Bulgare Radostin Shindov. Beide deckkten sowohl Freistil wie Griechisch römisch ab und das mit einer klar positiven Bilanz. Erneut konnte auch Daniel-Pavel Burla wieder mit top Leistungen überzeugen. Mister Zuverlässig Rainhold Kratz und Publikumsliebling Stefan Käppeler holten des Öfteren noch für die RKG in den letzten beiden Kämpfen die Kastanien aus dem Feuer. Stefan wird wohl die nächste Saison leider nicht mehr im RKG Dress dabei sein, da er ein Auslandsjahr in den Vereinigten Staaten absolviert. Hopefully see you again!

 

Bei der Zweiten Mannschaft lief es dieses Jahr besser als erwartet. Dank der ausgezeichneten Nachwuchsarbeit konnte die RKG mit 6 Jugendringern auflaufen. Hinzu kam noch das Eigengewächs Igor Maier. Bei drei Absteigern aus der Verbandsliga konnte dieser mit dem 7. Tabellenplatz knapp verhindert werden, da die Reservestaffel die entscheidenden Duelle gewann. Dabei waren die herausragenden Kämpfe sicherlich der Kantersieg zu Hause im Lokalderby gegen Vörstetten und der Sensationssieg am letzten Kampftag gegen den KSV Wollmatingen. Dass die 2te attraktiven Ringkampfsport bot, wurde auch durch die gestiegenen Zuschauerzahlen bei den Vorkämpfen deutlich.

 

Erfreulich präsentierte sich auch die Schülermannschaft der RKG. Mit dem 6. Tabellenplatz hielt man souverän die Klasse und musste bei keinem Kampf auf die top Jugendlichen der 2. Mannschaft zurückgreifen.

 

Fazit: Die RKG präsentierte sich auch in diesem Jahr in guter Verfassung. Jetzt gilt es, die starken Nachwuchsathleten wie Maxi Remensperger, Kenan Halac, Hevazali Ahmadi und Lars Schäfle behutsam an das Leistungsniveau der 2. Bundesliga heran zu führen.