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Aktuelle News rund um die RKG Freiburg 2000

Starker 19:16 Sieg der 2ten

 

Einen starken Kampf lieferte unsere 2te Mannschaft der Reservestaffel des KSV Tennenbronn im letzten Heimkampf der Saison. Dabei boten die Gäste von ihrem Kader her alles an Ringern auf was sie hatten, um ihren drohenden Abstieg doch noch zu vermeiden. Entsprechend angespannt die Mienen der RKG Verantwortlichen, da man selbst das Abstiegsgespenst ja noch nicht endgültig vertrieben hat.
Zum Matchwinner avancierte dabei mit seinem ersten Saisonsieg Moritz Bettge (80kg/Greco), mit einem überraschenden aber verdienten 6:2 Punktsieg, über den klar favorisierten Thorsten Götz. Weitere 4 Mannschaftspunkte holten Lukas Schöffler gegen den 125 kg Koloss Volker Faißt, Yassin Uzun mit einem überragenden Schultersieg gegen Pascal Samland sowie Kevin Spiegel und Lars Schäfle. Einen superspannenden 16:16 Punktsieg, aufgrund der höheren Griffwertungen, erkämpfte sich Masi Salahi (66kg/Greco).
 

03.12.2017

 

Armands Zvirbulis Armands Zvirbulis

RKG Freiburg hat ihr Saisonziel nur knapp verpasst

 

Die Ringer der RKG Freiburg verpassen die Bundesliga-Playoffs / Die Planung für 2018 beginnt.

 

RINGEN. Nichts ist so stetig wie der Wandel. Zumindest im Ringen. Die RKG Freiburg kämpfte in dieser Saison – erstmals nach sechs Jahren – wieder in der höchsten Klasse, der Bundesliga. Das Saisonziel, die Playoffs zu erreichen, wurde knapp verfehlt. Ansonsten lief’s ordentlich für eine Mannschaft, die sich auf einer neu strukturierten Ringer-Ebene erst noch richtig zurechtfinden muss, zumal in der nächsten Saison wieder Neuerungen geplant sind. Eine Analyse der für die RKG gerade zu Ende gegangenen Saison – und ein Ausblick auf die nächste Runde.

 

Was lief gut in dieser Saison?
In der Vorrunde war das RKG-Team in den meisten der sechs Kämpfe (fast) auf Augenhöhe mit den anderen Teams der Gruppe Südwest. Die Mannschaft von Trainer Luigi Tascillo sowie seiner Assistenten Viktor Reh und Igor Maier zeigte einige beachtliche Mattenduelle. Neben dem Pflichtsieg gegen den sieglosen ASV Urloffen gab es noch ein völlig überraschendes 11:11 beim TuS Adelhausen, der nach der Hauptrunde eine der vier besten Mannschaften stellte. Zum Publikumsliebling avancierte der Lette Armands Zvirbulis (30), der im Freistil-Halbschwergewicht keinen seiner sechs Kämpfe verlor. Stark präsentierten sich auch der Italiener Givi Davidovi (28 Jahre/57 Kilo), der deutsche Meister Manuel Wolfer (24/66), Routinier Rainhold Kratz (33/71) sowie der junge Ivan Drobny (20/71 und 75), der zum Beispiel mit einem Punktsieg im zehnten und letzten Mattenduell das Remis in Adelhausen sicherstellte. Auch die Tatsache, dass die selbst vom Verein ausgebildeten Teenager Maximilian Remensperger (19) und Lars Schäfle (18) als Stammkräfte ins Team rückten, macht Hoffnung für die Zukunft.

Was lief nicht gut in dieser Runde? Durch einen Aufstellungsfehler, der einem Erstligisten nicht unterlaufen darf, wurde im ersten Heimkampf gegen Aufsteiger Nackenheim aus einem 15:12-Sieg auf der Matte eine 0:40-Niederlage am grünen Tisch. Nach Abschluss der Hauptrunde mit ihren zwölf Kämpfen kann unzweifelhaft festgestellt werden: Durch diesen Fauxpas verpassten die Breisgauer – im Gegensatz zu den südbadischen Mitstreitern TuS Adelhausen und SV Triberg – den Einzug ins Playoff-Achtelfinale. "Wir können’s nicht mehr ändern. Aber diese Niederlage tut schon noch weh. Es wäre toll gewesen und war schließlich auch unser Ziel, in die Playoffs zu kommen", sagt Trainer Tascillo. Nach nur einem Sieg in der schwächeren Rückrunde (wieder gegen Urloffen) schaffte es die RKG-Staffel mit 5:19 Punkten nicht, der beste Sechstplatzierte der dreigeteilten Bundesliga zu werden. Anstelle der Freiburger zog der RV Lübtheen aus Mecklenburg-Vorpommern in die Playoffs ein, ebenfalls mit 5:19 Punkten, aber mit der günstigeren Einzelpunktedifferenz (minus 51 gegenüber minus 122).

Wie geht’s weiter mit dem Team? Laut Tascillo dürfte sich das Gesicht der Mannschaft in der Saison nicht gravierend ändern. Allerdings gilt es die nächsten Monate abzuwarten, denn der eine oder andere Ringer entpuppt sich in der Zeit, in der keine Mannschaftskämpfe anstehen, als wahrer Meister beim Pokern um einen neuen Vertrag. Bei den Trainern deutet sich laut Luigi Tascillo an, dass das RKG-Trio weitermacht. "Das hat sich bewährt. Wenn der eine nicht konnte, sprang ein anderer ein. Die Absprachen haben funktioniert", so der Cheftrainer.

Wie geht’s weiter mit der Liga?
Das Mannschaftsringen, das es in dieser üppigen und weitverzweigten Form nur in Deutschland gibt, ist immer für Änderungen gut. Beschlossen ist zwar noch nichts: Aber nächste Saison soll es ein neues Wertungssystem geben, das die Vereine mit guter Jugendarbeit etwas begünstigen dürfte. Der Deutsche Ringer-Bund (DRB) strebt dem Vernehmen nach zudem an, künftig neun anstelle von bisher sieben Vereinen in jeder der drei Bundesliga-Gruppen kämpfen zu lassen. Dann gäbe es deutschlandweit in der dreigeteilten Liga 27 Mannschaften in Liga eins. Das würde erreicht, wenn die Tabellenletzten wie zum Beispiel der ASV Urloffen in der Gruppe Südwest nicht absteigen, aber die Regionalligameister aufsteigen müssen. Das wären dann in diesem Randsport neun Teams mehr als in der Fußball-Bundesliga. Hinzu kommen noch die (bisher fünf) Klubs in der Deutschen-Ringer-Liga (DRL), die ihre eigenen Wettkämpfe durchziehen, sich vom DRB gelöst haben und glauben, sich ohne diesen Verband besser vermarkten zu können. Summa summarum wären das also 32 Erstligisten – viel zu viele. Ob dabei noch erstklassiges Ringen herauskommt?

 

Quelle: Badische Zeitung

Foto: RKG Freiburg 2000

 

30.11.2017

Hartes internationales Turnier

 

Das 21. internationale Philipp-Seitz-Gedächtnisturnier im hessischen Kleinostheim, wie jedes Jahr ein echter Prüfstein für die besten Nachwuchsringer Deutschlands.
450 Ringer aus über 115 teilnehmenden Vereinen (u.a. Türkei, Finnland, Südafrika, Frankreich) kämpften auf 8 Matten (!) bis zum späten Abend die Platzierungen aus.
Nach einem harten Tag ganz oben auf dem Treppchen, stand am Ende unser junger Nachwuchsringer Lenny Spiegel (Jhg. `04 / B-Jgd. 69kg). Fast genauso gut machte es sein Bruder Kevin (Jhg. `01 / A-Jgd. 80kg) sowie Lars Schäfle (Jhg. `99 / Junioren 86kg), die sich im Finale nur knapp geschlagen geben mussten. Unter den TopTen der B-Jugend ihrer jeweiligen Gewichtsklasse konnten sich Eugen Mai mit einem starken 7. Platz, Mischa Tsupikau (8. Pl.) sowie Maxim Gergert und Sascha Mai (9. Pl.) platzieren.
Stolz kann die RKG auf die Mannschaftswertung sein. Mit ihren 9 Teilnehmern errang sie Platz 11.
 
Gratulation an unsere Jungs – weiter so!

 

20.11.2017

Ellen Riesterer Ellen Riesterer im Finale gegen Ionna Kyrikaou (14:0 SS)

ELLEN RIESTERER WIRD MIT SÜDBADEN 2. DEUTSCHER MANNSCHAFTSMEISTER

 

Erst im Finale musste sich die starke südbadische Staffel gegen den Deutschen Mannschaftsmeister des Vorjahres Nordrhein-Westfalen geschlagen geben. Ellen konnte in der Gewichtsklasse bis 53 kg in allen fünf Duellen als Siegerin von der Matte gehen. Im ersten Poolkampf des Tages schulterte sie Sophia Röhl (Berlin) nach nur 26 Sekunden. Im zweiten Kampf stand Ellen ihrer Verbandskollegin Marie Trayer des Teams Südbaden II gegenüber. Auch diesen Kampf entschied sie mit 16:0 für sich. Vanessa Hartl (Württemberg II) musste ebenfalls nach nur einer halben Minute Kampfzeit eine Schulterniederlage hinnehmen. Nun galt es nur noch das Team aus dem Saarland zu besiegen. Ellen stand in diesem Kampf Evelina Borovik gegenüber und schulterte auch diese nach 10:0 Führung. 
Frauenringen auf höchstem Niveau gab es im Finale zwischen dem SBRV I und NRW I zu sehen. Neben der amtierenden Vizeweltmeisterin Aline Focken (75 kg) standen auch Nina Hemmer (55 kg, Olympionikin und 3. Europameisterin 2017), Laura Mertens (58 kg, 3. Europameisterin 2017) sowie Celine Mehner (48 kg 3. Kadetten Europameisterin 2017) für NRW auf der Matte. 
Schlussendlich unterlag die südbadische Staffel NRW mit 21:10. Ellen gewann jedoch auch ihr Finalduell gegen Ionna Kyriakou mit einem vorzeitigen 14:0 Schultersieg.

Unsere junge Sophia Schäfle ging erstmals bei einer Deutschen Manschaftsmeisterschaft an den Start. Im zweiten Team des Südbadischen Ringerverbands in der Gewichtsklasse bis 63 kg ringend, gewann sie ihren ersten Kampf gegen die rund zehn Jahre ältere Rabea Selzer mit 8:2. Im Kampf gegen den Berliner Ringerverband unterlag Sophia Laura Kühn hauchdünn mit 3:2.

 

Herzlichen Glückwunsch unseren beiden Mädels zu ihrer starken Leistung!

 

20.11.2017