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News 2018                                                                                                 

Der letzte Heimkampf – in ungewohnter Umgebung

 

RKG Freiburg ringt in der Vigeliushalle gegen den AC Heusweiler.

 

RINGEN (gg). In der ersten Septemberhälfte hat sie angefangen, nun ist sie schon fast vorbei: die Hauptrunde in der Ringer-Bundesliga. Am 15. Dezember endet sie – davor steht für die RKG Freiburg an diesem Samstag (19.30 Uhr) gegen den saarländischen Verein AC Heusweiler der letzte Heimkampf an. Dieser findet nicht in der Festhalle in St. Georgen statt. Die ist am Samstag anderweitig belegt, so dass die RKG in die Vigeliushalle im Stadtteil Haslach ausweicht – übrigens erstmals in dieser Saison.

Die ungewohnte Umgebung soll aber kein Hindernis sein für die Staffel um Cheftrainer Luigi Tascillo. Diese war zum Saisonstart mit zarten Hoffnungen auf Rang drei der Bundesliga-Südwest-Gruppe angetreten, mit dem man Chancen hatte, ins Playoff-Viertelfinale zu kommen. Doch schon früh war klar – bedingt durch eine Reihe von Verletzungen –, dass die Freiburger das Maximalziel nicht würden erreichen können. Deshalb wurden die Ansprüche Stück für Stück verändert und die Devise ausgegeben: "Wir schauen von Kampftag zu Kampftag", sagte Tascillo mehrfach.

Das brachte es mit sich, dass am vergangenen Wochenende durch einen klaren 22:5-Erfolg beim Schlusslicht KV Riegelsberg das Abrutschen auf den letzten Tabellenrang unmöglich geworden ist und die RKG Freiburg damit sportlich für eine weitere Erstligasaison qualifiziert ist. Als neues Ziel haben die Breisgauer Mattensportler nun noch den fünften Tabellenrang der Achter-Liga ausgegeben. Hierzu ist es zwingend notwendig, am Samstag den punktgleichen AC Heusweiler (8:16 Punkte) zu besiegen, gegen den es in der Hinrunde jedoch eine 8:17-Niederlage gesetzt hatte.

"Heusweiler hat in einigen Gewichtsklassen, in denen wir stark besetzt sind, auch Top-Ringer. Deshalb wird das eine enge Sache", mutmaßt Tascillo, der bei der Mannschaftsaufstellung auch noch das zweite Team im Blick hat, das in der Verbandsliga gegen den Abstieg kämpft.

 

08.12.2018
 

Ellen Riesterer ist "Nachwuchsringerin des Jahres"

Ellen wurde vom Deutscher Ringer-Bund e.V. zur besten Nachwuchsringerin des Jahres 2018 gewählt, nachdem sie dieses Jahre drei internationale Medaillen gewann (3. U23 EM, 2. Jun. EM, 2. Jun. WM). Es ist uns eine große Freude, dass diese Auszeichnung nun endlich erstmals an eine RKG Sportlerin geht. 

Zuletzt ging der Titel „Ringer des Jahres“ 1978 (sowie 1972, 73, 75, 76 & 77) an Adolf Seger nach Freiburg.

Ellens südbadische Verbandskollegin Elena Brugger vom TuS Adelhausen wurde Ringerin des Jahres (2. U23 EM, 3. U23 WM). 3-facher Weltmeister Frank Stäbler sicherte sich bei den Männern die

Auszeichnung. Nachwuchsringer des Jahres wurde Franz Richter (2. Jun. EM, 3. Jun. WM).

 

08.12.2018

Kantersieg

 

Einen 22:5 Kantersieg fuhr die RKG beim Tabellenschlußlicht KV Riegelsberg ein. Damit erhält sich unsere Mannschaft die Chance, in der Tabelle noch ein Stück nach oben zu kommen. Siegt die 1. Mannschaft am nächsten Samstag (08.12.2018 / 19.30 Uhr, Vigeliushalle in Haslach) beim letzten Heimkampf der Saison gegen den punktgleichen AC Heusweiler, können die Jungs um das Trainerteam Luigi Tascillo und Igor Maier am Ende der Saison doch noch vor Lokalrivale RG Hausen-Zell landen. Diese müssen in den letzten zwei Begegnungen gegen Köllerbach und Adelhausen ran. Da sind Siege mehr als unwahrscheinlich.


Er hatte es unter der Woche schon angekündigt. O-Ton Krasimir Krastanov (61kg, Freistil): Wenn ich optimal ringe, kann ich eine vier schaffen. Gesagt getan gegen Ole Questen vom KV Riegelsberg. Ihm gleich machten es seine Mannschaftskollegen Leo Tudezca (66kg, Greco) gegen Simon Monz und Kevin Spiegel (75kg, Fr.) gegen Rüdiger Steimer.
Alle anderen Ringkämpfe gingen über die volle Zeit. So mussten Armands Zvirbulis (130kg Fr.) gegen Vlacheslav Sugako (5:2 Pkt.sieg) und Ion Vasilachi (80kg Gr.) gegen Lucas Rosport (5:1 Pkt.sieg) ordentlich rackern, bis sie ihre Siege unter Dach und Fach hatten. Da hatten es Lars Schäfle (86kg, Fr.) gegen Andreas Skodawessely (9:5 PS) und Rainhold Kratz (75kg, Gr.) gegen Carsten Di Franco (9:0 PS) doch etwas einfacher.
Lediglich Adrian Wolny (71kg, Fr.) musste sich Kai Burkon äusserst knapp mit 3:4 Punkten geschlagen geben.
Ein Sorgenkind gibt`s immer diese Saison bei der RKG. Diesmal Maxi Remensperger. Was den Trainern Sorge bereiten muss, ist nicht etwa die Leistung auf der Matte. Die war bestens beim äusserst knappen aber verdienten 2:1 Punktsieg gegen den KVler Serhat Deveci. Sorge bereitet vielmehr die erlittene Knöchelverletzung von Maxi im Kampf. Daher steht hinter seinem Einsatz nächsten Samstag erstmal noch ein großes Fragezeichen.

 

RKG Freiburg II gegen AC Gutach-Bleibach


Eine bittere 15:17 Niederlage musste unsere 2. Mannschaft beim AC Gutach-Bleibach einstecken. Entscheidend dabei die Disqualifikationsniederlage von Marcel Osaby. Keine Frage, diese war gerechtfertigt. Doch das Feuer gelegt hatten die Fans und insbesondere auch die Trainerbank vom AC. Unser junger Sportler lag bis kurz vor Schluss klar in Führung, hatte aber leider sehr starkes Nasenbluten. Die dadurch notwendigen Verletzungspausen füllte besagter Personenkreis mit höhnischen und abwertenden Sprechchören / Ausdrücken. Ein solch unfaires und pöbelhaftes Verhalten ist dem Ringkampfsport schlichtweg unwürdig, offensichtlich aber nicht beim AC Gutach-Bleibach.


02.12.18

Sorry Fans

Hiermit entschuldigt sich die RKG Freiburg für die Mitteilungspanne beim Lokalderby gegen Adelhausen bei den Ringkampfzuschauern. Dass die RKG bereits auf der Waage ein 0:40 gegen den TuS Adelhausen kassierte, aufgrund von nur fünf, anstatt wie vorgeschrieben mindestens sechs eingesetzten deutschen Ringern, hätten wir vorab bekannt geben müssen, auch wenn es de facto gegen die haushoch überlegenen Gäste keine Rolle spielte.

Der Freundschaftskampf endete mit 2:28 ebenfalls mehr als eindeutig für den TuS.

Für Maxim Gergert (57kg/Greco) gegen Paul Schmidt, Leo Tudezca (66kg/Greco) gegen Ivo Angelov (u.a. ehemaliger EM/WM Goldmedaillengewinner), Ion Vasilachi im ungewohnten griechisch Stil (80kg) gegen Roland Schwarz, sowie Maxi Remensperger (98kg/Greco) gegen Peter Öhler waren die Gegner übermächtig (jeweils 4 Mannschaftspunkte für die Gäste). Wobei Leo dem international hoch dekorierten Ivo Angelov, Mitte der 1. Kampfrunde, eine Kopfschleuder verbretterte, die den Atem der Gästetrainer Florian Philipp und Bernd Reichenbach kurzzeitig ins Stocken brachte.

Auch Krasimir Krastanov (61kg/Freistil) gegen Artem Gebekov, Kevin Spiegel (75kg Fr.) gegen Stephan Brunner und Adrian Wolny (71kg/Fr.) gegen Manuel Wolfer mussten deutliche Punktniederlagen einstecken.

Immerhin konnte im Schwergewicht Armands Zvirbulis einen 4:2 Sieg gegen TuS Ringer Felix Kraft verbuchen.

Nachdem Lars Schäfle am Tag zuvor, im Nachholkampf gegen den letztjährigen EM Teilnehmer Denis Balauer vom ASV Hüttigweiler, durch seine 2:9 Punktniederlage der RKG ein Unentschieden (15:15) sicherte, hatte er auch gegen seinen „Trainingsvater“ Michael Kaufmehl erstmals ganz knapp die Nase vorne (3:2 Punktsieg).

 

25.11.2018