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September 2018

Die Jungen bringen`s

 

Beim 22:14 Auswärtssieg der 2. Mannschaft in Triberg haben vor allem die jungen RKG Ringkämpfer für Überraschungen gesorgt. Allen voran Jugendringer Fernando Maaß, der mit seinem Schultersieg über Muhammed-Ali Kiliclioglu, die Wasserfallringer auf die Verliererstraße schickte. Des Weiteren gelang dem erst 14jährigen Maxim Gergert im Auftaktkampf ein glänzender Start. Der 4:1 Sieg brachte zwei Mannschaftspunkte auf unser Konto. Die Routiniers Krasimir Krastanov, Tobias Ketterer, Stefan Cantir und Lars Schäfle machten dann mit ihren „Vierern“ den Sack erwartungsgemäß zu.

30.09.2018

Chancenlos und Verletzungspech

 

Dass es für unsere 1ste Mannschaft beim Lokalrivalen TuS Adelhausen (28:0) nichts zu erben gibt, war von vornherein klar. Zu groß die finanziellen Möglichkeiten der Gastgeber. Außerdem wollten sich diese auf keinen Fall mehr, wie im letzten Jahr, düpieren lassen, als unsere Staffel durch ein Unentschieden völlig überraschend einen Punkt entführte.

Hat man bei uns bereits mit Punktegarant Rainhold Kratz einen Langzeitverletzten, kommt seit gestern ein weiterer hinzu. Bantamgewichtler (bis 57kg) Petru Craciun zog sich eine böse Knöchelverletzung im Kampf gegen TuS Ringer Beka Bujiashvili zu. Auch die anderen Kämpfe standen unter keinem guten Stern. Marvin Scherer (61kg/Greco) gegen Ibrahim Fallacara, Ion Vasilachi (80kg Freistil) gegen Georg Harth und Armands Zvirbulis (98kg Freistil) gegen William Harth verloren jeweils hauchdünn nach Punkten. Youri Siemakin erzielte mit der 9:4 Punktniederlage gegen Manuel Wolfer ein achtbares Ergebnis. Alle anderen RKG Athleten standen mehr oder weniger auf verlorenem Posten gegen die Startruppe von Florian Philipp und Bernd Reichenbach.

 

Spannender dürfte es am „Tag der deutschen Einheit“ kommenden Mittwoch (03.10.2018) werden, wenn unsere Staffel gegen den Tabellenletzten KV Riegelsberg zu Hause antritt (Kampfbeginn 17.00 Uhr St. Georgener Festhalle). Im Vorkampf (15.00 Uhr) trifft die 2. Mannschaft auf den SV Gresgen.

 

30.09.2018

 

Jugend – ganz oben

 

Tolle Turniererfolge konnte die RKG Jugend am Wochenende erzielen. Die A/B Nachwuchsringer (Jahrgang 2002-2005) gewannen beim „Großen Preis von Karlsruhe“ die Vereinswertung in dieser Altersklasse, bei dem mit über 30 Vereinen äusserst stark besetzten Turnier. Die erfolgreichsten Ringer waren Maxim Gergert (4 Siege) und Damon Mandel auf Platz 1. Einen hervorragenden 2. Platz gab es für Eugen Mai, zwei vierte Plätze für Mikhail Tsupikau und Henry Vallant sowie einen sechsten Rang für Abdullah Rahimi. Ivan Daoud erkämpfte sich in seinem 15 Teilnehmer starken Gewicht den 9. Platz.

 

Beim „30 Internationalen Mühlenbacher Jugendturnier“ der C und D Jugend gewannen die RKG Schüler bei der Vereinswertung den 2. Platz (45 Punkte) lediglich knappe 4 Punkte hinter dem TuS Adelhausen, aber mit satten 13 Punkten Vorsprung vor dem drittplatzierten ASV Vörstetten.

Platzierungen:

1. Platz Danil Anselm (D-Jgd. 38kg)

1. Platz Leon Kuckuck (C-Jgd. 34kg)

2. Platz Kevin Ringwald (D-Jgd. 32kg)

2. Platz Simon Bauer (C-Jgd. 40kg)

2. Platz Wladimir Anselm (C-Jgd. 48kg)

2. Platz Seyfullah Kaya (C-Jgd. 54kg)

3. Platz Stephan Tsupikau (C-Jgd. 29kg)

3. Platz Symon Mandel (C-Jgd. 54kg)

4. Platz Abdullah Kaya (D-Jgd. 44kg)

5. Platz Jan Daoud (D-Jgd. 32kg)

7. Platz Vladislaw Harcenko (D-Jgd. 25kg)

24.09.2018

 

Erfolgreiche Umstellungen

 

RINGEN (gg). Wie die meisten Ringertrainer ist auch Luigi Tascillo ein Meister des Nebulösen. Der Coach des Bundesligisten RKG Freiburg hatte vergangene Woche zwar Umstellungen gegenüber den Kämpfen in Köllerbach (7:25) und gegen Hausen-Zell (15:15) angekündigt. Er machte aber ein Riesengeheimnis daraus, welche es sein würden. Außenstehende konnten das höchstens am häufigen Gang in die Sauna und am Trainieren mit warmer Kleidung und übereinander getragenen Pullovern erahnen.

Die Schwitzerei, der sich dieses Mal vor allem Ion Vasilachi und Lukas Schöffler unterzogen, machte sich am Samstagabend bezahlt. Die RKG Freiburg feierte mit 20:12 Punkten beim saarländischen Vertreter ASV Hüttigweiler den ersten Saisonerfolg in der Bundesliga Südwest – und das auch wegen der Umstellungen. "Unsere Taktik ist voll aufgegangen", sagte Tascillo. Denn der Moldawier Vasilachi speckte fünf Kilo ab, um die – wegen Verletzungen – zur Problemzone gewordene Gewichtsklasse bis 75 Kilo im griechisch-römischen Stil zu besetzen. Und dann gelang dem Freistilspezialisten nach 2:10 Minuten auch noch ein Schultersieg gegen Kevin Gremm, der in dieser Saison immerhin schon den aus Vöhrenbach stammenden und für Hausen-Zell kämpfenden Simon Günter bezwungen hatte.

Auch Lukas Schöffler reduzierte sein Gewicht und gab in der Klasse bis 80 Kilo Freistil, in der eigentlich Vasilachi kämpft, gegen Alexandru Burca beim 0:8 nur drei Teamzähler ab. Neben Vasilachi gewannen auch Petru Craciun, Marvin Scherer (jeweils 4 Teampunkte), Yourii Siemakin (2), Ivan Drobny und Armands Zvirbulis (jeweils 3) ihre Kämpfe.

 

24.09.2018

Foto: Kadir Caliskan (DRB)

Ellen Riesterer wird zweite bei der Juniorinnen-WM


In der leichtesten Gewichtsklasse (bis 50 Kilo) gewann die 19-jährige Freiburgerin am Donnerstag die Silbermedaille. Es ist der größte Erfolg ihrer Laufbahn. Der ganz große Wurf, der Gewinn der Goldmedaille, blieb der Sportlerin der RKG Freiburg am Donnerstagabend indes versagt – erwartungsgemäß. Schließlich traf sie im Finale auf Yui Susaki. Die 19-jährige Japanerin war 2017 Weltmeisterin bei den Frauen geworden und hat in ihrer Laufbahn noch nie gegen eine nicht-japanische Ringerin verloren.

Und so war auch der Endkampf eine klare Sache für die Asiatin. Eine Sekunde vor Ende der dreiminütigen ersten Runde hatte Susaki die notwendigen zehn Punkte gesammelt, um als Technische Überlegenheitssiegerin von der Matte zu gehen.

Jura-Studentin und 1,0-Abiturientin Ellen Riesterer ärgerte sich nach dem Finale etwas. "Da wollte ich sie aufmuntern und habe ihr gesagt, dass sie immerhin fast die zweite Runde erreicht hat. Zur Antwort habe ich erhalten: Mein Ziel war nicht nur, in die zweite Runde zu kommen", erzählte Ellens Schwester Kim, die auch in der Slowakei vor Ort war, der BZ. Letzte Junioren-Weltmeisterin aus Deutschland war übrigens 2001 Anita Schätzle (Haslach im Kinzigtal).

Ziel der Vizeweltmeisterin ist nun Olympia 2020


Mit Silber war Ellen Riesterer dann doch sehr zufrieden. "Ich bin einfach glücklich, das Finale erreicht zu haben, denn meine Schwester ist extra hergekommen, um mich ringen zu sehen. Ich habe ihr gesagt, ich wollte unbedingt eine Medaille gewinnen, andernfalls hätte sie den ganzen Weg auf sich genommen, um mich weinen zu sehen", sagte sie einem Pressevertreter des Weltverbandes. Das große Ziel der Juniorinnen-Vizeweltmeisterin ist nun Olympia 2020. "Dort will sie unbedingt dabei sein", sagt ihre Schwester. Und wer weiß? Vielleicht kann Ellen Riesterer, die selten zweimal gegen die selbe Gegnerin verliert, in Tokio die japanische Dominanz ins Wanken bringen.

 

Quelle: Badische Zeitung
 

21.09.2018

Foto: RKG Freiburg

Freiburger Ringerin startet bei Juniorinnen-WM

RINGEN (BZ). Ellen Riesterer, 19-jährige Sportlerin der RKG Freiburg, wurde vom Deutschen Ringer-Bund (DRB) für die Juniorinnen-Weltmeisterschaft nominiert. Diese findet vom 17. bis 23. September in Trnava (Slowakei) statt. Die Jura-Studentin, deren Foto auch die Titelseite des Vereinsheftes der RKG für die Bundesligasaison der Männer ziert, gilt in ihrer Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm als eine Medaillenkandidatin. Schließlich hat sie in diesem Jahr bereits zwei Medaillen bei Europameisterschaften gewonnen: Zuerst wurde sie in Istanbul bei der U-23-EM Dritte, obwohl sie noch in der jüngeren Kategorie, also bei den Juniorinnen, starten darf. Danach holte sie bei der Juniorinnen-EM in Rom Bronze – und es wäre noch mehr drin gewesen, hätte sie nicht in quasi letzter Sekunde eine umstrittene Wertung abgegeben, bei der ihre Kontrahentin Ellen Riesterer wohl an den Haaren gezogen hat – was das Kampfgericht indes nicht bestrafte.

 

Quelle: Badische Zeitung

16.09.2018

Sophia Schäfte gewinnt Bronze beim Hessenpokal

 

Unsere beiden „Sophias“, Sophia Schäfle und Sophia Nilles, starteten dieses Wochenende beim Hessenpokal in Haibach. 
Sophia Schäfle startete  in der Gewichtsklasse bis 65 kg und unterlag lediglich der hessischen Vizeeuropameisterin der Kadetten von 2016, Elena Sell (4:0 SN). In allen weiteren Duellen ging Sophia als Schultersiegerin von der Matte, so gewann sie ihre beiden weiteren Poolkämpfe gegen Lena Trapp (KSV Waldaschaff, 4:0 SS) und Tamara Gilbert (RV Haibach, 11:0 SS) souverän. Im kleinen Finale traf Sophia auf Amelie Naceur von der TSG Halle Neustadt. Auch in diesem Kampf ließ sie nichts anbrennen und siegte deutlich nach einer 7:0 Führung auf Schulter. 
Herzlichen Glückwunsch zu Bronze!

Unsere Sophia Nilles startete in der Gewichtsklasse bis 49 kg. Dort unterlag sie im ersten Kampf Tamina Staab (AV Alzenau, 2:8 SN). Im zweiten Poolkampf traf Sophia auf Katharina Hartmann (KSC Motor Jena). Leider unterlag sie auch dieser starken Gegnerin (6:0 SN).

 

16.09.2018

Punkteteilung - alles passt - 2x

 

Kommentar von unserem Trainer Viktor Reh: "Das 15:15 Unentschieden gegen die RG Hausen-Zell sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Beide Mannschaften hatten die Chance, den Sack zu ihren Gunsten zu zumachen. Von daher passt die Punkteteilung."

Das Zweite was an diesem Abend passte, war die hervorragende Präsentation des Kampfabends von uns. Die Ringermatte zu einer echten Kampfarena umgestaltet, mit stimmiger Beleuchtung und top präsentierter Werbung. Apropos Werbung, der professionell gestaltete Livestream-Testlauf lief hervorragend, unsere Sponsoren dürfen sich über kostenlose Zusatzwerbung freuen.

Somit fällt die Bilanz über die Heimkampfpremiere, zum Start der diesjährigen 1. Bundesliga Saison, uneingeschränkt positiv aus.

 

RG Hausen-Zell I – RKG Freiburg 2000 I 15:15

 

Gewichtsklasse bis 57 kg (Freistil): Neuzugang Petru Craciun erwies sich als Volltreffer. Der junge Moldavier bewies, dass er im Kadetten- und Juniorenbereich zur internationalen Spitze zählt. Entsprechend chancenlos war Michael Denner von der RG Hausen-Zell. (4:0 Mannschaftspunkte)

 

Gewichtsklasse bis 130 kg (gr.-röm.): Yasin Uzun ärgerte sich mächtig, dass er dem Vizeweltmeister von 2014, Oliver Hassler, gleich zu Beginn des Kampfes in einen Schulterschwung lief und entscheidend unterlag. (0:4)

 

Gewichtsklasse /bis 61kg (gr.-röm.): Mit Virgil Munteanu erwischte unser Neuzugang Marvin Scherer, immerhin amtierender dritter DM Meister, ein hartes Los. Trotzdem hielt er gegen den 30-jährigen rumänischen Olympiateilnehmer von 2008 stark dagegen und unterlag nur mit 0:8 Punkten. (0:3)

 

Gewichtsklasse bis 98kg (Freistil): Armands Zvirbulis präsentierte sich erneut bärenstark. Wie er den, mit allen Wassern gewaschenen Hausen-Zeller Adrian Recorean zertrümmerte, war sehenswert. Nach 5,22 Minuten konnten die Zuschauer den technischen Überlegenheitssieg von Armands begeistert bejubeln.

 

Gewichtslasse bis 66 kg (Freistil): RKG Neuzugang Youry Siemakin gegen Ivan Guidea - das bedeutete Ringen auf internationalem Spitzennivau. Beide schenkten sich nichts, wobei sich Guidea, mit seiner enormen Physis, einen leichten Vorteil zum 3:1 Punktsieg verschaffen konnte. (1:3)

 

Gewichtsklasse bis 86 kg (gr.-röm.): Maxi Remensperger musste richtig hart ackern, bis er gegen den sperrigen Wiesentäler Alexander Rümmele seinen 3:1 Punktsieg unter Dach und Fach hatte. (1:0)

 

 

Gewichtslasse bis 86 kg (Freistil): Unsere moldawische Achse zeigte an diesem Abend kein Erbarmen mit den Gästen. Der Wiesentäler Stefan Hauschel war im Kampf gegen Ion Vasilachi hoffnungslos unterlegen und verlor entscheident. (0:3)

 

Gewichtslasse bis 71 kg (gr.-röm.): Nach letzter Woche erneut eine starke Vorstellung von Ivan Drobny im Kampf gegen Tobias Greiner. Ivan war jederzeit Herr des Geschehens auf der Matte und fuhr einen klaren 6:1 Punktsieg ein. (2:0).

 

 

Gewichtslasse bis 75 kg A (Freistil): Im vorletzten Kampf des Abends hatte die RG Hausen-Zell mit Gergö Wöller noch ein As im Ärmel. Der international erfolgreiche ungarische Spitzenringer sollte vier Mannschaftspunkte und damit den Sieg für die Wiesentäler holen. Adrian Wolny spuckte ihm jedoch kräftig in die Suppe und ließ nur einen 0:8 Punktsieg zu. (0:3)

 

 

Gewichtslasse bis 75 kg B (gr.-röm.): Jetzt kam die Achillesverse der RKG. Unser Punktegarant Reinhold Kratz, im Vorbereitungstraining noch sehr gut aufgelegt, musste aufgrund einer Knorpelverletzung am Knie, passen. Ersatzmann Kenan Halac erlitt vorletzte Woche eine Schulterverletzung die operiert werden muss. Dankenswerterweise opferte sich Tobi Ketterer für die Mannschaft. Dass es für ihn gegen Simon Günter nichts zu erben gab, war klar. (0:4)

 

15.09.2018
 

Poland open - Givi Silber, Lars 5ter

 

Zwei RKGler bei den "Poland open" in Warschau. Der bereits letztes Jahr für die RKG Mannschaft ringende Italiener Givi Davidovi (Wohnsitz Frankreich), schnappte sich verdient Silber, Lars wurde überraschend 5ter.

 

Lars legte, mit nicht mal 19 Jahren noch mittlerer Jahrgang bei den Junioren, einen glänzenden Start hin. Auftaktgegner im Achtelfinale war der Chinese Shengfeng Bi, seines Zeichens immerhin Olympiateilnehmer 2016 in Rio. Zwei blitzsaubere Beinangriffe inklusive Abheben, brachten Lars jeweils 4 Punkte. Am Ende stand ein verdienter 11:6 Sieg für den völlig ausgepumpten RKG Nachwuchsringer.

Durch eine knapp dreiwöchige Trainingszwangspause, aufgrund einer eitrigen Infektion, war dann die Erholungszeit bis zum Viertelfinale zu kurz. Gegen den US-Amerikaner Samuel Brooks reichte es zwar noch zur ersten Wertung, aber danach ging nicht mehr allzu viel. Da Brooks in das Finale vorstieß, konnte Lars über die Hoffnungsrunde wieder ins Geschehen eingreifen.

Der Litauer Edgaras Voitechovskis musste verletzungsbedingt passen. Damit stand Lars im kleinen Finale. Hier musste er aber die Überlegenheit des Franzosen Akhmed Aibuev klar anerkennen.

Der 5te Platz in einem bockstarken Männerturnier, bei dem z.B. die Russen in zwei Gewichtsklassen noch die WM Teilnahme auskämpften, ist ein Beleg für die Qualität der Nachwuchsarbeit der RKG sowie des hiesigen Olympiastützpunktes.

 

Unsere Zuschauer dürfen sich auf einen glänzend aufgelegten Givi Davidovi freuen. Ein 2:0 Sieg gegen den Griechen Georgios Pilidis und ein spannender 9:6 Punktsieg über den Amerikaner Frank Vincent Perrelli brachten Givi ins Finale. Dort wartete der amtierende dritte Europameister Stevan Micic. Der für Serbien startende, aber in den USA trainierende Micic bewies seine Klasse und dominierte das Finale klar.

 

Gratulation an unsere zwei international erfolgreichen Ringer.

 

10.09.2018

Reserve zu Hause top

 

Einen tollen Start legte unsere Reservestaffel im Heimkampf gegen Lutte Sélestat hin. Mit 20:12 wurden die elsässischen Nachbarn aus Schlettstadt klar besiegt. Besonders erfreulich aus RKG-Sicht, Nachwuchsdebütant Maxim Gergert, aus der eigenen Jugend, feierte einen erfreulichen 14:4 Punktsieg. Noch besser machte es Stefan Cantir mit einem technisch überhöhten Punktsieg bei seinem Mannschaftseinstand.

Die weiteren Punkte erkämpften Lukas Schöffler (2), Kevin Spiegel (3), sowie Krasimir Krastanov und Florian Schenk (jeweils 4 Pkt.).

 

10.09.2018

Foto: Patrick Seeger(Badische Zeitung)

Gut gekämpft, hoch verloren

 

Freiburger Ringerstaffel ist zum Saisonstart bei Vizemeister Köllerbach chancenlos – wie erwartet.

 

RINGEN. Bundesliga: KSV Köllerbach – RKG Freiburg 25:7. Der erste Kampftag in der Ringer-Bundesliga ist oft eine Wundertüte. Wer weilt im Urlaub? Wer hat den obligatorischen Ferienspeck noch nicht wieder abtrainiert? Die RKG Freiburg hat in dieser Hinsicht ordentlich gearbeitet. Denn zum Saisonstart konnten die Breisgauer (fast) ihre beste Staffel stellen. Dass es beim deutschen Vizemeister Köllerbach eine Niederlage setzen würde, war kein Wunder, sondern sehr erwartbar.

"Wir haben uns trotz der hohen Niederlage gut verkauft. Die Zuschauer haben interessante Kämpfe gesehen", sagte RKG-Trainer Luigi Tascillo nach dem Duell im Saarland, bei dem die Südbadener auf Griechich-Römisch-Spezialist Rainhold Kratz (Knieverletzung) verzichten mussten, der unter Umständen länger ausfallen wird. Zum Start fehlte aber nicht nur Kratz, auch der Franzose Youril Siemakin durfte nicht ran. Der Mattenleiter stellte eine Hautauffälligkeit fest. Und weil der Freistilspezialist kein Attest vorweisen konnte, durfte er vor 350 Zuschauern gar nicht auf die Matte, musste die vier Punkte seinem Gegner Nico-Antonio Zarcone kampflos überlassen (siehe auch Stenogramm, Seite 15).

Ganz glatt lief es also nicht bei der RKG. Von acht Mattenduellen, die ausgetragen wurden, gewannen die Breisgauer Ringer zwei. Ivan Drobny zeigte in der Gewichtsklasse bis 71 Kilo im klassischen Stil eine starke Leistung und bezwang Marc-Antonio von Tugginger trotz des Gewichtreduzierens mit 3:1 nach Punkten. "Er ist im Kopf fitter als viele andere, er kann sich sehr gut auf seinen Gegner einstellen", lobte Tascillo den 20-Jährigen. Zuvor hatte bereits der vom SV Triberg gekommene Neuzugang Marvin Scherer, ebenfalls im klassischen Stil, in der Kategorie bis 61 Kilo Valentin Seimetz mit 12:5 ausgepunktet.

Der Freistilkampf im Halbschwergewicht zwischen dem für Freiburg ringenden Letten Armands Zvirbulis und Gennadij Cudinovic wurde nicht ausgetragen, da sich der Deutsche in der Vorbereitung zur Junioren-Weltmeisterschaft befindet. Köllerbach verzichtete angesichts des klaren Ergebnisses auf das Nachholen des Rückkampfes, so dass aus der 3:25-Niederlage der RKG ein 7:25 wurde.

Den ersten Heimkampf bestreiten die Freiburger am kommenden Freitag (20.30 Uhr/Festhalle in St. Georgen). Dann kommt es zum Südbaden-Derby gegen den Aufsteiger RG Hausen-Zell, der mit einer 12:19-Heimniederlage gegen den ASV Hüttigweiler in die Runde startete.

 

Quelle: Badische Zeitung 

 

10.09.2018