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Lars-back again

 

Eine mehr als erfreuliche Nachricht für die RKG:

Lars Schäfle beendet, im Zusammenhang mit der Corona Pandemie, sein Auslandsstipendium in den USA vorzeitig. Dort trainierte unser Eigengewächs, unter professionellen Bedingungen, bei den „Buffalo Bulls“ der Universität Buffalo. Dass dies für seine ringerische Entwicklung der richtige Schritt war, bewies sein herausragender 5. Platz bei der diesjährigen EM der Männer in Rom.

Zukünftig wird Lars nun also wieder die Ringerstiefel für die RKG schnüren, worauf wir uns mächtig                                                                          freuen.                                                                                                                                         27.04.2020 

Als das Ringerderby in Freiburg fast so populär wie der Fußbal war

 

Mehr als 2000 Zuschauer drängelten sich in der Staudingerhalle, um den Lokalkampf zwischen dem Arrivierten und dem Neuling zu sehen. Aus heutiger Sicht undenkbar, zur RKG kommt manchmal nur ein Zehntel dieser Besucherzahl von damals.

Fast so viele Zuschauer wie damals beim SC Freiburg
1976 war das Jahr der Olympischen Spiele im kanadischen Montreal, bei denen erstmals das Gastgeberland keine Goldmedaille gewann. Das Freiburger Ringer-Idol Adolf Seger (St. Georgen) hatte – wie vier Jahre zuvor in München – die Bronzemedaille gewonnen. Während der BSV Schwenningen mit dem 1966er Vizeweltmeister Helmut Haller zur Schießbude der zweiten Liga avancierte, kickten der Freiburger FC und der Sportclub Freiburg in der ersten Amateurliga, damals die dritthöchste Spielklasse. Um einmal die Dimensionen zu beschreiben: In seinem letzten Heimspiel vor dem Ringer-Derby begrüßte der SC beim 2:1-Erfolg gegen den SV Kuppenheim ebenso 2500 Zuschauer wie eine Woche davor der FFC beim 4:1-Sieg gegen den SC Pfullendorf. Am Tag des Ringer-Lokalkampfes war Fußball-Länderpokal in Freiburg: Südbaden gegen Württemberg 2:2 – ebenfalls vor 2000 Besuchern.

Es war die Zeit, in der die Ringer in der Stadt Freiburg große Popularität genossen, sich als Zuschauer zum Fußball begaben, um dann auch Kicker – vornehmlich die des FFC – als Gäste bei ihrem Mattensport begrüßen zu können. Über allen strahlte Adolf Seger – aber Werner Hettich, Valeriu Albu als "Spielertrainer" (alle St. Georgen) sowie die Brüder Waldemar und Peter Schöffler, Herbert Hettich und der junge Wolfgang Vattes (alle Haslach) waren auch "echte Kämpfer vor dem Herrn".

Erbitterte Rivalität zwischen den Stadtteil-Clubs
Es war auch die Zeit, in der die beiden Stadtteile eher ländlich geprägt waren. Ein Wechsel vom einen Club zum anderen galt als Frevel. "Sportlich hatte man Fußball und man hatte Ringen – mehr nicht", erinnert sich Peter Schöffler (72). Und es war die Zeit, als man in der untersten Gewichtsklasse nur 48 Kilogramm wiegen durfte. Nicht umsonst hieß sie Papiergewicht und die Sportler mussten lange in der Sauna verweilen, bis sie auf jene 48 Kilo abgekocht hatten.

Peter Schöffler war im ersten Bundesliga-Derby der Matchwinner für seinen SV Haslach. BZ-Mitarbeiter Edmund Kaul schrieb in der Montagausgabe vom 11. Oktober 1976 über das achte der zehn Mattenduelle beim Stand von 16:12 für St. Georgen: "Dann kam es zum umstrittensten Kampf des Abends. Im Mittelgewicht zeigte Albu zunächst einige Schwächen. Er musste Schöffler in der ersten Runde einen 3:0-Vorsprung überlassen. Gegen Ende der zweiten Runde kam Albu besser zum Zuge und verbesserte das Resultat auf 2:4. Auch in der dritten Runde schien Albu Vorteile zu haben, denn er machte eine weitaus bessere Figur als zu Beginn des Kampfes. Doch Mattenleiter Mörgenthaler sah Albu als den passiveren Ringer und sprach die dritte Verwarnung aus. Damit war eine Vorentscheidung gefallen." Denn die Haslacher glichen zum 16:16 aus und kamen danach durch einen Schultersieg von Herbert Sutter gegen Rolf Seger sowie eine Punktniederlage von Trainer Waldemar Schöffler gegen Werner Hettich zum knappen 21:19-Erfolg. Der Rumäne Valeriu Albu (71), der 1971 nach Länderkämpfen in Freiburg und Karlsruhe in Deutschland geblieben war, erinnert sich heute an den Kampf gegen Peter Schöffler nicht so gern und nicht sehr intensiv. Er sagt aber: "Peter war stets ein sehr guter Mannschaftsringer."

Adolf Seger erzürnt über den Mattenleiter
Und wie so oft in Derbys war natürlich der Mattenleiter schuld. Edmund Kaul schrieb: "So zornig wie an diesem Abend hat man Weltmeister Adolf Seger noch nie erlebt. Der sonst sehr zurückhaltende und ruhige Sportler schimpfte: ’Was sich der Mattenleiter geleistet hat, war eine Unverfrorenheit sondersgleichen. Dazu stehe ich’." Der spätere Präsident des Deutschen Ringer-Bundes, Helmuth Pauli aus Tuttlingen, der als Beobachter in Freiburg vor Ort war, wird in der BZ wie folgt zitiert: "Sie müssen verstehen, ich kann hierzu nichts sagen."

Das Derby ist Vergangenheit – heute gibt’s die RKG
In den Folgejahren gab es meist knappe Resultate bei den Bundesliga-Derbys – mit denen es dann aber auch schnell wieder vorbei war. 1979 steig der AV St. Georgen wegen der Reduzierung der ersten Liga ab, 1984 der SV Haslach. Es folgten etliche Jahre in den Ligen zwei und drei. Das Ringen in der Großstadt Freiburg verlor mehr und mehr an Bedeutung. Nach einer Initiative der Stadtverwaltung mit dem damaligen Oberbürgermeister Rolf Böhme schlossen sich der AV St.Georgen und der SV Haslach im Jahr 1999 zur Ringkampfgemeinschaft (RKG) Freiburg zusammen. Freiburger Bundesliga-Ringer-Derbys gibt es somit keine mehr. Aber immerhin: Die RKG kämpft inzwischen wieder in der ersten Liga – und erreichte vergangene Saison, erstmals seit elf Jahren, wieder die Playoffs um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft.

Quelle: Badische-Zeitung                                                                                                                                                                             10.06.2020

Lars-back again

 

Eine mehr als erfreuliche Nachricht für die RKG:

Lars Schäfle beendet, im Zusammenhang mit der Corona Pandemie, sein Auslandsstipendium in den USA vorzeitig. Dort trainierte unser Eigengewächs, unter professionellen Bedingungen, bei den „Buffalo Bulls“ der Universität Buffalo. Dass dies für seine ringerische Entwicklung der richtige Schritt war, bewies sein herausragender 5. Platz bei der diesjährigen EM der Männer in Rom.

Zukünftig wird Lars nun also wieder die Ringerstiefel für die RKG schnüren, worauf wir uns mächtig                                                                          freuen.                                                                                                                                         27.04.2020 

Der Freiburger Ringer Kevin Spiegel kämpft gegen den Bruder im Garten – ohne Matte

 

Der Kampf gegen die Corona-Pandemie schränkt den Alltag in Südbaden stark ein. Auch Sportler müssen ihr Leben neu ausrichten. Georg Gulde hat den in Kappel-Grafenhausen im Ortenaukreis wohnenden und für den Bundesligisten RKG Freiburg kämpfenden Ringer Kevin Spiegel zur Mittagszeit telefonisch zu seiner aktuellen Lebenswirklichkeit befragt. Der 19-Jährige ist Schüler der Max-Weber-Schule in Freiburg, von Herbst an will er sich zum Polizisten ausbilden lassen.

Was gibt’s zu Mittag? Ganz einfach heute – Spaghetti Bolognese.

Wovon horten Sie in diesen Zeiten mehr als sonst daheim? Von gar nichts – nicht mal Spaghetti Bolognese...

Meine Arbeit erledige ich derzeit ... gar nicht. Noch habe ich Ferien. Voraussichtlich im Mai stehen dann aber die Abschlussprüfungen am kaufmännischen Berufskolleg an.

Als Ringer alleine zu üben... bedeutetet für mich Grundlagentraining, also Kraft und Ausdauer. Mein Bruder ringt ja auch. Manchmal kämpfen wir ein wenig im Garten, aber ohne Ringermatte ist das halt auch nicht der Hit.



Ist Joggen Ihr neuer Lieblingssport oder eine Last? Joggen ist für mich auf alle Fälle eine Last. Ich bin kein guter Läufer. Sechs Minuten, so lange wie ein Ringkampf, das geht ja noch. Aber eine halbe Stunde oder noch länger rennen? Das schaffe ich kaum. Fahrradfahren ist viel besser für mich.

Dennoch gelten Sie in der Freistil-Klasse bis 75 Kilo als konditionsstark. Warum? Weil ich täglich was fürs Ringen mache, aber eben selten joggen.

Mein (Home-) Trainingsprogramm des Tages: Nach einer Bänderverletzung in der Schulter, die ich mir im Dezember zugezogen hatte, musste ich lange pausieren. Erst seit eineinhalb Wochen kann ich wieder voll üben. Der Bundestrainer hat mir ein Programm zusammengestellt. Das spule ich ab. Ausdauer mache ich für mich allein, Krafttraining bei einem Freund.

Mein tägliches Highlight: Mit Kumpels chatten.

Ein Tipp gegen Lagerkoller: Soziale Medien nutzen.

Wem aus Ihrer Familie fällt es am schwersten, die Beschränkungen einzuhalten, ihrem jüngeren Bruder, ihrer Schwester oder Ihrer Mutter? Meinem Bruder. Er will lieber Freunde direkt treffen als sich mit ihnen über die sozialen Medien unterhalten.

Wer geht Ihnen daheim am meisten auf die Nerven – und warum? Das wechselt von Tag zu Tag. Und ich könnte auch nicht behaupten, dass ich den anderen nicht auch auf die Nerven gehe.

No-Go im Haus: Viele Leute treffen.

Endlich habe ich Zeit ... zum Lesen, Kurzgeschichten und Bücher. Zurzeit lese ich "Die Würde des Menschen ist antastbar" von Ferdinand von Schirach.

Was mir derzeit am meisten fehlt, ... ist natürlich das Training auf der Ringermatte.

Wenn die Corona-Krise vorbei ist, freue ich mich aus privater und sportlicher Sicht auf... das Treffen mit meinen Freunden. Da die Wettkämpfe im Ringen, in dem ja Körperkontakt Pflicht ist, bis in den Herbst hinein abgesagt sind, kann ich mich nicht auf Einzelmeisterschaften freuen. Dann freue ich mich eben auf die Mannschaftsrunde, die im Oktober beginnen soll.

Die behördlichen Maßnahmen zur Ausgangsbeschränkung... finde ich ganz gut und sinnvoll.

Großen Respekt verdient in diesen Tagen... jeder, der arbeiten geht, und jeder, der sich verantwortungsvoll verhält.

 

Quelle: Badische-Zeitung                                                                                                                                                                             17.04.2020

FREIBURG. Seit zweieinhalb Wochen ruht der Trainingsbetrieb am Olympiastützpunkt Freiburg. Auch für die Erstligaringer der RKG Freiburg, von denen sich dieser Tage mehrere für deutsche Einzelmeisterschaften in verschiedenen Kategorien vorbereitet hätten (Jugend, Junioren, Erwachsene). Durch das Coronavirus sind diese Überlegungen hinfällig, alle Titelkämpfe abgesagt.

 

Trainiert wird weiter. Aber allein oder zu zweit, ohne Körperkontakt. Und das in einem Kampfsport, in dem es auf das direkte Kräftemessen im Zweikampf ankommt. Das neue Ziel ist die Mannschaftssaison 2020/21, die für die RKG am 19. September mit einem Heimkampf gegen Hüttigweiler beginnen soll und für die das Team mit einem weiteren Neuzugang ergänzt wurde.

 

In Covid-19-Zeiten gleichen die Herausforderungen von Sportlern denen der übrigen Bevölkerung: Abstand halten, auf Distanz gehen, zu Hause bleiben. Aber Sportler neigen zu Wettkämpfen – und so haben sie auch beim Erstliga-Ringerteam aus dem Breisgau eine "Challenge" kreiert. "Ich habe die Athleten angehalten, Videos zu posten. Dann kann ich sehen, wer was macht. Dadurch wird der Ehrgeiz geweckt, einer will den anderen übertreffen", sagt der Freiburger Trainer Luigi Tascillo.

 

Wenn der eine joggt, dann will der Nächste neben dem Laufen auch noch Liegestütze in sein Übungsprogramm einbauen, der Dritte glänzt zusätzlich mit einigen Salti. Auch Treppenläufe, Baumstammwerfen und Medizinballschleppen sind in den Videoschnipseln zu sehen, oft gepaart mit dem in der Kraftsportszene häufig verwendeten und von Anerkennung zeugenden Hinweis: "Du Maschine." Und in einer Videosequenz ist so etwas wie Schattenringen zu sehen, wenn Co-Trainer Ion Vasilachi und sein moldawischer Landsmann Mihail Lapp Angriffs- und Abwehrbewegungen simulieren – ohne Körperkontakt und tatsächlich im vorgegebenen Mindestabstand von 1,5 Metern.


So pushen sie sich bei der RKG ein wenig in einer Phase des Lebens, in der die Klarheiten und Selbstverständlichkeiten zu schwinden oder zu verschwimmen drohen. Es ist eine Phase, in der ihnen die untergeordnete Rolle ihres Sports besonders deutlich vor Augen geführt wird, in der sie aber eben auch durch ihren Sport manchmal die aktuellen Sorgen um die Gesundheit von Mitmenschen und sich selbst für einige Minuten vergessen können und wollen. Und vielleicht küren sie bei der RKG beim ersten gemeinsamen Training nach der Coronavirus-Zeit vereinsintern das beste Video ja mit einem selbst gebastelten Oscar.

 

Wann das erste gemeinsame Training stattfinden wird, weiß derzeit natürlich keiner. Der Beginn der neuen Bundesligasaison wurde vom Deutschen Ringer-Bund (DRB) auf den 5. September gelegt. Da es in der Gruppe Südwest neun Mannschaften gibt, hat die RKG Freiburg am ersten Samstag im September kampffrei. Wenn das Coronavirus es zulässt, greifen die Freiburger Griffkünstler zwei Wochen später ins Geschehen ein – in der St. Georgener Festhalle gegen den ASV Hüttigweiler.

 

Dann dürfte auch Mirco Rodemich dabei sein. Den deutschen Vizemeister der Aktiven und Dritten bei den Junioren im griechisch-römischen Stil bis 60 Kilo verpflichteten die Südbadener vom württembergischen Klub ASV Schwäbisch Hall. Zuvor hatte der Vorjahres-Viertelfinalist und Playoff-Teilnehmer bereits Leon Gerstenberger (bisher Hausen-Zell) und den moldawischen EM-Starter Maxim Sacultan unter Vertrag genommen.

 

Quelle:Badische-Zeitung

Von: Georg Gulde

 

"Das lässt einfach nicht los"

 

Die Corona-Pandemie wütet seit Wochen – und Italien ist mit rund 13 000 Toten das bisher am härtesten getroffene Land. Luigi Tascillo, Trainer des Ringer-Erstligisten RKG Freiburg, stammt aus Italien – und beobachtet die Lage in seiner Heimat deshalb besonders angespannt, zumal er als medizinischer Berater eine Firma auch beruflich mit Medizintechnik zu tun hat. Mit Tascillo sprach Georg Gulde.

BZ: Herr Tascillo, wann und wo waren Sie zuletzt in Italien?

Tascillo: Das war im November des vergangenen Jahres – erst zu einem erfreulichen und eine Woche darauf zu einem unerfreulichen Anlass. Am 24. November feierten wir den 60. Geburtstag meines Schwagers – in Caiazzo, das liegt in Kampanien, etwa 55 Kilometer nördlich von Neapel. Eine Woche später reiste ich nochmal in meine Heimatgemeinde – zur Beerdigung meiner Mutter. Das war also vor der Corona-Krise.

BZ: Ihr Heimatland ist von der Corona-Pandemie in besonderem Maße betroffen. In den nördlichen Gebieten, vor allem in Bergamo, spielt sich eine Tragödie ab mit täglich hunderten von Covid-19-Toten. Können Sie trotzdem noch Nachrichtensendungen verfolgen?

Tascillo: Ich schaue mir derzeit oft Nachrichtensendungen an, auch italienische Programme. Das lässt einen einfach nicht los. Und jeden Tag hoffe ich auf eine Trendwende bei der Zahl der Infizierten oder Toten. Zurzeit rufe ich bei meinen Verwandten jeden Tag an. Und immer geht das Gespräch mit der besorgten Frage los: Wie geht’s Euch?

BZ: Hat sich von Ihren Verwandten in Caiazzo auch jemand infiziert?

Tascillo: In Caiazzo nicht. Aber in Ligurien erkrankte eine Cousine an Covid-19. Sie kam mit einer Lungenentzündung in ein Krankenhaus in Savona und hat es – Gott sei Dank – gut überstanden.

BZ: Wie gehen die Menschen mit der wochenlangen Ausgangssperre um?

Tascillo: Die Disziplin der Leute finde ich notwendig – und zugleich sehr beachtlich. Auch in meiner Heimatgemeinde, einer ländlich geprägten Region, hält man sich dran. Das ist nicht selbstverständlich in einem Ort, in dem fast jeder jeden kennt, in normalen Zeiten die Großeltern ihre Enkel fast täglich sehen und in dem sonst oft Waren, und beileibe nicht nur Lebensmittel, auf offener Straße getauscht werden. Das alles muss nun entfallen, das ist sehr traurig – aber nötig, um die Ausbreitung des Virus irgendwann zu unterbinden.

BZ: Was macht Ihnen Hoffnung, dass sich die Situation in Italien bald bessern könnte?

Tascillo: Die Tatsache, dass wir in einem Zeitalter leben, in dem viel erfunden und geforscht wird. Ich hoffe so sehr, dass schnell ein geeigneter Impfstoff gefunden wird. Italien zeigt auch, wie bedeutsam es ist, die Infektionsketten zu unterbrechen – und wie wichtig es ist, dass die Maßnahmen, die Deutschland zur Eindämmung getroffen hat, nicht schnell gelockert werden dürfen.

"Potentielle Sponsoren und Gönner haben jetzt

ganz andere Sorgen."

BZ: Sie arbeiten für einen amerikanisch-englischen Medizintechnik-Hersteller als Medical Berater – zurzeit meist aus dem Homeoffice. Fühlt man sich da besonders gefordert oder so hilflos wie die meisten Laien?

Tascillo: Ich fühle mich besser informiert, weil ich oft mit medizinischem Personal zu tun habe – zum Beispiel bei der Umstellung von Infusionspumpen auf Ernährungspumpen. Die mache ich in normalen Zeiten meist vor Ort in Krankenhäusern, ebenso wie Schulungen. Zurzeit sieht es natürlich anders aus.

BZ: Kann die Firma, für die Sie arbeiten, in der Produktion auch umstellen auf Mundschutz und Beatmungsgeräte?

Tascillo: So einfach geht das nicht. Aber ein Teil unserer medizinischen Produkte, wie zum Beispiel Mundschutzfilter, wird jetzt deutlich mehr hergestellt – wobei unsere Haupt-Produktionsorte in den USA, Mexiko und in China sind.

BZ: Der Sport tritt angesichts der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus völlig in den Hintergrund. Sie dürften als Trainer des Erstliga-Ringervereins RKG Freiburg derzeit so gut wie nichts zu tun haben. Oder?

Tascillo: Was die Übungseinheiten anbelangt, haben Sie Recht. Ich habe die Sportler angehalten, individuell zu trainieren und das über Handy-Videos mit den Teamkameraden zu teilen. So ist ein kleiner Wettkampf entstanden, dass einer den anderen übertreffen will mit seinen Übungen. Das ist schön und heitert auch das Gemüt auf. Für die Ringer ist das auch nicht gerade einfach, denn im Frühjahr ist normalerweise die Zeit der Einzelmeisterschaften. Aber die wurden allesamt wegen des Coronavirus abgesagt, auch die German Masters, die die RKG Freiburg am 5. und 6. Juni hätte ausrichten sollen.

BZ: Außersportlich haben Sie in Sachen RKG folglich mehr Arbeit.

Tascillo: Eigentlich schon. Gespräche mit Sponsoren sind zu führen, die Vorbereitungen für die neue Mannschaftssaison, die im September beginnen soll – das alles muss abgeklärt werden. Es lässt sich derzeit aber wenig klären. Logischerweise haben potentielle Sponsoren und Gönner jetzt ganz andere Sorgen als die finanzielle Unterstützung unserer Mannschat.

                                                                                                                                                                                        

Unsere Südbadischen Meister
Leon - Mihail - Seyfullah

Bei den Südbadischen Meisterschaften, erkämpften bei der Jugend B

Leon Kuckuck (Jhg. `06) im Freistil sowie Seyfullah Kaya im

griechisch-römischen Stil für die RKG den Meistertitel.

Mihail Lapp siegte bei den Männern souverän in der Gewichtsklasse

bis 61 Kilo im Freistil.
Besonders beeindruckend war dabei der Titelgewinn von Leon.

Er konnte alle vier Kämpfe vorzeitig auf Schulter gewinnen.

Ebenfalls im freien Stil überzeugen konnte bei der Jugend A

sowohl Lenny Spiegel mit dem Gewinn der Silbermedaille wie auch

Seyfullah Kaya (Jgd. B) beim Gewinn der Bronzemedaille.
Mit Andrej Janzen, Mihail Lapp sowie Leon Kuckuck holte die RKG

drei Vizemeistertitel im griechisch-römischen Stil nach Freiburg.

 

Platzierungen Freistil:

  • 1. Platz (B-Jgd., 41kg) Leon Kuckuck
  • 1. Platz (Aktive, 61kg) Mihail Lapp
  • 2. Platz (A-Jgd., 92kg) Lenny Spiegel
  • 3. Platz (B-Jgd., 62kg) Seyfullah Kaya
  • 3. Platz (A-Jgd., 92kg) Damon Mandel
  • 3. Platz (Aktive, 65kg) Masi Salahi
  • 4. Platz (A-Jgd., 65kg) Maxim Gergert
  • 5. Platz (C-Jgd., 31kg) Nora Lübke
  • 5. Platz (C-Jgd., 34kg) Stephan Tsupikau
  • 6. Platz (C-Jgd., 31kg) Vincent Pfaff
  • 9. Platz (A-Jgd., 60kg) Abdullah Rahimi#
  • 10 Platz (A-Jgd., 60kg) Ivan Daoud

Platzierungen Greco:

  • 1. Platz (B-Jgd., 68kg) Seyfullah Kaya
  • 2. Platz (B-Jgd., 41kg) Leon Kuckuck
  • 2. Platz (Aktive, 60kg) Mihail Lapp
  • 2. Platz (Aktive, 72kg) Andrej Janzen
  • 5. Platz (B-Jgd., 44kg) Simon Bauer
  • 8. Platz (A-Jgd., 60kg) Mikhail Tsupikau
  • 9. Platz (C-Jgd., 34kg) Stephan Tsupikau

03.03.2020

Schäfle verpasst Bronzemedaille ganz knapp

 

EM-Debütant aus Freiburg wird nach starkem Turnier Fünfter.
ROM/FREIBURG (gg/dpa). Bei der Ringer-Europameisterschaft in Rom haben auch die deutschen Freistil-Kämpfer überzeugt … Am Sonntag verpasste Lars Schäfle von der RKG Freiburg, der in den USA studiert und eigens für die EM über den "großen Teich" geflogen war, im Kampf um Bronze eine Medaille ganz knapp.
Schäfle, Debütant bei einer Aktiven-Europameisterschaft, durfte an zwei Wettkampftagen ran. Der 20-Jährige verlor zwar am Samstag sein Achtelfinale in der Freistil-Gewichtsklasse bis 86 Kilo gegen den späteren Silbermedaillengewinner Myles Nazem Amine aus San Marino vorzeitig mit 0:10 Punkten. Da der WM-Fünfte von 2019, der aus den USA stammt und wegen der Staatsbürgerschaft des Großvaters seiner Mutter für San Marino startet, nach zwei weiteren Siegen das Finale erreichte, konnte Schäfle aber in der Hoffnungsrunde gegen Hovhannes Mkhitaryan antreten. "Der Armenier fällt dummerweise vermutlich auch nicht von alleine um", teilte Lars Schäfles Vater Hartmut der BZ süffisant mit.

Freiwillig fiel Mkhitaryan nicht, aber er fiel nach Angriffen des Breisgauers mehrfach zu Boden. Der Lohn für Schäfle: Er gewann mit 7:2 Punkten und erreichte das Duell um Platz drei. Diesen Kampf verlor er am Sonntagabend gegen den Weißrussen Rasul Tsikhayeu knapp mit 4:5 nach Punkten. Nach einem 1:5-Rückstand 54 Sekunden vor Schluss der sechsminütigen Kampfzeit gelangen dem Südbadener zwar noch eine Einser- und eine Zweierwertung in den letzten zehn Sekunden. Aber es reichte nicht ganz zu Bronze. Weil es im Ringen zwei Kämpfe um Platz drei gibt, wurde Schäfle Fünfter.

 

Quelle:Badische-Zeitung                                                                                                                                                                              18.02.2020

Zwei Freiburger bei der Ringer-EM

Die Ehrgeizige und der Zerstörer

Dass zwei Ringer aus Freiburg bei einer Europameisterschaft starten, hat es lange Zeit nicht mehr gegeben. Aber nun ist es der Fall. Ellen Riesterer (21) und Lars Schäfle (20) von der RKG Freiburg sind bei den Titelkämpfen in Rom dabei, die diese Woche stattfinden. Die beiden Studenten und Freistilringer haben viel gemeinsam – aber es gibt auch Unterschiede.


» Familientradition: Ringen ist ein Randsport, zu dem Kinder fast immer über den ringenden Vater finden. So auch bei Ellen Riesterer und Lars Schäfle. Klaus Riesterer war zu seiner aktiven Zeit vier Mal deutscher Meister und nahm an der Freistil-WM 1990 in Tokio teil. Zudem ist er Breitensportreferent beim Deutschen Ringer-Bund. Lars Schäfles Vater Hartmut Leiber stammt aus Furtwangen, er kam erst mit 15 Jahren zum Ringen – und in seiner Studienzeit zum SV Freiburg-Haslach. Leiber kämpfte im klassischen Stil. Als Skilangläufer war er ein Kraft- und Konditionsbolzer. Selbstironisch bezeichnete er sich mal als "besten Null-Griff-Ringer der Bundesliga". Klaus Riesterer und Hartmut Leiber freundeten sich während der Studienzeit an. Beide wurden Lehrer – und beide sind Patenonkel eines der drei Kinder des anderen: Klaus Riesterer bei Lars Schäfles jüngerer Schwester Sophia, Hartmut Leiber bei Ellen Riesterers älterem Bruder Michel.

 

Mitgift der Väter: Ihre ersten Schritte auf der Ringermatte machten Ellen Riesterer und Lars Schäfle mit acht Jahren gemeinsam – in der Freiburger Vigeliushalle. "Wir verstanden uns gut, auch weil sich die Familien gut verstanden", sagt Ellen Riesterer. Als sie mit ihrer Familie wegen eines Job-Angebots ihres Vaters für acht Jahre nach München zog, nahm der Kontakt naturgemäß ab. "Jetzt begegnen wir uns fast nur noch am Olympiastützpunkt beim Training", so Ellen Riesterer, die von ihrem Vater vor allem die systematische Wettkampfvorbereitung übernommen hat. Und was hat Freistilringer Lars Schäfle von seinem im griechisch-römischen Stil ringenden Vater geerbt? "Die Kraft, die Kondition und den Haarausfall", sagt der 20-Jährige lächelnd.

 

» Schlüsselmomente: Mädchen dürfen in Deutschland bis zum zwölften Lebensjahr gegen Jungen ringen. Bei einem Mannschaftskampf in Bayern, Ellen Riesterer war zehn Jahre alt, brüstete sich ein Junge vor dem Wiegen: "Vier Teampunkte haben wir schon sicher, denn ich kämpfe gegen ein Mädchen." Er sollte sich irren: Nach einer Minute hatte ihn Ellen Riesterer besiegt. Bei Kämpfen gegen ihre Geschlechtsgenossinnen war sie ohnehin kaum zu schlagen. Lars Schäfle war hingegen nicht das überragende Talent, in Kinder- und Jugendzeit waren andere besser. Bei einem Teamkampf in Renchen, Schäfle war zwölf Jahre alt, kugelte er sich den Ellenbogen aus, musste operiert werden und fiel neun Monate lang aus. "Das war hart, aber vielleicht war die Pause letztlich gar nicht schlecht", sagt er nun.

 

Charakterisierung: Wie charakterisiert der eine EM-Teilnehmer den anderen? Lars Schäfle sagt über Ellen Riesterer: "Sie ist ausgesprochen ehrgeizig, sehr kampfstark – und sie hasst es, zu verlieren." Was die 21-Jährige bestätigt: "Ja, Lars hat mit seiner Einschätzung Recht." Abitur mit 1,0; jetzt Studium der Zahnmedizin; dazu unter anderem EM-Gold als 16-Jährige bei den Jugendlichen (Kadetten), Bronze bei der U-23-EM und Silber bei der Juniorinnen-WM. Ein (männlicher) Ex-Trainingspartner meint: "Ellen ist zäher als das zäheste Steak." Und was sagt die junge Frau über Lars Schäfle? "Er ist sehr fleißig – und ein Zerstörer. Je länger der Kampf dauert desto stärker wird er." Was der deutsche Männer-Meister in der Gewichtsklasse bis 86 Kilo von 2018 unterstreicht. "Ellen hat mich gut charakterisiert", so der 20-Jährige, der ein Sport-Stipendium in den USA erhalten hat und seit Herbst 2019 Betriebswirtschaftslehre an der Universität von Buffalo im Bundesstaat New York studiert.

 

» EM-Bedeutung für Schäfle: "Das ist der bisherige Höhepunkt meiner Ringer-Laufbahn", sagt Lars Schäfle, "denn es ist meine erste Nominierung für eine internationale Meisterschaft bei den Aktiven". Dafür macht er auch "Miles and more". Ende Januar flog er von den USA nach Deutschland. Beim sogenannten Auskämpfen setzte er sich in Aschaffenburg gegen Johannes Deml durch, damit war das EM-Ticket gelöst. Am 5. Februar ging’s in die Vereinigten Staaten zurück, weil der Trainer der Uni von Buffalo nicht wollte, dass der junge Deutsche viel Unterrichtsstoff verpasst. Am Dienstag kam er wieder nach Deutschland, am Donnerstag wartet der Flieger nach Rom, wo er am Samstag – und bei günstigem Turnierverlauf auch am Sonntag – kämpft. Am Montag geht’s von Rom aus wieder zurück in die USA. Für die im März und Mai anstehenden Olympia-Qualifikationsturniere ist Schäfle nicht vorgesehen, sondern der amtierende deutsche Meister Ahmed Dudarov.

 

» EM-Bedeutung für Riesterer: Die Freiburgerin startet an diesem Mittwoch und eventuell am Donnerstag in der Klasse bis 55 Kilo. "Ich schiele Richtung Medaille", sagt sie. Die EM zählt indes nicht als Olympia-Qualifikation. Wichtiger sind deshalb für sie die Olympia-Qualiturniere, bei denen sie in der Klasse bis 50 Kilo ringen wird. Bei der WM 2019 fehlten Riesterer im entscheidenden Kampf neuneinhalb Sekunden zur Qualifikation für Tokio. Nun muss sie den Umweg machen. Was die Ehrgeizige und Geradlinige gar nicht mag.

 

Quelle: Badische-Zeitung

Foto links: Caliskan

Foto rechts: Patrick Seeger

12.02.2020

Hammer - RKG mit zwei EM Tickets

 

Schon fast historisch – mit Ellen Riesterer und Lars Schäfle wurden eich zwei Athleten der RKG für die kommenden Europameisterschaften (10. – 16.02.) der Aktiven in Rom nominiert.

Stand Ellen schon seit längerem als EM-Kandidatin fest, schnappte sich Lars erst beim Ausringen, gegen seinen Dauerrivalen Johannes Deml, diese Woche beim DRB-Lehrgang in Aschaffenburg, das begehrte EM-Ticket. Dabei, man muss es so sagen, deklassierte Lars seinen Kontrahenten förmlich. Bereits der erste Kampf endete sehr klar mit 11:6 für Lars. Im zweiten Kampf dann erneut eine Demonstration der eigenen Stärke des jungen USA-Studenten. Ein 11:1 Punktestand gegen Ende der zweiten Runde bedeutete technischer Überlegenheitssieger Lars Schäfle.

Für Ellen stellt die EM vor allem ein letzter Test vor dem Olympiaqualiturnier (19. – 22.03.) in Budapest dar. Dort wird sie in der Gewichtsklasse bis 50 Kilo starten, bei der EM geht sie bis 55 Kilo an den Start.

Das EM-Debüt unserer beiden Eigengewächse bei den Aktiven ist nicht nur ein Riesenerfolg für unseren Verein, sondern auch für den gesamten Südbadischen Ringerverband.

Wir gratulieren unseren erfolgreichen Sportlern zur Nominierung und drücken alle verfügbaren Daumen.                                                30.01.2020

Silber für Ellen Riesterer bei den Klippan Lady Open

 

 

Beim internationalen Turnier im schwedischen Klippan, vertrat Ellen die deutschen Farben in der Gewichtsklasse bis 53kg.
Im 1/4 Finale traf sie auf die starke Jugend-Olympiasiegerin und Lokalmatadorin Jonna Malmgren (SWE) und besiegt diese 4:2.
Im Halbfinale ließ Ellen ihrer amerikanischen Kontrahentin, Camille Fournier, keine Chance und schickte diese mit einem 10:0 Sieg von der Matte.
Lediglich im Finale musste sich Ellen der Japanerin Rino Kataoka 0:10 geschlagen gehen. Nach einem ausgeglichen Kampfauftakt konnte sich Ellen in der Bodenlage aus einer unglücklichen Beinschraube nicht befreien und so die Niederlage nicht verhindern. – mit ELLEN RIESTERER.
                                                                                                                                                                                                                     23.01.2020

Kaderpflichttunier-Lenny Zweiter

 

Eine erste Standortbestimmung für 2020 fand im oberfränkischen Bindlach beim Kadetten - Kaderpflichtturnier des Deutschen Ringerbundes statt. Dabei konnte Lenny Spiegel einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen.

So landete er gegen Jonathan Kempf (Württemberg) sowie gegen Jonas Berghoff (Sachsen-Anhalt) jeweils einen technisch überhöhten Punktsieg. Auch Erdogan Güzey aus Bayern konnte Lennys Einzug ins Finale nicht verhindern. Er kassierte eine Schulterniederlage.

Lediglich dem ein Jahr älteren Stützpunkt Trainingspartner Andrej Schwarzkopf aus Urloffen musste sich Lenny im Endkampf nach Punkten geschlagen geben.

 

Saubere Leistung - so darf`s weitergehen Leistung!                                                                                            19.01.2020

Ba-Wü Meisterschaften-RKG Mädels ganz vorne

 

Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Frauen, weiblichen Jugend und Schülerinnen schafften mit Sophia Schäfle, Sophia Nilles und Nora Lübke gleich drei RKG Ringerinnen den Sprung aufs Treppchen.

Unangefochten holte sich dabei Sophia Schäfle bei der weiblichen Jugend (bis 69kg) den BW Meisterschaftstitel. Den Vizemeistertitel schnappten sich, nach starken Leistungen, Sophia Nilles (weibl. Jgd./53kg) und Nora Lübke (Schülerinnen/29kg).

Schwer hatten es dagegen Pia Malstedt (Schülerinnen/35kg/Platz 6) und Zoey Mandel (Schülerinnen/27kg/Platz 6). Als Jahrgangsjüngste mussten sie ausnahmslos gegen wesentlich ältere Ringerinnen antreten. Dennoch gelang Pia ein Überraschungsschultersieg, nach einer 12:8 Punktführung, gegen Laura Baier von der WKG Weitenau-Wieslet.

 

Top Leistung!                                                                                                                                                   19.01.2020

Der AV Germania Freiburg St.-Georgen trauert um Harald Stolz

 

Harald war seit 1995 Mitglied und kam zum AV als dieser seinen Sohn Maik für die erste Mannschaft verpflichtet hatte. Er engagierte sich in der Vorstandschaft, u.a. als Sportwart und als 2. und 3. Vorsitzender. Ununterbrochen saß er bei den Kämpfen der RKG er am Kampfrichtertisch. Er war die Zuverlässigkeit in Person, bei jedem Ringerevent mit Familie zugegen. Am 2. Januar erreichte uns die Nachricht von seinem Ableben im Alter von 73 Jahren. Unser Mitgefühl gilt seiner                                      Frau und Familie.                                                                                                                                                     15.01.2020

Bezirksmeisterschaften

Die Jungen reißen was bei den Männern

 

Traditionell fängt das neue Jahr mit den Bezirksmeisterschaften an – und für die RKG Kämpfer startet 2020 überaus erfolgreich. Am vergangenen Sonntag (12.01.) holte das Jugendteam der B (2006-2007) und D (`10-`11) -Jugend in der Vereins-Gesamtwertung mit 36 Punkten den 2. Platz, punktgleich mit dem Erstplatzierten, der RG Lahr. Dritter wurde der ASV Vörstetten (31 Punkte).

Mit Jan Daoud, Leon Kuckuck und Seyfullah Kaya konnten die RKG Schüler gleich 3 Bezirksmeister stellen.

 

Bereits am Samstag holte sich Masi Salahi (Jhg. `99) zum wiederholten Mal den Titel in der Gewichtsklasse bis 65 Kilo. Die Jugend A Jungspunde bei den Männern, Abdullah Rahimi und Ivan Daoud sowie Eugen Mai (Junior) rissen so richtig was. Alle drei schafften es bis ins Finale und mussten sich erst dort Routiniers beugen.

 

BZM Erfolge 2020 - Freistil:

1. Platz / Männer / bis 65 kg Masi Salahi

2. Platz / Männer / bis 57 kg Abdullah Rahimi

2. Platz / Männer / bis 61 kg Ivan Daoud

2. Platz / Männer / bis 92 kg Eugen Mai

5. Platz / Männer / bis 70 kg Tevfik Denizlioglu

1. Platz /Jugend B/ bis 41 kg Leon Kuckuck

1. Platz /Jugend B/ bis 62 kg Seyfullah Kaya

3. Platz /Jugend B/ bis 62 kg Symon Mandel

4. Platz /Jugend B/ bis 44 kg Simon Bauer

2. Platz /Jugend C/ bis 29 kg Nora Lübke

3. Platz /Jugend C/ bis 31 kg Vincent Pfaff

3. Platz /Jugend C/ bis 54 kg Abdullah Kaya

4. Platz /Jugend C/ bis 54 kg Niklas Malstedt

7. Platz /Jugend C/ bis 38 kg Kevin Ringwald

9. Platz /Jugend C/ bis 42 kg Dustin Steimle

1. Platz /Jugend D/ bis 38 kg Jan Daoud

2. Platz /Jugend D/ bis 23 kg Hugo Lübke

2. Platz /Jugend D/ bis 29 kg Vladislaw Harcenko

3. Platz /Jugend D/ bis 29 kg Florian Sandhaas

5. Platz /Jugend D/ bis 27 kg Zoey Mandel

5. Platz /Jugend D/ bis 29 kg Phillip Nilles

5. Platz /Jugend D/ bis 38 kg Amir Hajraj

5. Platz /Jugend D/ bis 38 kg Pero Simon

14.01.2020

Silber für Nora Lübke bei den Saarland Ladies Open

 

Nora Lübke erkämpfte sich Silber hinter Eleni Zagliveri (SC Korb, 0:4 SN) und vor Evelien Kulis (ASV Karthause, 4:0 SS). Herzlichen Glückwunsch!
Sophia Nilles unterlag im
Auftaktkampf Alina Heißenreder (TSG Haßloch) 0:2 nach Punkten, siegte daraufhin über Celine Scharfscheer (KAV Köllerbach) mit 7:6. Im letzten Kampf unterlag sie Sonja Nguyen (SV Preußen Berlin) 0:5 - Platz 9 für Sophia!

                                                                                                                                                                                  6.01.2020

RKG scheidet im Playoff Viertelfinale aus 

 

Für die RKG Freiburg war allein der Einzug in die Bundesliga-Playoffs schon ein großer Erfolg gewesen. Der SV Alemannia Nackenheim erwies sich im Viertelfinale nun erwartungsgemäß als eine Nummer zu groß. Den Hinkampf verlor Freiburg mit 8:23, vor dem Rückkampf konnte der dünne RKG-Kader den Ausfall zweier Leistungsträger nicht auffangen. Bei der 4:35-Niederlage beim SV Alemannia boten die Gäste nur neun Ringer auf und besetzten mit Mihail Lapp lediglich eine von vier Ausländerpositionen. Der Moldauer musste – nachdem er zwischenzeitlich 8:0 vorne lag – gegen Nachwuchsringer Burak Demir eine Schulterniederlage hinnehmen.

Der einzige RKG-Erfolg im Rückkampf vor 700 Zuschauern gelang Andrej Janzen. Der Freiburger Greco-Spezialist hatte im Hinkampf gegen Islam Koray Cakici im 66er Freistil 4:10 verloren, in seiner angestammten Stilart war es nun eine eindeutige Angelegenheit für den RKG-Ringer: Nach etwas mehr als fünf Minuten gewann Janzen das Greco-Duell technisch überhöht und holte vier Punkte für Freiburg. In den Rückkampf war Nackenheim mit drei Schultersiegen gestartet, auf Seiten der Gäste konnte einzig Marc Fischer seinen Kampf über die vollen sechs Minuten bestreiten.

 

Quelle: Badische-Zeitung                                                                                                                                                                               6.01.2020

Adolf Seger wird 75 und weiß: "Das Alter beginnt mit der Unbeweglichkeit"

 

Ein Dreivierteljahrhundert ist Freiburgs Vorzeige-Olympionike nun alt – und fit wie eh und je: Ringer-Legende Adolf Seger hilft heute Benachteiligten und unterstützt den Seniorensport.

 

Adolf Seger ist ein feiner Kerl. Er hat die Großen dieser Welt gesehen, die Hände der Reichen geschüttelt, war einmal der beste Ringer, den dieses Land in Jahrzehnten hervorgebracht hat. Aber er hat nie seine Herkunft vergessen, die Armut, in die er hineingeboren wurde als eines von zehn Kindern (sechs Jungen, vier Mädchen) in einer ganz einfachen Siedlung Freiburgs im Jahr 1945. "Damals war noch Krieg, es gab nichts zu essen, mein Vater hatte kein Geld", sagt er.

Ein Kämpfer, kein Intellektueller
Seger war kein großer Intellektueller, aber er war ein Kämpfer, und er fand im Ringen einen Sport, in dem er kämpfen konnte. Das tut er bis heute, auf seine Weise. Heute feiert Seger, den alle die Ringerlegende nennen, seinen 75. Geburtstag.

 

Früher setzte er seinen Körper ein, seine Kraft, seine Schnelligkeit, um zu siegen. Heute setzt er seinen Namen ein, um anderen Menschen zu helfen. Früher, in den 1970-er Jahren, gehörte er zu den bekanntesten Sportlern Deutschlands, erlangte in Ringerkreisen internationale Berühmtheit, reiste um die Welt, gewann Medaillen bei Olympischen Spielen und zweimal die Weltmeisterschaft der Aktiven. Heute hilft er ehemaligen Alkoholikern dabei, ihrem Leben wieder Sinn und Struktur zu geben. Er macht Gymnastik mit ihnen. Er sammelt Geld für krebskranke Kinder, fährt Rad für sie, spielt Tischtennis. Er setzt sich für Menschen ein, die nicht so gut kämpfen konnten und kämpfen können wie er. Oder auch einfach nur nicht so viel Glück hatten.

Seger, das 1,72 Meter große Kraftpaket
Nicht nur daheim in Freiburg als Kind, sondern auch später auf seinen Reisen als Ringer begegnete Seger immer wieder Menschen, die nichts hatten außer sich selbst. "Ich bin viel in der Welt herumgekommen", sagt er. "Ich habe tiefste Armut gesehen. Wenn du das gesehen hast, dann wirst du klein und demütig." Seger sammelte Medikamente für die Menschen auf Kuba, stieß immer wieder Hilfsprojekte an und lässt Initiativen, mit denen er sich identifizieren kann, bis heute Unterstützung zuteilwerden.

 

Er ist noch immer muskulös, durchtrainiert, ein 1,72 Meter großes Kraftpaket, und er motiviert immer wieder gern Ältere, sich ihren Möglichkeiten entsprechend so gut es geht regelmäßig ins Schwitzen zu bringen. "Das Alter beginnt mit der Unbeweglichkeit", sagt er. Als im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald überall Bewegungstreffs für die Generation 50 plus gegründet wurden, kostenlose Angebote im Freien für ein wenig Sport und Gymnastik zwischendurch, war Seger bei der Gründung der Gruppen dabei, machte mit, ließ sich mit den Menschen fotografieren und half, die Idee populär zu machen. Er hob nie ab, auch später nicht, als er zehn WM-Titel bei den Senioren gewann, blieb auf Augenhöhe mit den Menschen. Das merken sie. "Du musst ehrlich sein", sagt er. Es ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. Seger redet nicht drumherum, spricht Klartext, er hat einen feinen Humor. Auch das begründet seine Beliebtheit bis zum heutigen Tag.

42 Jahre lang hat Seger als Briefträger gearbeitet, ein ehrlicher Job, hart verdientes Geld. Das Ringen machte ihn nicht reich. Er hielt nie die Hand auf, engagiert sich grundsätzlich ehrenamtlich für den guten Zweck und will das auch weiterhin tun, solange er fit und gesund bleibt. Man nannte ihn den Houdini des Ringens, den Hexer, und als er aufhörte mit dem Kampf auf der Matte, kürte ihn der Deutsche Ringer-Bund zum international erfolgreichsten deutschen Athleten in der Geschichte dieses Sports. Aber Titel bedeuten ihm wenig. Menschen bedeuten ihm etwas. Was ist wichtig im Leben, Adolf Seger? "Dass du etwas bewegt hast", sagt er: "Dass du helfen konntest."

 

Quelle: Badische-Zeitung                                                                                                                                                                               2.01.2020

Tolle Stimmung, aber eine Niederlage und zwei Verletzte für die RKG Freiburg im ersten Playoff-Kampf

500 Zuschauer, Top-Stimmung, echte Playoff-Atmosphäre, eine 8:23-Niederlage und zwei verletzte Athleten: Das ist das Fazit aus Sicht der RKG Freiburg nach dem Viertelfinal-Hinkampf

gegen Nackenheim.

 

Der Umzug von der St. Georgener Festhalle oder der Vigeliushalle in die größere Staudingerhalle machte den RKG-Helfern zwar viel Arbeit. Aber diese lohnte sich für den ersten Playoff-Kampf der Breisgauer seit zehn Jahren. Zuschauer-Saisonrekord, lautstarke Anfeuerungsrufe für die Athleten (auch der SV Nackenheim hatte 40 Anhänger in den Breisgau mitgebracht), hochklassige Kämpfe. So macht der Ringkampfsport, dem meist in kleinen ländlichen Gemeinden gefrönt wird, selbst in einer Großstadt Spaß.

Auch wenn es ein Duell David gegen Goliath gewesen ist. Der Dritte der Bundesliga-Gruppe Südwest, der die Hauptrunde mit 15:13 Punkten abgeschlossen hatte und der durch Losentscheid in die Playoffs gelangte, gegen den Zweitplatzierten der Gruppe Nordwest, der 20:4 gesammelt und nur gegen Gruppensieger ASV Mainz zweimal verloren hatte: Da war klar, wem die Favoritenrolle zufiel.

Die Mannschaft aus dem Landkreis Mainz-Bingen wehrte sich nicht gegen diese Rolle – und Trainer Cengiz Cakici brachte dann auch ein sehr starkes Team mit nach Freiburg. "Unser Ziel war es, hier zu gewinnen – und das haben wir überzeugend getan. Kompliment aber auch an unseren Gegner, der sich in fast allen Gewichtsklassen toll gewehrt hat", sagte Cakici. Obwohl die RKG nur zwei von zehn Mattenduellen gewinnen konnte, nämlich durch Mihail Lapp den ersten Kampf des Abends per Schultersieg und durch Marc Fischer den letzten (ebenfalls per Schultersieg), wertete auch ihr Trainer Luigi Tascillo den Playoff-Kampf der Breisgauer als Erfolg und Saisonhöhepunkt. "Wir haben den Zuschauern gute Unterhaltung und spannende Kämpfe geboten", sagte der Coach. Er haderte mit den Wertungen im Griechisch-römisch-Duell bis 86 Kilo zwischen dem Moldawier Mihail Bradu und dem fünf Kilo schwereren Polen Arkadiusz Kulynycz, den der Gästeringer in letzter Sekunde mit 7:6 für sich entschied. "Wenn das dreiköpfige Kampfgericht Kulynycz für seine letzte Aktion eine Vierpunktewertung gibt, dann hätte Bradu bei einer Aktion davon auch vier Zähler bekommen müssen und nicht zwei", so Tascillo.

Fünf Gründe für die Deutlichkeit der Niederlage
Der Freiburger Übungsleiter hatte auf vier Einzelsiege gehofft. Dass es nur zwei wurden und die Niederlage im Hinkampf, dem sich am kommenden Samstag (4. Januar) der Rückkampf in Nackenheim anschließen wird, doch deutlich ausfiel, hatte fünf Gründe.

Erstens: Die umstrittenen Wertungen beim Bradu-Kulynycz-Kampf.

Zweitens: Das gerade noch rechtzeitige Aufwachen von Gäste-Trainersohn Islam Koray Cakici, der sich in der Klasse bis 66 Kilogramm (Freistil) den Stil des stark agierenden Griechisch-römisch-Spezialisten Andrej Janzen aufdrücken ließ und erst in der letzten Minute durch das Springen an die Beine des Freiburgers den Kampf drehen konnte.

Drittens: Die Knieverletzung von Halbschwergewichtler Armands Zvirbulis, die sich der Lette beim Stand von 1:4 gegen den 11,7 Kilo leichteren deutschen Meister Ahmed Dudarov zugezogen hatte und die ihn daran hinderte, sein Kilo-Plus zu einer Aufholjagd zu nutzen (Endstand: 4:7). Jedenfalls humpelte Zvirbulis nach seinem Mattenduell be- und nachdenklich durch die Halle.

Viertens: Die Schulterverletzung des 18-jährigen Freistil-Weltergewichtlers Kevin Spiegel. Die zog er sich nach 79-sekündiger Kampfzeit zu, als ihn sein Gegner Osman Kubily Cakici mehrfach durchdrehte und dabei Spiegels linken Arm (regelgerecht) hart umfasst hatte.

Fünftens: Maximilian Remensperger war durch eine Erkältung so geschwächt, dass ihm im Schwergewicht gegen den in beiden Stilarten starken Robin Ferdinand die Luft ausging. Der Freiburger gab drei Teampunkte ab – nach einem knappen 1:3-Pausenrückstand hatte er dann nach sechs Minuten mit 2:14 Zählern das nachsehen,

Die Enttäuschung hielt sich beim jungen Freiburger Team (Durchschnittsalter 22,2 Jahre) dennoch in Grenzen. Mit dem Erreichen der Playoffs haben die Südbadener mehr erreicht als vor der Saison von den meisten erhofft. Da zudem der Armenier Artur Muradyan nach Ablauf seines dreimonatigen Visums für die Endrunde nicht zur Verfügung stand und der in den USA studierende deutsche Mittelgewichts-Vizemeister Lars Schäfle nur als Gast unter den Zuschauern weilte, waren die Aussichten schon im Vorfeld gering, dass David dem Goliath ein Bein würde stellen können.

29.12.2019

RKG Playoff-Teilnahme

Der Abend des Mischa Tsupikau

 

Natürlich war der Sieg gegen Hausen-Zell und damit das Erreichen der Playoffs eine fantastische Gesamtleistung der RKG Ringer und ihrer Trainer über die gesamte Bundesligarunde hinweg.
Aber für unseren 15jährigen Jugendringer Mischa war dieser Abend auch der Durchbruch in der Ringer-Männerwelt der Aktiven. Er musste bisher, wie es sich kaum vermeiden lässt, hartes Lehrgeld sowohl in der Landesliga bei der 2. Mannschaft und noch mehr in der 1. Bundesliga, zahlen.
Was Mischa gegen den vier Jahre älteren Hausen-Zeller Michael Denner auf der Matte zeigte war an diesem Abend einfach nur Bombe. Nach anfänglich deutlichem Punkterückstand bot er Denner die Stirn, verbretterte ihm unter anderem einen erstklassigen Hüftschwung. Von den Zuschauern frenetisch angefeuert, kämpfte sich Mischa auch aus misslichen Lagen heraus und attackierte selbst immer wieder mit Beinangriffen. Die Nerven der Wiesentäler Trainerbank lagen blank, hatten sie doch felsenfest mit vier Mannschaftspunkten in dieser Begegnung gerechnet.
Am Ende stand aber lediglich eine vielumjubelte 13:16 Punktniederlage. So zog Mischa Hausen-Zell früh den Zahn und brachte damit die RKG auf die erhoffte Siegerstraße.
Dabei war Doppelschicht angesagt für den jungen Keppeler Gymnasiasten. Dass er einen exzellenten Tag erwischt hatte, bekam bereits im Vorkampf Landesliga-Ringer Lajos Hölliger von der WKG Weitenau-Wieslet zu spüren. Mischa schulterte ihn noch in der ersten Runde.
 
Chapeau Mischa!                                                                                                                                                                                         24.12 2019

RKG Freiburg erstmals nach elf Jahren in den Playoffs

 

Die Bundesliga-Ringer der RKG Freiburg stehen nach einem 15:11-Heimsieg gegen die RG Hausen-Zell erstmals seit der Saison 2008/09 wieder in den Playoffs. Gegner im Viertelfinale ist der SV Nackenheim.

 

Am Samstagabend kannte der Jubel in der Vigeliushalle unter den 300 Zuschauern keine Grenzen – obwohl er zweigeteilt war. Zuerst sicherte der 18-jährige Freistil-Weltgergewichtler Kevin Spiegel mit einem glanzvollen 14:2-Punktsieg gegen Arkadiusz Böhm den Mannschaftserfolg. Mit 12:11 hatte die RKG vorne gelegen, Spiegel durfte also nicht verlieren, sonst hätte sich die Chance auf die Playoff-Teilnahme in der stickigen Halle in Luft aufgelöst. Der Schüler, bekannt für seine gute Konzentrationsfähigkeit, begann erst gar nicht zu denken nach dem Motto: Was wäre wenn… Wie beim Hinkampf in Hausen-Zell (damals 9:0) dominierte er. Und als der konditionsstarke Ringer aus Kappel-Grafenhausen nach 70 Kampfsekunden eine Vier-Punkte-Wertung holte, waren er und das Publikum nicht mehr zu bremsen. Unaufhörlich beschäftigte er seinen Kontrahenten und baute den Vorsprung nach sechs Minuten auf zwölf Zähler aus.

Adelhausen leistet der RKG mit knappem Sieg Schützenhilfe
Da zu diesem Zeitpunkt bereits das Ergebnis des Kampfes des Tabellenzweiten Adelhausen gegen den bisherigen Tabellendritten Hüttigweiler vorlag (15:12), war klar: Durch den Heimsieg gegen Hausen-Zell und die – wenn auch überraschend knappe – Niederlage der Saarländer in Adelhausen, schließt die RKG die Gruppe Südwest auf Rang drei ab. Entscheidend bei Punktgleichheit ist der direkte Vergleich mit Hüttigweiler. Den hatte die RKG mit einem Punkt vor einer Woche für sich entschieden (16:15), nachdem der Hinkampf in Freiburg 14:14 ausgegangen war.

Kein Ton, aber dann großer Jubel
Teil zwei des Jubels sollte erst noch kommen. Per Livestream wurde die Auslosung aus dem saarländischen Riegelsberg auf eine Leinwand übertragen. Aber in der Vigeliushalle fehlte der Ton. Das machte die Sache spannend. Die Zuschauer in der Halle konnten die Auslosung sehen, aber sie hörten nichts. Da das Bild nicht sehr scharf und die Kamera nicht an die Lose heranzoomte, wuchs die Spannung. Denn nur zwei von drei Gruppendritten der dreigeteilten Bundesliga würden das Viertelfinale erreichen.

Igor Maier weiß das Ergebnis der Auslosung als Erster
Igor Maier, in der vergangenen Saison noch einer von zwei Freistiltrainern der RKG, war der Erste, der es dann wusste: Die Freiburger und der KSV Witten hatten Losglück, dem ASV Schorndorf als Drittplatzierter der Gruppe Südost bleibt das Playoff-Viertelfinale hingegen verwehrt. Kurz vor 21.45 Uhr, schrie Maier die frohe Kunde in die Vigeliushalle und auch den Gegner: den SV Nackenheim, Tabellenzweiter der Nordwest-Gruppe. Die Rheinhessen verloren nur zwei ihrer zwölf Kämpfe und gehen als Favorit in die Duelle mit der RKG. Der Hinkampf findet am 28. Dezember in der Staudingerhalle in Freiburg statt, der Rückkampf am 4. Januar 2020 in Nackenheim.

Feiern statt an den nächsten Gegner denken
Aber an den nächsten Gegner verschwendeten die Breisgauer am Samstagabend keinen Gedanken. "Der Zusammenhalt der Mannschaft ist dieses Jahr riesig, sie hat es verdient, in die Playoffs zu kommen. Jetzt wird gefeiert", sagte der überglückliche Trainer Luigi Tascillo. Danach bemühte er seinen Lieblingssatz, den er schon vor Wochen, als die Playoff-Teilnahme der RKG eher unwahrscheinlich schien, zum Besten gegeben hatte: "Am Ende kackt die Ente."

Foto: Patrick Seeger (Badische-Zeitung)

Quelle:Badische-Zeitung                                                                                                                                                                              22.12.2019

Pizzaessen als Belohnung

 

Wer als Sportler in der Weihnachtszeit fastet, der muss Ringer sein. Und er hat sich eine fette Pizza auch mal verdient. Die Bundesliga-Mannschaft der RKG Freiburg gönnten sich geschlossen die Köstlichkeit der italienischen Küche am Samstagabend nach dem 16:15-Auswärtssieg beim saarländischen ASV Hüttigweiler. Die 16-köpfige Delegation, darunter zehn Ringer, belohnte sich kalorienreich für den wichtigen Erfolg am vorletzten Kampftag der Gruppe Südwest.

Zuvor hatte das Team von Trainer Luigi Tascillo vor 400 Zuschauern den notwendigen Sieg erreicht, durch den die RKG (13:13 Punkte) bis auf zwei Zähler an Hüttigweiler (15:11) herangekommen ist und den besseren direkten Vergleich hat (Hinkampf: 14:14). Gewinnen die Freiburger nun nächsten Samstag daheim gegen den Tabellenletzten Hausen-Zell und Hüttigweiler verliert beim Tabellenzweiten TuS Adelhausen, schließen die Breisgauer die Saison auf Rang drei ab. Durch Losentscheid kommen zwei der drei Dritten der dreigeteilten Bundesliga ins Playoff-Viertelfinale. Die Chancen stehen für die RKG also nicht schlecht.

In Hüttigweiler führten die Südbadener nach fünf der zehn Einzelkämpfe mit 10:5. "Aber wir wussten, dass die Gastgeber in der zweiten Hälfte aufkommen werden", so Tascillo. Fünf Ringer steuerten mit ihren Siegen 16 Mannschaftspunkte bei: Mihail Lapp (4), Maximilian Remensperger (3), Andrej Janzen (3), Mihail Bradu (4) und Artur Muradyan (2). Aber auch die Verlierer wie Armands Zvirbulis, der in einem hochklassigen Duell gegen Olexandr Koldovskyi nur mit 1:2 Punkten unterlag, überzeugten. So führte die RKG mit 16:13 vor dem letzten Mattenduell. Und da behielt der 18-jährige Kevin Spiegel die Nerven. Zwar verlor er gegen Matthias Schwarz mit 1:6 Punkten. Hüttigweilers Weltergewichtler hätte aber mit acht Punkten Differenz gewinnen müssen, um drei statt zwei Mannschaftszähler zu holen und seinem Team ein Remis zu sichern. "Kevin hat das, wie die gesamte Mannschaft, sehr gut gemacht", so der aus Italien stammende Trainer Tascillo – vor seinem nächsten Biss in die Pizza.

Quelle:Badische-Zeitung                                                                                                                                                                              16.12.2019

Die Playoffs sind für die RKG noch drin

 

"Am Ende kackt die Ente" – so hatte sich Luigi Tascillo ausgedrückt vor dem Doppelkampftag am Wochenende. Was der Ringer-Trainer der RKG Freiburg damit meinte? Dass die Entscheidung zwischen den Breisgauern und dem ASV Hüttigweiler um den dritten Tabellenplatz in der Bundesliga-Südwest-Gruppe, der womöglich zur Playoff-Teilnahme berechtigt, erst kurz vor Weihnachten fallen wird, nämlich am 14. und letzten Kampftag.

So wie vom Coach vorhergesagt könnte es jetzt tatsächlich kommen. Denn die Freiburger Griffkünstler verloren am Samstagabend erwartungsgemäß beim verlustpunktfreien Tabellenersten KSV Köllerbach mit 12:23 Teampunkten – und gewannen dann am Sonntag den Heimkampf gegen den AC Heusweiler überraschend deutlich mit 25:8. Zwei Kampftage vor Ende der Duelle in der Gruppe Südwest weisen die Südbadener damit 11:13 Zähler auf – und können Hüttigweiler (15:9) rein theoretisch noch überholen. Dann nämlich, wenn sie am kommenden Samstag das Duell im Saarland gewinnen (der Hinkampf endete 14:14), am 21. Dezember daheim auch gegen die RG Hausen-Zell siegen – und am selben Tag Hüttigweiler beim Tabellenzweiten Adelhausen verliert, was wahrscheinlich ist. Dann hätten die beiden Konkurrenten Freiburg und Hüttigweiler jeweils 15:13 Zähler – und der direkte Vergleich würde zugunsten der RKG ausfallen.

Aber soweit ist es noch nicht. In Köllerbach, das zu den Favoriten um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft gezählt werden muss, enttäuschte die RKG am Samstagabend keineswegs. "Dennoch wäre ein noch besseres Ergebnis drin gewesen", sagte RKG-Freistiltrainer Ion Vasilachi. Aber den beiden Freiburgern Kämpfern Mihail Lapp und Marc Fischer war das Glück bei ihren Punktniederlagen nicht hold. Stark rang der zu Saisonbeginn von 1885 Freiburg zur RKG gekommene Andrej Janzen in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm (griechisch-römischer Stil), der Etienne Kinsinger, dem Kadetten-Weltmeister von 2013, nur einen 6:1-Punktsieg überließ. In Köllerbach gewannen die Breisgauer drei der zehn Mattenduelle – nämlich durch Kevin Spiegel, Mihail Bradu und Maximilian Remensperger, die bei ihren Punkt- beziehungsweise Schultersiegen die Maximalzahl von je vier Teampunkten holten.

Bradu und Remensperger befanden sich auch am Sonntagnachmittag vor 220 Zuschauern beim stimmungsvollen Heimduell in der Vigeliushalle gegen Heusweiler unter den Gewinnern. Gegen den ersatzgeschwächten Gast aus dem Saarland, der zwei Leistungsträger ersetzen musste, verließen sieben RKG-Athleten die Matte als Sieger – unter ihnen der Armenier Artur Muradyan in der Klasse bis 71 Kilo (Freistil). "In diesem Kampf hat er nach zuletzt etwas schwächeren Leistungen zu alter Stärke zurückgefunden", lobte Trainer Luigi Tascillo.

Quelle:Badische-Zeitung                                                                                                                                                                                9.12.2019

Ringen gegen Krebs: Ein lachendes und ein weinendes Auge

 

Enorme Spendensumme trotz deutlicher 7:23 Niederlage gegen den ASV Urloffen

 

Die Erwartungen an das RKG-Team waren hoch – in der Hinrunde gelang der Mannschaft noch ein knapper Sieg gegen die Meerrettichdörfler, so erhoffte sich die RKG auch im Rückkampf einen Triumpf vor dem heimischen Publikum einzufahren, doch der Kader des ASV Urloffen präsentierte sich extrem stark und so konnte die RKG nur zwei der zehn Mattenduelle für sich entscheiden.
Durch die souveränen Siege von Mihail Bradu (80 kg Gr) und Armands Zvirbulis (130 kg Fr) wurden am Ende 7 Mannschaftspunkte auf das RKG-Konto verbucht, wodurch die RKG mit Hilfe des spendenwilligen Publikums, trotz niedriger Punktzahl weit über 1000 Euro für den Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Freiburg sammeln konnte! Die genaue Spendensumme wird bei Übergabe des Spendenschecks bekanntgegeben.
Die RKG möchte sich an dieser Stelle jedoch schon einmal recht herzlich bei allen Spendern bedanken, die solch eine große Summe möglich gemacht haben. Auch möchten wir uns bei den Sportlern des ASV Urloffen bedanken, die im Anschluss des Kampfes auf uns zukamen, um den Förderverein ebenfalls zu unterstützen.

 

Ein weiterer Dank gilt der Firma „Idea-Factory Grafik & Design“, die das Plakat unserer Aktion beisteuerte!

02.12.2019

Bodensee Cup

 

Mit 6 Nachwuchsringern reiste die RKG zum 3. VFK EICHE Bodensee Cup. Dabei konnten Simon Bauer und Stephan Tsupikau, beide Jahrgang 2007, jeweils den ausgezeichneten dritten Platz erkämpfen. Das Turnier wird gerne von den angrenzenden Ländern der Schweiz und Österreich besucht, aber auch Ringer aus Italien und Frankreich nahmen teil. Entsprechend war das Niveau in den meisten Gewichtsklassen sehr hoch.

 

Platzierungen:

3. Platz (C-Jgd., 42kg) Simon Bauer
3. Platz (C-Jgd., 35kg) Stephan Tsupikau
4. Platz (A/B Jg, 85kg) Damon Mandel
4. Platz (A/B Jg, 41kg) Leon Kuckuck
6. Platz (C-Jgd., 40kg) Dustin Steimle
10.Platz(A/B Jg, 65kg) Seyfullah Kaya                                                                                                                                                        25.11.2019

Nur ein Sieg in zehn Duellen

 

Die RKG Freiburg dürfte sich beim Publikum des südbadischen Konkurrenten TuS Adelhausen am Samstagabend nicht gerade beliebt gemacht haben. Sie erwies sich zwar – erwartungsgemäß – als freundlicher Punktablieferer. Da die Breisgauer beim Vorsaison-Halbfinalisten aber auf die Stammringer Armands Zvirbulis, Kevin Spiegel und Marc Fischer verzichteten, wurde den 300 Besuchern nicht in allen Gewichtsklassen Erstliga-Kost geboten. Die RKG konnte dann auch nur eins von zehn Mattenduellen gewinnen – was sich im Endergebnis von 2:24 widerspiegelte.

"Unsere Ersatzleute haben sich dennoch gut präsentiert. Aber zurzeit sind wir nicht in der Lage, auch nur annähernd mit Adelhausen mitzuhalten", sagte Ion Vasilachi, der auf der Matte (Klasse bis 80 Kilo) kämpfte und als Coach auch am Mattenrand das Sagen hatte, da sein Trainerkollege Luigi Tascillo verhindert war. Vor zwei Jahren hatte die RKG mit einem 11:11 auf dem Dinkelberg überrascht.

Beim Stand von 0:24 holte Michel Riesterer mit einem 4:1-Punkterfolg gegen Nachwuchsringer Leonard Zavarin den einzigen Erfolg für die RKG. "Michel verletzte sich früh an der Schulter, sonst wäre da ein höherer Erfolg drin gewesen", sagte Vasilachi, der von Dienstag bis Donnerstag mit seinen drei RKG-Kollegen Mihail Lapp, Mihail Bradu und Stefan Cantir an der moldawischen Einzelmeisterschaft teilnehmen will.

Quelle:Badische-Zeitung                                                                                                                                                                              25.11.2019

RKG überzeugt in Riegelsberg

 

"Das war eine Top-Mannschaftsleistung", resümierte Luigi Tascillo am Samstagabend. Soeben hatten seine Bundesliga-Ringer von der RKG Freiburg den ersten Rückrundenkampf beim KV Riegelsberg mit 19:9-Punkten überraschend deutlich gewonnen, so dass der Trainer der Breisgauer geradezu frohlockte. Sechs der zehn Mattenduelle entschieden die Freiburger für sich – und schon vor den zwei abschließenden Weltergewichtskämpfen lagen die RKGler uneinholbar in Führung (15:6).

Tascillo lobte aber nicht nur das Team als gesamtes, er zeigte sich von zwei seiner Athleten besonders angetan, denen Schultersiege gelangen. Der 19-jährige Marc Fischer beißt sich langsam, aber sicher in die erste Liga hinein. Im Hinkampf hatte er gegen Konstantin Stas noch mit 3:7 nach Punkten verloren, nun zog er in der zweiten Kampfminute seinen Spezialgriff, den Kopfhüftschwung – und sein Gegner lag wie ein Käfer auf dem Rücken. "Da hat man Marcs Klasse gesehen", sagte der RKG-Coach. Auch Mihail Bradu wartete mit vier Teampunkten und einem Schultersieg auf. Gegen Anthony Tantini war ihm das schon im Hinkampf gelungen. "Wenn es einmal geschieht, kann man noch sagen, es ist Glück. Wenn es ein zweites Mal passiert, dann ist es Klasse", sagte Tascillo und zeigte sich ob Bradus Leistung geradezu euphorisiert.

Mit 9:7-Punkten sind die Freiburger nun Tabellenvierter. Am kommenden Samstag stehen sie beim Zweitplatzierten TuS Adelhausen allerdings vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

Quelle:Badische-Zeitung                                                                                                                                                                              18.11.2019

Auswärtssieg

 

In einem hochspannenden Sonntagskampf gelang unseren RKG Jungs ein überraschender 14:16 Auswärtssieg bei der RG Hausen-Zell. Die bessere Taktik bei der Mannschaftsaufstellung und der stärkere Kampfeswillen waren dabei die ausschlaggebenden Faktoren.

Freistiler Mihail Lapp beorderten die RKG Strategen ins 61 Kilo Greco Gewicht und ließen damit das Wiesentäler Freistil–Ass Razvan-Marin Kovacs in der 57 Kilo Klasse „leer“ laufen, wie es im Ringerjargon so schön heißt. Die Taktik war nicht ohne Risiko, ging aber voll auf. Mit einem ansatzlosen Kopfhüftschwung beförderte Mihail den Hausen-Zeller Michael Denner nach 1,30 Minuten auf beide Schultern.

Den zweiten Freiburger Schultersieg landete Nachwuchsmann Marc Fischer (75 G) im 75 Kilo griechisch. Ein knallhart durchgezogener Armdrehschwung und Heiner Schmittel von den Gastgebern musste sich ebenfalls nach 1,30 Minuten entscheidend geschlagen geben.

Ebenfalls vier Mannschaftspunkte für die RKG holte Armands Zvirbulis (98 F) bei seinem Katz und Maus Spiel gegen Antiringer Adnan Recorean.

Gegen den aktuellen Militär-WM Bronzemedaillengewinner Oliver Hassler (130 G) zeigte sich unser Maxi ebenbürtig und überließ diesem lediglich einen 5:1 Punktsieg, wobei Hassler beim Kampfrichter sowohl den Heimvorteil wie auch den Prominentenbonus klar auf seiner Seite hatte.

Ebenso stark die Vorstellung von Andrej Janzen (71 G) bei seiner 3:0 Punktniederlage gegen den international erfahrenen Rumänen Alexandru Solomon.

Die taktische Umstellung der Gastgeber, top Mann Zurab Kapraev (80 F) rückte eine Gewichtsklasse nach oben, ging hingegen nicht auf. Er kam über ein 7:0 Sieg gegen unseren Ringertrainer Ion Vasilachi nicht hinaus.

Dass Mihail Bradu (86 G) ein absoluter ringerischer Hochkaräter ist, stellte er erneut unter Beweis bei seinem 4:2 Punktsieg gegen den aktuellen Militär-WM Bronzemedaillengewinner Florian Neumaier.

Eine ganz starke Vorstellung bot einmal mehr Kevin Spiegel (75 F), der in den Schlusssekunden seinen Sieg auf 9:0 Punkte ausbauen konnte und uns damit drei Mannschaftszähler bescherte.                                                                                                                                       18.11.2019

 

Grimmelshausenturnier

 

In der Ortenauer „Grimmelshausenstadt“ Renchen, benannt nach ihrem ehemaligen Schultheiß und größten deutschen Barockdichter Johann Jacob Christoph von Grimmelshausen (ca. 1621 bis 1676), nahmen am Wochenende 12 Schüler der RKG am gleichnamigen Ringerturnier teil. Gekämpft wurde weniger mit Worten denn vielmehr auf der Matte. Besonders erfolgreich gelang dies Vincent Pfaff, Nora und Hugo Lübke, jeweils zweiter Platz sowie Abdullah Kaya, dritter Platz.

 

Platzierungen:

2. Platz (D-Jgd., 31kg) Vincent Pfaff
2. Platz (C-Jgd., 30kg) Nora Lübke
2. Platz (E-Jgd., 22kg) Hugo Lübke
3. Platz (D-Jgd., 52kg) Abdullah Kaya
4. Platz (C-Jgd., 43kg) Simon Bauer
4. Platz (D-Jgd., 36kg) Kevin Ringwald
5. Platz (C-Jgd., 36kg) Emilio Dittmann
5. Platz (C-Jgd., 52kg) Niklas Malstedt
5. Platz (E-Jgd., 33kg) Pia Malstedt
6. Platz (D-Jgd., 35kg) Jan Daoud
10.Platz(D-Jgd., 28kg) Vladislaw Harcenko
11.Platz(D-Jgd., 28kg) Phillip Nilles                                                                                                                                                               5.11.2019

RKG II – 2 Siege in 2 Tagen

 

Optimale Ausbeute über den Doppelkampftag dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung. An Allerheiligen konnte in Altenheim ein 14:22 Sieg eingefahren werden. Tags darauf wurde der TSV Kandern mit 11:20 in die Schranken gewiesen.
Die Bundesliga hat, aufgrund der Militär-WM in China, erst nächste Woche wieder Ligabetrieb. Am Samstag, den 09.11., erwarten wir zu Hause den ASV Hüttigweiler in der St. Georgener Festhalle.
 

ASV Altenheim – RKG Freiburg 2000 II 14:22

Mit sechs Siegen konnte der ASV Altenheim entscheidend auf Distanz gehalten werden. Abdullah Rahimi, Mikahail Tsupikau, Masi Salahi, Kenan Halac und Krasimir Krastanov holten jeweils gleich 4 Mannschaftspunkte auf das RKG Konto. Zwei Punkte steuerte Enrico Maier mit seinem Sieg über Ron Reinert bei.

 

TSV Kandern – RKG Freiburg 2000 II 11:20

Einen Sieg mehr, nämlich sieben, konnte die Reservestaffel gegen Kandern einfahren. Allerdings mussten unsere Jungs hier mehr ackern, bis sie die Siege unter Dach und Fach hatten. Mit vier Mannschaftspunkten waren erneut Masi und Kenan die ganz fetten Punktesammler. Drei Punkte heimste Krasimir mit einem 12:1 Sieg gegen Mika Rediger bei. Starke Leistungen zeigten wiederum Enrico, Michel und neu im Team, Konstantin Reh, bei ihren Punktsiegen. Den Kracher des Abends landete Martin Wachter mit seinem Schultersieg über Philipp Asal.

                                                                                                                                                                                                                       3.11.2019

 

 

Was macht Lars Schäfle in Amerika?

 

Doro: Hey Lars, Du bist in den USA, wo genau bist Du und was machst Du dort?

Lars: Ich bin seit Ende August in Buffalo. Ich studiere an der University at Buffalo. Der Campus ist ungefähr 20 Minuten von der Innenstadt entfernt. Durch das Ringen habe ich ein Sportstipendium von der Uni bekommen. Das bedeutet, dass ich studieren kann und gleichzeitig unter Profibedingungen trainieren kann, das ist für mich die perfekte Kombination.

Doro: Wie lange planst Du in Buffalo zu bleiben?

Lars: Mein Stipendium läuft jetzt erst einmal ein Jahr.

Doro: Wie sieht dein Tag aus ?

Lars: Ein typischer Tag für mich beginnt früh morgens um 6 Uhr mit Training. Momentan sind wir noch in der Vorbereitung für die Saison, was bedeutet, dass wir noch viel laufen gehen. Um 6 Uhr steht erstmal ein Lauf an, danach folgt eine Stunde Krafttraining. Danach geht es für mich entweder in Unterricht oder ich kann zurück in mein Zimmer gehen und mich nochmal ein bisschen ausruhen. Bis um 14.00 Uhr haben wir dann in der Regel frei bzw. Unterricht. Um 14.00 Uhr steht die zweite Trainingseinheit an, die dann auf der Matte stattfindet. Nach dem zweiten Training geht es für mich nochmal in den Unterricht bis 18.40 Uhr.

Doro: Warum die USA?

Lars: Mein Ziel ist es natürlich, mich ringerisch weiter zu entwickeln und hier in den USA habe ich beste Voraussetzungen dafür. Alles ist sehr gut aufeinander abgestimmt und wenn ich etwas in der Uni verpasse, dann bekomme ich sofort einen Tutor an die Hand, der mit mir nochmal alles durchgeht.

Doro: Hast Du schon viel von der Stadt und der Umgebung gesehen?

Lars: Das Training ist extrem hart und durch den getakteten Tagesablauf, habe ich leider noch keine Zeit gefunden, öfter in die Stadt zu gehen oder zu den Niagara Wasserfällen zu fahren, die nur 30 Minuten von mir entfernt sind. Aber das werde ich bei Gelegenheit auf jeden Fall noch machen.

Doro: Ringst Du dort auch in der Mannschaft?

Lars: Ab Dezember bin ich für die Mannschaftskämpfe freigegeben, momentan bin ich leider noch von der NCAA (Dachverband der College Liga) gesperrt. Hier am College wird ja Folkstyle gerungen, was ein bisschen anders ist als Freistil. Vor allem der Bodenkampf ist ein ganz anderer, deswegen liegt mein Hauptfokus im Training auch gerade auf Top-Bottom, wie die Amis sagen.

Doro: Wo hast Du den mehrfachen Weltmeister Jordan Burroughs getroffen?

Lars: Jordan hat hier ein Ringercamp für Kinder und Jugendliche durchgeführt und wir konnten ihn dabei unterstützen, das war super.

Doro: Lieber Lars, vielen Dank für Deine Antworten.Wir wünschen Dir alles Gute. Hab eine tolle Zeit und wir drücken Dir die Daumen, dass Deine Ziele und Wünsche in Erfüllung gehen.

 

Quelle:SBRV                                                                                                                                                                                                  1.11.2019

Hartes Turnier

 

Mit 10 Ringern nahmen wir beim 41. Ostalb-Turnier in Aalen teil. Die Meisterschaft war mit 105 Vereinen aus der Schweiz, Österreich, Frankreich und Bulgarien und vor allem aus ganz Deutschland extrem stark besetzt. Das Turnier glich in etlichen Gewichtsklassen einer Deutschen Meisterschaft.
Dabei erkämpfte sich Lenny Spiegel (A Jgd. bis 80 Kilo) einen hervorragenden 2. Platz. Im Finale unterlag er nur äußerst knapp Dominik Stadler vom VfK Eiche Radolfzell. Überraschend schaffte es auch Stephan Tsupikau (C-Jgd. bis 32 Kilo) aufs Podest. Dies ist umso erstaunlicher, gehörte er doch zu den Allerjüngsten seiner Konkurrenz. Nach starken Kämpfen holte er sich verdient die Bronzemedaille.

 

Platzierungen:

2. Platz (A-Jgd., 80kg) Lenny Spiegel
3. Platz (C-Jgd., 32kg) Stephan Tsupikau
5. Platz (C-Jgd., 43kg) Simon Bauer
6. Platz (C-Jgd., 35kg) Emilio Dittmann
7. Platz (C-Jgd., 41kg) Dustin Steimle
7. Platz (B-Jgd., 57kg) Ivan Daoud
8. Platz (B-Jgd., 38kg) Leon Kuckuck
8. Platz (B-Jgd., 62kg) Symon Mandel
8. Platz (B-Jgd., 62kg) Wladimir Anselm
11.Platz(B-Jgd., 60kg) Mikhail Tsupikau                                                                                                                                                      30.10.2019

RKG Freiburg verliert die Schlüsselduelle

 

Die Bäume wachsen nicht in den Himmel – diese Erfahrung mussten die Erstliga-Ringer der RKG Freiburg am Samstagabend machen. Die Auswahl, die sich bei bisher 4:4 Zählern nur den Topteams Köllerbach und Adelhausen hatte geschlagen geben müssen, verlor beim bisher punktgleichen AC Heusweiler – mit 14:21.

Vier Schlüsselkämpfe hatte Freiburgs Coach Luigi Tascillo im Vorfeld des Aufeinandertreffens mit den Saarländern ausgemacht. Und in diesen vier Vergleichen, in denen der RKG-Trainer auf allenfalls knappe Niederlagen gehofft hatte, erwiesen sich die Gastgeber als klar überlegen und ergatterten 15 ihrer 21 Mannschaftspunkte. Dabei hatte es für die Südbadener vor 200 Zuschauern gut und mit einer 6:0-Führung angefangen, da Mihail Lapp vier und Maximilian Remensperger zwei Teamzähler holten.

Vorentscheidend war die überhöhte Punktniederlage von Artur Muradyan im Freistil-Leichtgewicht (bis 66 Kilo). Er hielt das Duell gegen den deutschen Spitzenringer Nico Zarcone bis in Runde zwei hinein offen. Dann landete Zarcones Fuß bei einem Griff (unabsichtlich) an Muradyans Kopf. Der Armenier war kurzzeitig benommen "und fand dann nicht mehr in den Kampf zurück" (Tascillo).

Trotzdem lag die RKG vor den abschließenden zwei Mattenduellen 14:13 vorn. Aber der junge Freistil-Weltergewichtler Kevin Spiegel (18) geriet in die Beinschrauben von Baba Ahmadi, und auch Marc Fischer (19) war gegen den Bulgaren Stoyan Kubatov letztlich chancenlos.

Wegen der Militär-Weltmeisterschaft legt die Bundesliga nun erst einmal an den nächsten zwei Wochenenden eine Pause ein. Dann geht’s jedoch mit einem Doppelkampftag weiter. Die RKG trifft am Samstag, 9. November 19.30 Uhr, daheim auf die Staffel aus Hüttigweiler; am 10. November, 17 Uhr, fährt sie zur RG Hausen-Zell ins Wiesental.

 

Quelle:Badische-Zeitung                                                                                                                                                                              21.10.2019

Jugend-starkes Turnier

Einen starken Auftritt legte die RKG Jugend beim 35. Gerhard-Bauer-Gedächtnisturnier am letzten Wochenende in Hofstetten hin. Mit insgesamt 12 Schülern der C (2007-2009) und D (2010-2013) Jugend stellte die RKG einer der teilnehmerstärksten Teams und konnte bei der Vereinswertung einen ausgezeichneten fünften Platz erreichen. Mit Jan Daoud, Simon Bauer, Stephan Tsupikau und Dustin Steimle erkämpften sich gleich gleich 4 Ringer einen Platz auf dem Podest.

 

Platzierungen:

                                                                 2. Platz (D-Jgd., 38kg) Jan Daoud
                                                                 2. Platz (C-Jgd., 43kg) Simon Bauer
                                                                 3. Platz (C-Jgd., 32kg) Stephan Tsupikau
                                                                 3. Platz (C-Jgd., 39kg) Dustin Steimle
                                                                 4. Platz (D-Jgd., 38kg) Amir Hajraj
                                                                 4. Platz (C-Jgd., 36kg) Emilio Dittmann
                                                                 4. Platz (C-Jgd., 56kg) Abdullah Kaya
                                                                 5. Platz (D-Jgd., 29kg) Philip Nilles
                                                                 5. Platz (C-Jgd., 36kg) Kevin Ringwald
                                                                 5. Platz (C-Jgd., 56kg) Pascal Gergert
                                                                 6. Platz (D-Jgd., 27kg) Zoey Mandel
                                                                 7. Platz (D-Jgd., 29kg) Vladislaw Harcenko

                                                                                                                                                                                                                     17.10.2019

 

Von Ferraris und Riesenhänden


"Das ist, als ob ein Käfer gegen einen Ferrari startet", sagte Luigi Tascillo, Trainer der RKG Freiburg, zur Halbzeit des Bundesliga-Ringkampfs zwischen seinem Team und dem KSV Köllerbach. Zu diesem Zeitpunkt, nach fünf von zehn Mattenduellen, führte der Gast, der auch in dieser Saison Ambitionen auf den deutschen Meistertitel hat, mit 13:1 Punkten. Am Ende hatte der Ferrari mit 22:2 den Käfer abgehängt. "Aber wir haben alles gegeben, sind als Team aufgetreten und haben uns in den Einzelkämpfen gut verkauft", ergänzte der zweite RKG-Coach, Ion Vasilachi.

Der Moldawier hatte Recht. Seine junge Staffel (Durchschnittsalter 22,1 Jahre), bei der Vasilachi und sein Landsmann Mihail Lapp nach Erkältungen und Medikamenteneinnahme nicht rangen, kämpfte tapfer. Und es reichte für zwei Einzelsiege vor 200 Zuschauern. Mihail Bradu bezwang Tarek Abdelslam in der Klasse bis 86 Kilo mit 3:2 nach Punkten. Aber der 3:1-Punktsieg im Schwergewicht von Maximilian Remensperger (101,1 Kilo) gegen Oleksandr Khotsianivkyi (119,6 Kilo) kam überraschend, war vor allem wegen des Gewichtsunterschieds beachtlich. Klar, der 29-jährige Ukrainer ist ein Freistil-Spezialist (Bronze bei der WM 2019) und trat im ungewohnten klassischen Stil an. Aber fast 120 Kilo müssen eben erst mal bewegt werden. Das schaffte der 21-jährige Freiburger, sodass sein Gegner passiv wirkte. Dabei war Remensperger vor dem Kampf etwas mulmig zumute: "Bei der Begrüßung per Handschlag habe ich gemerkt, dass er fast doppelt so große Hände hat wie ich."

Aber auch Kevin Spiegel (18) gegen den trotz seiner 39 Jahren immer noch besten deutschen Weltergewichts-Freistilringer Andrij Shyyka (3:10) und Marc Fischer (19) gegen Timo Badusch (3:6) hielten sich sehr beachtlich. Manchmal hält ein Käfer halt auch gegen einen Ferrari mit – zumindest teilweise.


Quelle: Badische-Zeitung                                                                                                                                                                             17.10.2019

RKG rockt ASV

 

Spannung pur war angesagt beim Bundesliga Lokalderby in Urloffen. Am Ende stand ein 14:15 Auswärtssieg für uns. Der Grundstein für den Erfolg war zweigeteilt. Die Siegringer gewannen allesamt deutlich, gleichzeitig hielten unsere „jungen Wilden“ ihre Niederlagen in engen Grenzen, was den Meerrettichdörflern weniger gut gelang.

Erfolgswochenende auf der ganzen Linie. Alle vier RKG-Teams verließen die Matte als Sieger.

 

 

ASV Urloffen - RKG Freiburg 2000 14:15

 

Gewichtsklasse bis 57 kg (Freistil): Mihail Lapp erwies sich als Meister der Freistiltaktik. Den ausgewiesenen Greco-Spezialisten Aleksei Kinzhigaliev attackierte Mihail konsequent am Knöchel, zweifellos die Achillesverse eines jeden Griechisch Ringers. Noch vor Ablauf der 1. Runde gab es lange Gesichter beim ASV. Eine technisch überhöhte Punktniederlage stand so gar nicht auf ihrem Zettel. (0:4 Mannschaftspunkte)

 

Gewichtsklasse bis 130 kg (gr.-röm.): Maxi Remensperger wusste erneut zu überzeugen. Auch hier hatte das Urloffener Trainerteam mehr auf dem Zettel stehen als den 4:1 Punktsieg ihres Schwergewichtlers Adam Varga. (2:0)

 

Gewichtsklasse bis 61kg (gr.-röm.): Jugendringer Maxim Gergert konnte Nationalmannschaftsringer Nico Megerle wenig entgegensetzen und musste sich technisch überhöht geschlagen geben. (4:0)

 

Gewichtsklasse bis 98kg (Freistil): Armands Zvirbulis tat sich anfangs etwas schwer gegen den komplett passiv eingestellten Leo Kempf. Doch je länger der Kampf, desto mehr Punkte fielen. Am Ende stand ein hochverdienter 14:0 Sieg. (0:3)

 

Gewichtslasse bis 66 kg (Freistil): Freistiltechnik vom Feinsten zeigte Artur Muradyan gegen Urloffens Eigengewächs Joshua Knosp. Vor allem mit Durchdrehern am Boden gelang Artur, nach knapp fünf Minuten, ein technisch überhöhter Sieg. (0:4)

 

Gewichtsklasse bis 86 kg (gr.-röm.): Mit Raphael Langenecker hatte unser Moldawier Mihail Bradu einen vergleichsweise leichten Gegner. Er machte dementsprechend wenig federlesen und mit seinem Schultersieg nach 45 Sekunden kurzen Prozess. (0:4)

 

Gewichtslasse bis 71 kg (gr.-röm.): Knüppelhart fightete Andrej Janzen gegen den U23 EM-Teilnehmer Van Chlovelle Meier. Erst in den letzten Kampfsekunden konnte der ASVler die knappe 3:1 Führung, mit einem Angriff an die Hüfte, auf 7:1 ausbauen. Dennoch hatte sich Urloffen wesentlich mehr ausgerechnet in diesem Kampf. (2:0)

 

Gewichtslasse bis 80 kg (Freistil): Auf des Messers Schneide stand der Kampf zwischen unserem Ringertrainer Ion Vasilachi und Marius Atofani. Kurz vor Kampfende lag Ion mit 2:1 Punkten vorne, ließ sich dann aber noch von einem cleveren Beinangriff überraschen, so dass Atofani hauchdünn mit 3:2 die Nase vorn hatte. (1:0).

 

Gewichtslasse bis 75 kg A (Freistil): Kevin Spiegel musste gegen Stefan Käppeler, der erst im letzten Jahr von uns nach Urloffen wechselte, ran. Die Rollenverteilung war klar. Käppeler musste auf Teufel komm raus attackieren, um Urloffen noch eine Siegchance zu wahren. Excellent wie Kevin agierte und dem ASVler lediglich einen 8:0 Punktsieg überließ. (3:0)

 

Gewichtslasse bis 75 kg B (gr.-röm.): Marc Fischer avancierte zum Matchwinner der RKG. Svilen Kostadinov probierte alles um drei oder gar vier Mannschatspunkte für den ASV zu ergattern. Aber selbst mit gnädiger Mithilfe des Kampfrichters, kam er nicht über einen 4:0 Sieg und damit nur zwei Mannschaftspunkte, hinaus. Betretene Gesichter bei den Urloffenern, Jubel bei den RKG-Fans. (2:0)

 

Erneut toller Kampfgeist + tolle Moral – absolut top!

                                                                                                                                                                                                                       6.10.2019

RKG II rockt S.A. Gries

 

Sieg ist Sieg – auch ein ganz knapper 17:16 Erfolg bringt zwei Pluspunkte in der Landesligatabelle. Bei unserer Reservestaffel hieß der Matchwinner, im letzten Kampf des Abends, Krasimir Krastanov. Mit seinem technisch überhöhten Punktsieg holte er die nötigen vier Mannschaftspunkte. Ebenfalls vier Mannschaftspunkte holten Navid Farzad und Stefan Cantir. Klare Punktsiege fuhren Alex Remensperger (5:1) und Lenny Spiegel (7:0) ein Knapper war es da schon bei Michel Riester bei seinem 4:3 Punktsieg.                                                                                                                                 6.10.2019

 

 

RKG Jugend rockt Lahr II

 

In der Aufbauliga konnten unsere jungen Nachwuchsringer gegen Lahr II mit 27:11 überzeugen. Die Mannschaftspunkte für Freiburg holten Vladislav Harcenko (2 Kämpfe), Vincent Pfaff, Hermann Metz (2 Kämpfe), Jan Daoud und Stephan Tsupikau.                                                                         6.10.2019

 

RKG Mädels rocken Korb

 

Zwei Starterinnen, Nora Lübke / Sophia Schäfle, zweimal Platz 1. Beim Lady Lions WRESTLING Regio Cup, war mit über 70 teilnehmenden Vereinen, starke nationale Konkurrenz vertreten. In der Gewichtsklasse bis 27 Kilo (Schülerinnen Jhg. `08/`09) konnte Nora alle Konkurrentinnen im Pool auf Schulter besiegen. Im Finale gegen Sofia Koch vom SC Anger, wusste unsere Nachwuchsringerin erneut zu überzeugen und siegte deutlich mit 13:0 Punkten.

Bei Sophia gab es ein Upgrade. Sie wurde von der nur mit einer Gegnerin besetzten Gewichtsklasse bis 69 Kilo in die höhere Gewichtsklasse bis 73 Kilo eingeteilt. Dort wartete, mit Jennifer Rösler als amtierende EM Vizemeisterin in dieser Gewichtsklasse, ein Hochkaräter. Bärenstark, wie Sophia die Ückeratherin sicher beherrschte und 4:0 nach Punkten gewann. Auch deren Zwillingsschwester Lena besiegte sie klar mit 11:3 nach Punkten. Mit einem Schultersieg gegen Bella Thiem machte sie den Turniererfolg perfekt. (Kadettinnen Jhg. `02 - `04)                                                                                                                                                                           6.10.2019

Ohne Chance aber feine Ringerkost

 

Keine Frage, der Deutsche Mannschaftsmeisterschaftskandidat war uns haushoch überlegen. Trotzdem konnten sich die Zuschauer über feine Ringerkost freuen.

 

RKG Freiburg 2000 – TuS Adelhausen 3:22

 

Klar, in den beiden unteren Gewichtsklassen gab es gegen die mit internationalen Medaillen dekorierten Stars (Beka Bujiashvili/57 kg; Ivo Angelov/61 kg) vom Dinkelberg nichts zu erben. Auch der deutsche Top-Ringer und TuS-Eigengewächs Felix Kraft holte im Schwergewicht gegen Martin Wachter vier Mannschaftspunkte.

In zwei Begegnungen konnte die RKG dem Favoriten jedoch ein Schnippchen schlagen. Im Halbschwergewicht (98 kg, Freistil) behielt Armands Zvirbulis in einem verbissen geführten Kampf mit 2:1 Punkten die Oberhand gegen William Harth.

Den zweiten RKG-Sieg des Abends holte Artur Muradyan (61 kg, Freistil) gegen Manuel Wolfer. Mit einem blitzschnellen Beinangriff gleich zu Beginn des Kampfes legte unser Neuzugang den Grundstein für seinen 6:2 Punktsieg.

Alle anderen Begegnungen gingen über die volle Kampfzeit. So musste sich Mihail Bradu (86 kg, Greco) nur hauchdünn mit 2:3 Punkten gegen Arian Güney geschlagen geben.

Lehrgeld gegenüber Routiniers mussten unsere Nachwuchsringer Kevin Spiegel (Freistil) gegen Stephan Brunner und Marc Fischer (Greco) gegen Sascha Keller in der Gewichtsklasse bis 75 Kilo zahlen. Wobei sich Marc mit seiner 1:5 Punktniederlage mehr als achtbar schlug.

Dies trifft auch auf Leo Tudeszca (71 kg, Greco) zu, der zwar 0:6 verlor, aber das gegen den letztjährigen WM-Fünften Danijel Janecic.

Eine unglückliche Situation brachte Ion Vasilachi (80 kg, Freistil) auf die Verliererstraße. Fast wäre er auch beim zweiten Mal mit seinem Beinangriff durchgekommen und hätte zum 4:5 verkürzen können. Anstatt seine vorteilhafte Position erneut in Ruhe auszuringen, agierte er zu überhastet und gab stattdessen eine Zweierwertung gegen Georg Harth ab.

 

 

Lutte Sélestat – RKG Freiburg 2000 II 10:21

 

Einen deutlichen Sieg fuhr unsere 2. Mannschaft in Schlettstadt ein. Mit Mashi Salahi, Michel Riesterer, Krasimir Krastanov und Viktor Reh holten gleich vier Ringer die maximal mögliche Anzahl von jeweils vier Mannschaftspunkten. Zwei Mannschaftspunkte zum Sieg steuerten Matthias Kraus und Alex Remensperger bei.

 

Foto: Patrick Seeger (Badische-Zeitung)                                                                                                                                                       4.10.2019

Sophia Schäfle siegt beim Branderburgcup

 

Mit einem 3:0 Auftaktsieg gegen die Schwedin Elvira Braun startete unsere Deutsche Kadettinnen Meisterin ins Turnier. Nach einem Schultersieg über Amy Seliger (Demminer RV) und einem deutlichen 8:0 Punktsieg über Aniela Karczmitowicz vom SV Luftfahrt Berlin war die Sache geritzt.

 

Glückwunsch zum Turniererfolg!                                                                                                                              29.09.2019

Höllensieg

 

Durch die emotionale Hölle musste die RKG beim 18:15 Heimsieg gegen den KV Riegelsberg. Noch vor Kampfbeginn gab es beim Abwiegen einen völlig unerwarteten Schlag ins Kontor. Kampfrichter Steffen Bartsch wies Armands Zvirbulis von der Waage, aufgrund einer Hautveränderung. Nach dem Reglement zulässig, ob aber zu Recht oder Unrecht, sei mal dahingestellt. Mit unbändigem Siegeswillen stemmte sich unser Team jedoch gegen die rechnerisch kaum zu verhindernde Niederlage. Als elfter Mann erwiesen sich die Fans, die für die nötige stimmgewaltige Unterstützung sorgten.

Somit stimmte am Ende nicht nur das Ergebnis, sondern auch die gesamte Präsentation des Kampfabends unsererseits. Auch der professionell gestaltete Livestream wurde rege genutzt.

 

 

RKG Freiburg 2000 – KV Riegelsberg 18:15

 

Gewichtsklasse bis 57 kg (Freistil): Neuzugang Mihail Lapp erwies sich als Volltreffer. Riegelsbergs Jugendringer Paul Riemer war klar überfordert und musste sich technisch überhöht geschlagen geben. (4:0 Mannschaftspunkte)

 

Gewichtsklasse bis 130 kg (gr.-röm.): Eine souveräne Leistung zeigte Maxi Remensperger. Da er zudem bei seinem 3:0 Punktsieg gegen Serhat Deveci keine eigene Wertung abgab brachte er fette zwei Mannschaftspunkte nach Hause. (2:0)

 

Gewichtsklasse bis 61kg (gr.-röm.): Hier lief es genau anderst herum wie im Bantamgewicht. Unser Jugendringer Mischa Tsupikau war gegen Dennis Decker ebenfalls klar überfordert und unterlag technisch überhöht. (0:4)

 

Gewichtsklasse bis 98kg (Freistil): Armands Zvirbulis war ganz sicher der frustrierteste Ringer überhaupt an diesem Abend. Um selbigen abzubauen, absolvierte er im Hintergrund ein gymnastisches Fitnessprogramm, das einem schon beim bloßen Zuschauen die Schweißperlen auf die Stirn trieb. Der KVler Asadula Ibragimov kam jedenfalls aufgrund der Abweisung an der Waage zu vier kampflosen Mannschaftspunkten. (0:4)

 

Gewichtslasse bis 66 kg (Freistil): RKG Neuzugang Artur Muradyan bewies bei seinem 16:0 Sieg gegen Moritz Paulus, dass in Armenien Ringer der Spitzenklasse trainiert werden. (4:0)

 

Gewichtsklasse bis 86 kg (gr.-röm.): Hier schlug erneut unsere moldawische Achse zu. Mihail Bradu überraschte seinen Gegner Anthony Tantini in den ersten Kampfsekunden mit einem „verkehrten“ Kopfhüftschwung. Bei Riegelsberg kamen so langsam erste Zweifel am sicher geglaubten Sieg auf. (4:0)

 

Gewichtslasse bis 71 kg (gr.-röm.): Schwer hatte es Andrej Janzen gegen den KV Top-Ringer Konstantin Stas. Noch vor Ende der 1. Runde musste er sich klar geschlagen geben. (0:4)

 

Gewichtslasse bis 80 kg (Freistil): Sollte die RKG noch eine minimale Siegchance haben, musste in dieser Gewichtsklasse ein deutlicher Sieg her. Ion Vasilachi zeigte, wer der Frontmann des Teams ist. Unser Ringertrainer in Personalunion marschierte vorwärts, dass die Schwarte krachte. In der zweiten Runde konnte Robin Paulus dem Dauerdruck Ions nicht mehr standhalten. Da half es auch nicht, dass er von der Riegelsberger Trainerecke immer wieder ordentlich zusammengestaucht wurde. Die Punkte purzelten und kurz vor Ende stand ein 16:0 Punktsieg. Die Halle tobte, man roch es förmlich, dass noch ein Sieg möglich werden könnte. (4:0).

 

Gewichtslasse bis 75 kg A (Freistil): Nachwuchsringer Kevin Spiegel blieb es jetzt vorbehalten, die Kohlen für die RKG ganz aus dem Feuer zu holen. Mit einer kämpferisch-taktischen Meisterleistung rang er dem abgezockten Bulgaren Georgiy Zlatov eine hauchdünne 5:5 Punktniederlage ab. Da nutzte es auch nichts, dass die Trainerecke des KV erneut mehrmals ausflippte. Der Mannschaftssieg war damit der RKG nicht mehr zu nehmen. Entsprechend war die Stimmung in der St. Georgener Festhalle. (0:1)

 

Gewichtslasse bis 75 kg B (gr.-röm.): Marc Fischer kann mit seinem Debüt für die RKG mehr als zufrieden sein. Er musste zwar dem Routinier Kai Stein ein 3:7 Punktsieg überlassen, trotzdem war es ein gelungener Auftritt des jungen Lahrers. (0:2)

 

Und wer freute sich am meisten über den Sieg? … natürlich Armands ?

 

Danke Jungs, dass ihr euch für den sympathischen Letten so reingehauen habt!

 

 

RKG Freiburg 2000 II – VfK Eiche Radolfzell 15:19

 

Knapp geschlagen geben musste sich die Reservestaffel der RKG gegen die Tabellenführer vom Bodensee in der Landesliga Südbaden. Jeweils 4 Mannschaftspunkte holten Eugen Mai, Masi Salahi und Viktor Reh. Drei Punkte steuerte Igor Maier bei.

 

Foto: Patrick Seeger (Badische-Zeitung)                                                                                                                                                    29.09.2019

Aktuelle News                                                                                             

Foto: Cadir Kaliskan

Ellen Riesterer fehlen neuneinhalb Sekunden zu Olympia

 

Die Freiburger Ringerin Ellen Riesterer steht bei der WM kurz vor dem Triumph in der Hoffnungsrunde – verliert dann aber noch und hat damit (zunächst) das Olympia-Ticket für 2020 verpasst.

 

Neuneinhalb Sekunden! Diese Zeit, die in etwa dem Weltrekord im 100-Meter-Lauf der Männer entspricht, fehlten am Mittwochvormittag der Freiburger Ringerin Ellen Riesterer zur direkten Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio. Statt Jubel über Olympia und einem Kaltgetränk nach Wahl flossen bei der 19-Jährigen die Tränen – "nach der bittersten Niederlage ihrer Laufbahn", wie Ellen Riesterers ältere Schwester Kim im Gespräch mit der BZ es nannte.

Was war passiert? Bei der Ringer-Weltmeisterschaft in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan (ehemals Kasachstan) hatte Ellen Riesterer am Dienstag in der Freistil-Klasse bis 50 Kilogramm zwar gegen die Rumänin Emilia Vuc mit 2:4 Punkten verloren. Da die Vizeweltmeisterin von 2017 aber das Finale erreichte, blieb die Freiburgerin im Wettbewerb. So sehen es die nicht ganz einfach zu verstehenden Regeln des Ringer-Weltverbandes (UWW) vor.

Am Mittwochmorgen schulterte Ellen Riesterer in der ersten Hoffnungsrunde erwartungsgemäß Meng Hsuan Hsieh aus Taiwan, gegen die sie bei einer internationalen Meisterschaft schon einmal gewonnen hatte. Alles im Lot also. Noch.

Wohl der wichtigste Kampf ihrer bisherigen Laufbahn
Doch der Erfolg war lediglich ein Etappensieg auf dem Weg zu Olympia. Denn danach stand der Kampf gegen Oksana Livach aus der Ukraine an, ihres Zeichens Europameisterin bei den Frauen. Auch sie hatte am Dienstag gegen Emilia Vuc verloren – und zwar im Viertelfinale (1:6). Riesterer gegen Livach, das war für beide der Fight, der über die direkte Qualifikation für die Sommerspiele 2020 in Japan entscheiden sollte. "Der wichtigste Kampf ihrer bisherigen Laufbahn", befand Mutter Sandra.

Ellen Riesterer, im vergangenen Jahr Juniorinnen-Vizeweltmeisterin und nun erstmals bei einer Frauen-WM dabei, war Protagonistin eines turbulenten Duells. In dem wurden nicht nur Griffe gezogen, sondern auch an den Haaren. Die Südbadenerin lag nach der dreiminütigen ersten Runde mit 1:3 Punkten hinten. Nicht dramatisch, denn die zähe Ringerin gilt als Spätstarterin in Kämpfen, die Rückstände oft noch in Siege verwandeln kann. Dann erhielt sie einen Zähler zugesprochen, weil sie von der Ukrainerin an den Haaren gezogen wurde (2:3). 37 Sekunden vor Ende der zweiten und letzten Runde ging die Freiburgerin durch eine Zweierwertung in Führung (4:3). Doch neuneinhalb Sekunden vor Schluss gab sie bei einem Doppelbeinangriff von Livach die entscheidenden zwei Punkte ab – 4:5. Keine Olympia-Qualifikation und auch kein Kampf um Bronze.

Die Studentin (erst Jura, jetzt Zahnmedizin), als Athletin mit unbändigem Willen bekannt, hat indes noch immer die Chance, in Tokio dabei zu sein. Aber dazu muss sie im Frühjahr bei einem der beiden Qualifikationsturniere ins Finale kommen. Die Kämpfe auf der Matte sind das eine, das Gewichtmachen das andere. Bei 1,65 Metern Körpergröße hat Riesterer für die Quali nochmals auf 50 Kilo abtrainieren. Das dürfte die nächste Tortur werden. Und das wegen neuneinhalb Sekunden.

 

Quelle: Badische-Zeitung

22.09.2019

Erfolgreicher Saisonstart für die RKG II

Einen erfolgreichen Rundenstart legte die 2. Mannschaft der RKG hin. Gegen den ASV Altenheim I kam sie zu einem 23:14 Erfolg. Auch wenn die 4 Punkte von Erstligaringer Andrej Janzen wieder abgerechnet werden, bleibt am Ende zwar nur ein knapper 19:18 Sieg, aber trotzdem immer noch ein Sieg.
Jeweils 4 Punkte musste die RKG in den Gewichtsklassen 57 (Ivan Daoud), 75A (Tevfik Denizlioglu) und 86 (Matthias Kraus) Kilo abgeben. Igor Maier gab gegen den bundesligaerfahrenen Greco-Spezialisten Andreas Fix lediglich 2 Punkte ab.
Auf der anderen Seite holten unsere Ringer in den Gewichtsklassen 61 (Maxim Gergert), 66 (Masi Salahi), 80 (Lenny Spiegel) und 98 (Victor Reh) Kilo jeweils 4 Mannschaftspunkte. Mit seinem 13:0 Punktsieg steuerte Navid Farzad 3 Punkte zum Erfolg bei.

Beim Vorkampf der Schülermannschaft (RKG J – ASV Altenheim J 21:12) waren folgende RKG Nachwuchsringer siegreich: Phillip Nilles, Vladislav und Dimitry Harcenko, Emilio Dittmann, Vincent Pfaff und Sophia Nilles.

So darf`s weitergehen!

 

15.09.2019

WM – Lars unter Top Ten

 

Bei den Weltmeisterschaften der Junioren im estländischen Tallinn erreichte Lars Schäfle, in der mit 26 Teilnehmern stark besetzten Gewichtsklasse bis 86 Kilo Freistil, einen ausgezeichneten 9. Platz.
Im Auftaktmatch der Qualifikationsrunde gegen den Österreicher Benjamin Greil, konnte Lars entscheidende Beinangriffe durchbringen und kam zu einem technisch überhöhten 11:1 Punktsieg.
Gegen den fünftplatzierten der diesjährigen EM, den Schweden Mohammad Sardar Timori, entwickelte sich ein ganz enges Duell, das praktisch erst in letzter Sekunde entschieden wurde. Die Schlussattacke von Lars konterte der Schwede. Die geforderte Challenge von Lars wurde von den Kampfrichtern angenommen, ausführlich diskutiert und an der Großleinwand in Zeitlupe analysiert. Am Ende bekamen beide Ringer für ihre Aktion jeweils eine Zweierwertung was bedeutete, dass Lars hauchdünn mit 4:5 Punkten den Kürzeren zog. Da der Schwede gegen den späteren Vizeweltmeister Shebzukhov (RUS) unterlag, schied Lars dadurch aus dem Turnier aus.
Alles in allem ein engagierter und starker WM Auftritt unseres Athleten, dem schlussendlich nur die mangelnde internationale Erfahrung fehlte.
Da Lars nun ein mehrjähriges Ringerstipendium in den USA antritt bleibt zu hoffen, dass der Deutsche Ringerbund ihm noch weitere Chancen gibt, sich international zu beweisen.
 
Die RKG gratuliert herzlich unserem WM – Teilnehmer zu seinem Erfolg!

 

24.08.2019

 

Ellen Riesterer für Aktiven-WM in Kasachstan nominiert

Ellen wurde vom Deutschen Ringer-Bund in der Gewichtsklasse bis 50 kg für die Weltmeisterschaften in Nur-Sultan (ehemals „Astana“) nominiert. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall der EM im Frühjahr wird es für Ellen der erste große Auftritt bei den Frauen sein. Die 20-jährige war im vergangenen Jahr noch bei den Juniorinnen startberechtigt, wo sie neben der Vizeweltmeisterschaft auch zwei Bronzemedaillen (Jun. + U23) gewann. 
Bei der im September stattfindenden WM wird es direkt um Alles gehen, da die ersten Tickets für die Olympischen Spiele in Tokio vergeben werden. Die sechs besten der olympischen Gewichtsklassen qualifizieren sich unmittelbar für die Spiele. Für die verbliebenen Starter folgen 2020 zwei weitere Qualifikationsturniere.

Wir wünschen Ellen eine gute und verletzungsfreie Vorbereitung!

Team Deutschland

Frauen:
50 kg Ellen Riesterer (olympisch)
53 kg Nina Hemmer (olympisch)
55 kg Annika Wendle (nicht-olympisch)
57 kg Elena Brugger (olympisch)
59 kg Sandra Paruszewski (nicht-olympisch)
62 kg Luisa Niemesch (olympisch)
68 kg Anna Schell (olympisch)
76 kg Aline Focken (olympisch)

Freistil:
57kg Horst Lehr (olympisch)
65kg Alexander Semisorow (olympisch)
74kg Kubilay Cakici (olympisch)
86kg Ahmed Dudarov (olympisch)
97 kg Erik Thiele (olympisch)
125kg Nick Matuhin (olympisch)

Griechisch-Römisch:
55 kg Fabian Schmitt (olympisch)
60 kg Etienne Kinsinger (nicht-olympisch)
67 kg Frank Stäbler (olympisch)
72 kg Michael Widmayer (nicht-olympisch)
77 kg Roland Schwarz (olympisch)
82 kg P. Eisele o. H. Wagner (nicht-olympisch)
87 kg Denis Kudla (olympisch)
97 kg – Peter Öhler (olympisch)
130 kg – Eduard Popp (olympisch)

10.08.2019

WM Nominierung für Lars Schäfle

Lars ist von Bundestrainer Marcel Ewald für die anstehende Junioren-WM in Tallinn (Estland) nominiert worden. Die hat Lars sich auch mehr als verdient, nach seinen überzeugenden Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften der letzten Jahre. Die Bilanz bei den DM-Männern ist für einen Junior beeindruckend: 2017 Bronze, 2018 Gold, 2019 Silber – nur hauchdünn im Finale 2:3 dem international erfahrenen Achmed Dudarov unterlegen.

 

Die WM Vorbereitung lief bis jetzt weitgehend optimal, wenn auch alles andere als stressfrei. Stehen doch dieser Tage noch parallel mehrere Prüfungen für den jungen BWL-Studenten an.

Die RKG drückt natürlich die Daumen am 13./14. August – viel Erfolg!

09.08.2019
 

Filmdreh - Ringeridole

 

Der sportliche Lebensweg unserer Freiburger Ringeridole Bernd Fleig, Mario Sabatini und natürlich Adolf Seger wird in einem 90 min. Kinofilm dokumentiert werden.
Einer der zahlreichen Filmaufnahmen dafür fand gestern während des Schüler- und Aktiventrainings in der St. Georgener Festhalle statt. An äußerlich kaum veränderter alter historischer Wirkungsstätte, hier begannen die drei prominenten Athleten als junge Buben mit dem Ringen, konnte die damalige Zeit und Atmosphäre hervorragend eingefangen werden.
Das Filmteam um die aus Waldkirch stammende Regisseurin Nadine Zacharias war über vier Stunden vor Ort. Natürlich ließen sich die fitten Oldies, insbesondere Adolf, es sich nicht nehmen, den Jungen ein paar Weltmeistergriffe persönlich auf der Matte zu demonstrieren.

 

15.07.2019

 

Powermädels

 

Beim 21. Ladies Open / Bertha Benz Turnier in Ladenburg (06.07.) waren auch unsere beiden RKG Ringerinnen Nora Lübke (Jhg. `08, weibl. Schüler, bis 28kg) und Sophia Nilles (Jhg. `05, Schoolgirls, bis 50kg) dabei.
Mit 5 Kämpfen hatte Nora ein hammerhartes Turnier zu bewältigen. Am Ende standen ebenso viele Siege auf ihrem Konto und damit Platz 1. Mit zwei Schultersiegen, einem technisch überhöhten Sieg und zwei klaren Punktsiegen stand sie verdient ganz oben auf dem Treppchen.
Richtig schwer hatte es Sophia, stand sie doch gleich im ersten Kampf der deutschen Meisterin von 2018, Oliwia Makuch vom KSV Köllerbach, gegenüber. Beim Kampf um Platz 5 musste sie sich mit 5:8 Punkten knapp der südbadischen Rivalin Alina Weber vom TSV Kandern geschlagen geben.
 
Powermädels – macht weiter so!

08.07.2019

EM Platz 5 für Sophia Schäfle

 

Bei ihrer EM Premiere verpasste Sophia die Bronze Medaille nur knapp. In der Gewichtsklasse bis 69 kg, konnte Sophia ihren Qualifikationskampf gegen Vanesa Kaloyanova (BUL), nach einer souveränen 8:0 Führung mit einem Schultersieg vorzeitig beenden. Im Viertelfinale hatte es unsere RKG-Athletin mit der Ukrainerin Yuliia Kukharuk zu tun. Nach einer 6:0 Führung für Sophia, machte sie es noch einmal spannend, gewann letzten Endes aber 8:4. Keine Chance hatte sie dagegen im Halbfinale gegen Alina Maksimava (BLR) und konnte das vorzeitige Kampfende nicht verhindern. Unglücklich lief es für Sophia im Kampf um Bronze, als sie gegen Paula Rotaru (ROU) ranmusste. Nach einer unglücklich abgegebenen vierer Wertung kämpfte Sophia bis zum Umfallen. Leider war der Vorsprung der Rumänin zu groß und sie musste sich mit einer 9:6 Punkniederlage geschlagen geben. Mit ihrem fünften Platz kann Sophia bei ihrer ersten EM überhaupt sehr zufrieden sein. Sie zeigte sehr gute Kämpfe und dass sie in der Europäischen Spitze voll dabei ist.

Herzlichen Glückwunsch!

24.06.2019

Gold für Lars Schäfle beim Gebrüder-Saitiev-Turnier

 

Die nächste Goldmedaille im Gepäck für Lars Schäfle, der beim Grand Prix von Ostbelgien überzeugte und souverän jeden seiner Kämpfe gewann. Im Auftaktkampf der Gewichtsklasse bis 86 Kg schickte er Qosim Husseini (Borz Antwerpen) mit 11:0 von der Matte und auch Emre Ucan in Runde 2 (ebenfalls Borz Antwerpen) hatte nicht den Hauch einer Chance (11:0 PS). Gegen den Kirgisen Usman Akmedov sowie den späteren Turnierzweiten, Dzhambulat Ustaev (ASV Mainz 88), gewann Lars jeweils mit 8:2. 
Herzlichen Glückwunsch zu dieser überzeugenden Leistung und der Goldmedaille!

Auch Lenny Spiegel präsentierte sich von seiner besten Seite. Er errang in der Gewichtsklasse bis 80 Kg bei den Kadetten Silber. Im Achtelfinale besiegte er Roman Yakhiev (RV Saitiev Eupen) deutlich 10:0. Auch Laszlo Koppany (Beltoy-lutte Bruxelles) wurde mit 11:0 in seine Schranken verwiesen. Erst im Halbfinale machte es Lenny dann spannend. In einem engen Kampf gegen Marcel Graf (TV Aachen-Walheim) ging er aber am Ende als Sieger von der Matte (4:2). Im Finale musste er sich jedoch dem starken Tourpal Ali Magamedov (Club de lutteurs Remois) klar geschlagen geben (10:0). Silber für Lenny!

Weitere Ergebnisse:

92 Kg: Damon Mandel, Platz 2

Runde 1: 9:0 SN vs. Maxim Smoliak (Starododub)

60 Kg: Maxim Gergert, Platz 5
Runde 1: 10:0 PN vs. Adam Kakhriev (Worstelclub Roeselar)
Runde 2: 4:4 SN vs. Ortc Isakov (Jordan Caucasian Club)

 

18.06.2019