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Dezember 2019                                                                                               

Die Playoffs sind für die RKG noch drin

 

"Am Ende kackt die Ente" – so hatte sich Luigi Tascillo ausgedrückt vor dem Doppelkampftag am Wochenende. Was der Ringer-Trainer der RKG Freiburg damit meinte? Dass die Entscheidung zwischen den Breisgauern und dem ASV Hüttigweiler um den dritten Tabellenplatz in der Bundesliga-Südwest-Gruppe, der womöglich zur Playoff-Teilnahme berechtigt, erst kurz vor Weihnachten fallen wird, nämlich am 14. und letzten Kampftag.

So wie vom Coach vorhergesagt könnte es jetzt tatsächlich kommen. Denn die Freiburger Griffkünstler verloren am Samstagabend erwartungsgemäß beim verlustpunktfreien Tabellenersten KSV Köllerbach mit 12:23 Teampunkten – und gewannen dann am Sonntag den Heimkampf gegen den AC Heusweiler überraschend deutlich mit 25:8. Zwei Kampftage vor Ende der Duelle in der Gruppe Südwest weisen die Südbadener damit 11:13 Zähler auf – und können Hüttigweiler (15:9) rein theoretisch noch überholen. Dann nämlich, wenn sie am kommenden Samstag das Duell im Saarland gewinnen (der Hinkampf endete 14:14), am 21. Dezember daheim auch gegen die RG Hausen-Zell siegen – und am selben Tag Hüttigweiler beim Tabellenzweiten Adelhausen verliert, was wahrscheinlich ist. Dann hätten die beiden Konkurrenten Freiburg und Hüttigweiler jeweils 15:13 Zähler – und der direkte Vergleich würde zugunsten der RKG ausfallen.

Aber soweit ist es noch nicht. In Köllerbach, das zu den Favoriten um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft gezählt werden muss, enttäuschte die RKG am Samstagabend keineswegs. "Dennoch wäre ein noch besseres Ergebnis drin gewesen", sagte RKG-Freistiltrainer Ion Vasilachi. Aber den beiden Freiburgern Kämpfern Mihail Lapp und Marc Fischer war das Glück bei ihren Punktniederlagen nicht hold. Stark rang der zu Saisonbeginn von 1885 Freiburg zur RKG gekommene Andrej Janzen in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm (griechisch-römischer Stil), der Etienne Kinsinger, dem Kadetten-Weltmeister von 2013, nur einen 6:1-Punktsieg überließ. In Köllerbach gewannen die Breisgauer drei der zehn Mattenduelle – nämlich durch Kevin Spiegel, Mihail Bradu und Maximilian Remensperger, die bei ihren Punkt- beziehungsweise Schultersiegen die Maximalzahl von je vier Teampunkten holten.

Bradu und Remensperger befanden sich auch am Sonntagnachmittag vor 220 Zuschauern beim stimmungsvollen Heimduell in der Vigeliushalle gegen Heusweiler unter den Gewinnern. Gegen den ersatzgeschwächten Gast aus dem Saarland, der zwei Leistungsträger ersetzen musste, verließen sieben RKG-Athleten die Matte als Sieger – unter ihnen der Armenier Artur Muradyan in der Klasse bis 71 Kilo (Freistil). "In diesem Kampf hat er nach zuletzt etwas schwächeren Leistungen zu alter Stärke zurückgefunden", lobte Trainer Luigi Tascillo.

Quelle:Badische-Zeitung                                                                                                                                                                                9.12.2019

Ringen gegen Krebs: Ein lachendes und ein weinendes Auge

 

Enorme Spendensumme trotz deutlicher 7:23 Niederlage gegen den ASV Urloffen

 

Die Erwartungen an das RKG-Team waren hoch – in der Hinrunde gelang der Mannschaft noch ein knapper Sieg gegen die Meerrettichdörfler, so erhoffte sich die RKG auch im Rückkampf einen Triumpf vor dem heimischen Publikum einzufahren, doch der Kader des ASV Urloffen präsentierte sich extrem stark und so konnte die RKG nur zwei der zehn Mattenduelle für sich entscheiden.
Durch die souveränen Siege von Mihail Bradu (80 kg Gr) und Armands Zvirbulis (130 kg Fr) wurden am Ende 7 Mannschaftspunkte auf das RKG-Konto verbucht, wodurch die RKG mit Hilfe des spendenwilligen Publikums, trotz niedriger Punktzahl weit über 1000 Euro für den Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Freiburg sammeln konnte! Die genaue Spendensumme wird bei Übergabe des Spendenschecks bekanntgegeben.
Die RKG möchte sich an dieser Stelle jedoch schon einmal recht herzlich bei allen Spendern bedanken, die solch eine große Summe möglich gemacht haben. Auch möchten wir uns bei den Sportlern des ASV Urloffen bedanken, die im Anschluss des Kampfes auf uns zukamen, um den Förderverein ebenfalls zu unterstützen.

 

Ein weiterer Dank gilt der Firma „Idea-Factory Grafik & Design“, die das Plakat unserer Aktion beisteuerte!

02.12.2019