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Mai 2019                                                                                                           

Freiburg verliert einen großen Sportsmann

 

Der AV Germania Freiburg St. Georgen trauert um Edmund Seger. Am Sonntag, den 26. Mai 2019 verstarb unser Ehrenmitglied und Ehrenringträger im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer schweren Krankheit.

Bis zuletzt war Edmund ein treuer, wenn auch oftmals kritischer Fan der RKG Freiburg 2000. Leistung und Disziplin standen bei Edmund immer an erster Stelle. Mit 12 Jahren folgte er seinen Brüdern und begann mit dem Ringkampfsport beim AV Germania Freiburg St. Georgen. Von nun an ging alles ganz schnell: 1955 wurde Edmund Deutscher Meister der A-Jugend, es folgten mehrere Medaillen an DM in beiden Stilarten und eine Ehrung nach der anderen. Edmund und seine Brüder trugen maßgeblich dazu bei, dass auf Bundesebene plötzlich südbadische Ringer eine Rolle spielten. Der Karrierehöhepunkt was sicherlich die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rom 1960. 1992 überredete ihn sein jüngerer Bruder Adolf, inzwischen hochdekorierter Welt- und Europameister, noch einmal bei den Veteranen-Weltmeisterschaften anzutreten. Edmund wurde insgesamt vier Mal Weltmeister bei den Veteranen.

 

Lieber Edmund, du warst für uns alle immer ein großes Vorbild. Nun hast du deinen letzten Kampf gekämpft. Der AV Germania Freiburg St. Georgen und die ganze Ringerfamilie werden dir immer ein ehrendes Andenken bewahren.

 

28.05.2019

 

Zweimal DM-Silber für die RKG

Adrian Wolny und Lars Schäfle konnten bei den Deutschen Meisterschaften im Freistil im saarländischen Riegelsberg beide die Vizemeisterschaft erringen.

Adrian Wolny startete in der Gewichtsklasse bis 70kg. Er marschierte bis ins Finale, indem er jeden seiner Vorrunden-Kämpfe technisch überlegen gewann! Im 1/8 Finale hatte A. Wuchenauer (KSV Unterelchingen/Württemberg) mit 10:0 das Nachsehen. Auch H. Awataew (TV Essen-Dellwig/NRW) ließ Adrian im 1/4 Finale nicht den Hauch einer Chance und schickte ihn ebenfalls mit 10:0 von der Matte. Erst im Halbfinale gelang es Verbandskollegen L. Megerle (ASV Urloffen) eine Wertung gegen Adrian zu machen, doch eine 12:1 Niederlage konnte auch Megerle nicht vermeiden. 
Im Finale stand Adrian dem amtierenden Vizemeister Tim Stadelmann aus Nürnberg (Bayern) gegenüber, der 2018 nur knapp dem routinierten Südbadener Alexander Semisorow im Finale unterlag. Adrian gestaltete den Kampf über die ganze Zeit aktiv und und versuchte durch schöne Beinangriffe zu punkten, doch die Stärke des Nürnbergers liegt in der Abwehr und so schaffte er es durch zwei Konterwertungen Adrian in der letzten Sekunde 4:2 zu besiegen.

Lars Schäfle ging wie gewohnt in der Gewichtsklasse bis 86 Kg an den Start. Der erst 19-Jährige Junior komplettierte seinen Männer-Medaillensatz: 2017 gewann er erstmals Bronze, 2018 Gold und in diesem Jahr nun Silber! 
Im Auftaktduell beherrschte Lars T. Gebhardt aus Appenweier souverän mit 12:2. S. Kasumov (AC Mülheim am Rhein/NRW) machte es Lars da im 1/4 Finale schon schwerer, doch Lars behielt in einem spannenden Duell mit 3:2 die Oberhand. Den Finaleinzug machte er durch seinen 7:1 Sieg über den Berliner J. Morodion perfekt. Die mit Abstand härteste Nuss galt es im Finale zu knacken: Es wartete der international erfahrene Nationalmannschaftskollege Ahmed Dudarov (SV Weingarten/Nordbaden). Dieser Finalkampf war defintiv einer von Lars' stärksten Auftritten und eine taktische Meisterleistung. In einem hauchdünnen Kopf-an-Kopf-Duell unterlag Lars Dudarov am Ende jedoch leider 2:3.

Ion Vasilachi, der unseren Athleten als Trainer zur Seite stand, leistete ebenfalls eine top Arbeit: "Wie Ion die beiden Jungs taktisch eingestellt hat, war allererste Sahne!", so Hartmut Leiber. 
In beiden Finals schrammten die RKG-Jungs nur hauchdünn an der Goldmedaille vorbei, doch Adrian und Lars stehen beide noch am Anfang ihrer Jungen Karriere bei den Senioren und wir sind zuversichtlich, dass die beiden an den Feinheiten weiterarbeiten um das nächste Mal ganz oben auf dem Podest zu stehen!

Michel Riesterer ging nach längerer DM-Abstinenz dieses Jahr wieder an den Start. In der Gewichtsklasse bis 74 Kg traf Michel in der Qualifikation auf den siebenfachen Deutschen Meister A. Shyyka (KSV Köllerbach/Saarland). Er unterlag diesem deutlich mit 14:1, jedoch gelang es Michel als einziger im Turnierverlauf eine technische Wertung gegen Shyyka zu erzielen. Da der Saarländer wie erwartet ins Finale einzog, konnte Michel noch einmal in der Hoffnungsrunde in das Turniergeschehen mit eingreifen. Doch gegen S. Schmidt (SRC Viernheim/Nordbaden) kam Michel trotz anfänglicher Führung nicht richtig in den Kampf hinein unterlag diesem am Ende ebenfalls mit 14:5.

 

19.05.2019