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September 2019                                                                                              

Sophia Schäfle siegt beim Branderburgcup

 

Mit einem 3:0 Auftaktsieg gegen die Schwedin Elvira Braun startete unsere Deutsche Kadettinnen Meisterin ins Turnier. Nach einem Schultersieg über Amy Seliger (Demminer RV) und einem deutlichen 8:0 Punktsieg über Aniela Karczmitowicz vom SV Luftfahrt Berlin war die Sache geritzt.

 

Glückwunsch zum Turniererfolg!                                                                                                                              29.09.2019

Höllensieg

 

Durch die emotionale Hölle musste die RKG beim 18:15 Heimsieg gegen den KV Riegelsberg. Noch vor Kampfbeginn gab es beim Abwiegen einen völlig unerwarteten Schlag ins Kontor. Kampfrichter Steffen Bartsch wies Armands Zvirbulis von der Waage, aufgrund einer Hautveränderung. Nach dem Reglement zulässig, ob aber zu Recht oder Unrecht, sei mal dahingestellt. Mit unbändigem Siegeswillen stemmte sich unser Team jedoch gegen die rechnerisch kaum zu verhindernde Niederlage. Als elfter Mann erwiesen sich die Fans, die für die nötige stimmgewaltige Unterstützung sorgten.

Somit stimmte am Ende nicht nur das Ergebnis, sondern auch die gesamte Präsentation des Kampfabends unsererseits. Auch der professionell gestaltete Livestream wurde rege genutzt.

 

 

RKG Freiburg 2000 – KV Riegelsberg 18:15

 

Gewichtsklasse bis 57 kg (Freistil): Neuzugang Mihail Lapp erwies sich als Volltreffer. Riegelsbergs Jugendringer Paul Riemer war klar überfordert und musste sich technisch überhöht geschlagen geben. (4:0 Mannschaftspunkte)

 

Gewichtsklasse bis 130 kg (gr.-röm.): Eine souveräne Leistung zeigte Maxi Remensperger. Da er zudem bei seinem 3:0 Punktsieg gegen Serhat Deveci keine eigene Wertung abgab brachte er fette zwei Mannschaftspunkte nach Hause. (2:0)

 

Gewichtsklasse bis 61kg (gr.-röm.): Hier lief es genau anderst herum wie im Bantamgewicht. Unser Jugendringer Mischa Tsupikau war gegen Dennis Decker ebenfalls klar überfordert und unterlag technisch überhöht. (0:4)

 

Gewichtsklasse bis 98kg (Freistil): Armands Zvirbulis war ganz sicher der frustrierteste Ringer überhaupt an diesem Abend. Um selbigen abzubauen, absolvierte er im Hintergrund ein gymnastisches Fitnessprogramm, das einem schon beim bloßen Zuschauen die Schweißperlen auf die Stirn trieb. Der KVler Asadula Ibragimov kam jedenfalls aufgrund der Abweisung an der Waage zu vier kampflosen Mannschaftspunkten. (0:4)

 

Gewichtslasse bis 66 kg (Freistil): RKG Neuzugang Artur Muradyan bewies bei seinem 16:0 Sieg gegen Moritz Paulus, dass in Armenien Ringer der Spitzenklasse trainiert werden. (4:0)

 

Gewichtsklasse bis 86 kg (gr.-röm.): Hier schlug erneut unsere moldawische Achse zu. Mihail Bradu überraschte seinen Gegner Anthony Tantini in den ersten Kampfsekunden mit einem „verkehrten“ Kopfhüftschwung. Bei Riegelsberg kamen so langsam erste Zweifel am sicher geglaubten Sieg auf. (4:0)

 

Gewichtslasse bis 71 kg (gr.-röm.): Schwer hatte es Andrej Janzen gegen den KV Top-Ringer Konstantin Stas. Noch vor Ende der 1. Runde musste er sich klar geschlagen geben. (0:4)

 

Gewichtslasse bis 80 kg (Freistil): Sollte die RKG noch eine minimale Siegchance haben, musste in dieser Gewichtsklasse ein deutlicher Sieg her. Ion Vasilachi zeigte, wer der Frontmann des Teams ist. Unser Ringertrainer in Personalunion marschierte vorwärts, dass die Schwarte krachte. In der zweiten Runde konnte Robin Paulus dem Dauerdruck Ions nicht mehr standhalten. Da half es auch nicht, dass er von der Riegelsberger Trainerecke immer wieder ordentlich zusammengestaucht wurde. Die Punkte purzelten und kurz vor Ende stand ein 16:0 Punktsieg. Die Halle tobte, man roch es förmlich, dass noch ein Sieg möglich werden könnte. (4:0).

 

Gewichtslasse bis 75 kg A (Freistil): Nachwuchsringer Kevin Spiegel blieb es jetzt vorbehalten, die Kohlen für die RKG ganz aus dem Feuer zu holen. Mit einer kämpferisch-taktischen Meisterleistung rang er dem abgezockten Bulgaren Georgiy Zlatov eine hauchdünne 5:5 Punktniederlage ab. Da nutzte es auch nichts, dass die Trainerecke des KV erneut mehrmals ausflippte. Der Mannschaftssieg war damit der RKG nicht mehr zu nehmen. Entsprechend war die Stimmung in der St. Georgener Festhalle. (0:1)

 

Gewichtslasse bis 75 kg B (gr.-röm.): Marc Fischer kann mit seinem Debüt für die RKG mehr als zufrieden sein. Er musste zwar dem Routinier Kai Stein ein 3:7 Punktsieg überlassen, trotzdem war es ein gelungener Auftritt des jungen Lahrers. (0:2)

 

Und wer freute sich am meisten über den Sieg? … natürlich Armands ?

 

Danke Jungs, dass ihr euch für den sympathischen Letten so reingehauen habt!

 

 

RKG Freiburg 2000 II – VfK Eiche Radolfzell 15:19

 

Knapp geschlagen geben musste sich die Reservestaffel der RKG gegen die Tabellenführer vom Bodensee in der Landesliga Südbaden. Jeweils 4 Mannschaftspunkte holten Eugen Mai, Masi Salahi und Viktor Reh. Drei Punkte steuerte Igor Maier bei.

 

Foto: Patrick Seeger (Badische-Zeitung)                                                                                                                                                    29.09.2019

Foto: Cadir Kaliskan

Ellen Riesterer fehlen neuneinhalb Sekunden zu Olympia

 

Die Freiburger Ringerin Ellen Riesterer steht bei der WM kurz vor dem Triumph in der Hoffnungsrunde – verliert dann aber noch und hat damit (zunächst) das Olympia-Ticket für 2020 verpasst.

 

Neuneinhalb Sekunden! Diese Zeit, die in etwa dem Weltrekord im 100-Meter-Lauf der Männer entspricht, fehlten am Mittwochvormittag der Freiburger Ringerin Ellen Riesterer zur direkten Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio. Statt Jubel über Olympia und einem Kaltgetränk nach Wahl flossen bei der 19-Jährigen die Tränen – "nach der bittersten Niederlage ihrer Laufbahn", wie Ellen Riesterers ältere Schwester Kim im Gespräch mit der BZ es nannte.

Was war passiert? Bei der Ringer-Weltmeisterschaft in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan (ehemals Kasachstan) hatte Ellen Riesterer am Dienstag in der Freistil-Klasse bis 50 Kilogramm zwar gegen die Rumänin Emilia Vuc mit 2:4 Punkten verloren. Da die Vizeweltmeisterin von 2017 aber das Finale erreichte, blieb die Freiburgerin im Wettbewerb. So sehen es die nicht ganz einfach zu verstehenden Regeln des Ringer-Weltverbandes (UWW) vor.

Am Mittwochmorgen schulterte Ellen Riesterer in der ersten Hoffnungsrunde erwartungsgemäß Meng Hsuan Hsieh aus Taiwan, gegen die sie bei einer internationalen Meisterschaft schon einmal gewonnen hatte. Alles im Lot also. Noch.

Wohl der wichtigste Kampf ihrer bisherigen Laufbahn
Doch der Erfolg war lediglich ein Etappensieg auf dem Weg zu Olympia. Denn danach stand der Kampf gegen Oksana Livach aus der Ukraine an, ihres Zeichens Europameisterin bei den Frauen. Auch sie hatte am Dienstag gegen Emilia Vuc verloren – und zwar im Viertelfinale (1:6). Riesterer gegen Livach, das war für beide der Fight, der über die direkte Qualifikation für die Sommerspiele 2020 in Japan entscheiden sollte. "Der wichtigste Kampf ihrer bisherigen Laufbahn", befand Mutter Sandra.

Ellen Riesterer, im vergangenen Jahr Juniorinnen-Vizeweltmeisterin und nun erstmals bei einer Frauen-WM dabei, war Protagonistin eines turbulenten Duells. In dem wurden nicht nur Griffe gezogen, sondern auch an den Haaren. Die Südbadenerin lag nach der dreiminütigen ersten Runde mit 1:3 Punkten hinten. Nicht dramatisch, denn die zähe Ringerin gilt als Spätstarterin in Kämpfen, die Rückstände oft noch in Siege verwandeln kann. Dann erhielt sie einen Zähler zugesprochen, weil sie von der Ukrainerin an den Haaren gezogen wurde (2:3). 37 Sekunden vor Ende der zweiten und letzten Runde ging die Freiburgerin durch eine Zweierwertung in Führung (4:3). Doch neuneinhalb Sekunden vor Schluss gab sie bei einem Doppelbeinangriff von Livach die entscheidenden zwei Punkte ab – 4:5. Keine Olympia-Qualifikation und auch kein Kampf um Bronze.

Die Studentin (erst Jura, jetzt Zahnmedizin), als Athletin mit unbändigem Willen bekannt, hat indes noch immer die Chance, in Tokio dabei zu sein. Aber dazu muss sie im Frühjahr bei einem der beiden Qualifikationsturniere ins Finale kommen. Die Kämpfe auf der Matte sind das eine, das Gewichtmachen das andere. Bei 1,65 Metern Körpergröße hat Riesterer für die Quali nochmals auf 50 Kilo abtrainieren. Das dürfte die nächste Tortur werden. Und das wegen neuneinhalb Sekunden.

 

Quelle: Badische-Zeitung

22.09.2019

Erfolgreicher Saisonstart für die RKG II

Einen erfolgreichen Rundenstart legte die 2. Mannschaft der RKG hin. Gegen den ASV Altenheim I kam sie zu einem 23:14 Erfolg. Auch wenn die 4 Punkte von Erstligaringer Andrej Janzen wieder abgerechnet werden, bleibt am Ende zwar nur ein knapper 19:18 Sieg, aber trotzdem immer noch ein Sieg.
Jeweils 4 Punkte musste die RKG in den Gewichtsklassen 57 (Ivan Daoud), 75A (Tevfik Denizlioglu) und 86 (Matthias Kraus) Kilo abgeben. Igor Maier gab gegen den bundesligaerfahrenen Greco-Spezialisten Andreas Fix lediglich 2 Punkte ab.
Auf der anderen Seite holten unsere Ringer in den Gewichtsklassen 61 (Maxim Gergert), 66 (Masi Salahi), 80 (Lenny Spiegel) und 98 (Victor Reh) Kilo jeweils 4 Mannschaftspunkte. Mit seinem 13:0 Punktsieg steuerte Navid Farzad 3 Punkte zum Erfolg bei.

Beim Vorkampf der Schülermannschaft (RKG J – ASV Altenheim J 21:12) waren folgende RKG Nachwuchsringer siegreich: Phillip Nilles, Vladislav und Dimitry Harcenko, Emilio Dittmann, Vincent Pfaff und Sophia Nilles.

So darf`s weitergehen!

 

15.09.2019