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September 2020                                                                                         

Lars Schäfle Foto: Patrick Seeger (Badische Zeitung)

Wegen Corona sagen die südbadischen Ligen die Saison ab

 

Während Ober-, Verbands- und Landesliga abgesagt sind, bereitet sich Erstligist RKG Freiburg auf die kommende Saison vor und verpflichtet Felix Krafft vom TuS Adelhausen.
 

In der Bundesliga wird 2020 gekämpft, dagegen sagte der Südbadische Ringer-Verband am Mittwoch nun die Ober-, Verbands- und Landesligarunde ab. Und dennoch ist in der Szene einiges los in diesen corona-verhunzten Tagen. So meldet Erstligist RKG Freiburg für die am 3. Oktober beginnende Saison eine weitere Verpflichtung. Dabei soll ein Neuzugang des TuS Adelhausen einen anderen Neuzugang des TuS Adelhausen ersetzen. Zudem sind die Corona-Richtlinien des Landes für ein neues Ticket-Verfahren und das Ausweichen in eine neue Halle bei der RKG verantwortlich. Auch die sogenannte Blockbildung sorgte für Gesprächsstoff.
 
Der Pechvogel
Im August hatte die 2017 in die erste Liga zurückgekehrte RKG Freiburg einen spektakulären Neuzugang vom TuS Adelhausen vermeldet: Freistil-Schwergewichtler Nick Matuhin. Der Olympia-Teilnehmer von 2012 in London lebt inzwischen in der Breisgau-Metropole. Doch dem 125-Kilo-Mann klebt das Pech an den Ringerstiefeln. Nach einer Blutvergiftung im März kam nach Vereinsangaben nun eine Embolie hinzu, so dass der 30-jährige Feuerwehrmann in Sachen Leistungssport für etwa ein halbes Jahr außer Gefecht sein dürfte.

 

Der Kräftige namens Krafft

Die RKG musste also handeln – und wurde wiederum beim TuS Adelhausen fündig, der sich früh entschieden hatte, die Mannschaftssaison wegen der Corona-Krise auszulassen. Also wurde Matuhins Trainingspartner Felix Krafft gefragt. Er bekam vom TuS das Okay, als Leihringer diese Runde für die Breisgauer zu kämpfen. Der 110-Kilo-Mann, ebenfalls ein Freistilspezialist, springt also in der Rückserie der von 16 auf zehn reduzierten Hauptrunde ein. Und sollte sich die RKG nach dem letzten Hauptrundenkampf am 5. Dezember daheim gegen Urloffen wie im Vorjahr für die Playoffs qualifiziert haben, wird Krafft auch in der K.o.-Runde für Freiburg starten. Diese beginnt aber erst im Januar 2021.

 

Vorbestellungen nötig

Aufgrund der Corona-Richtlinien mit den Abstandsregeln von 1,5 Metern hat sich die RKG entschlossen, das bisherige Domizil Festhalle in St. Georgen zu verlassen und alle Heimkämpfe in der Staudingerhalle auszutragen. Weil im "Staudinger" Handball gespielt wird, verlegte die RKG ihren ersten Heimkampf am 10. Oktober (Samstag) auf den 11. Oktober (Sonntag), 16 Uhr. Der Kartenvorverkauf ist bereits gestartet, Tagestickets und Dauerkarten können unter anderem per E-Mail (tickets@rkgf2000.de) geordert werden. Um die Corona-Bestimmungen einzuhalten, müssen die Anzahl der Karten, der gewünschte Sitzbereich, sowie Name, Adresse und Telefonnummer angegeben werden. Insgesamt 220 Tickets dürfen pro Heimkampf verkauft werden.

 

Mehr zum Ticketing unter http://www.rkg-freiburg-2000.de

 

Die Blockbildung

In diesem Fall ist damit nicht gemeint, dass Fußball-Bundestrainer Joachim Löw möglichst viele Spieler vom FC Bayern München in sein Nationalteam holt. Die Ringervereine in Südbaden hatten zunächst darauf gehofft, dass bei Mannschaftskämpfen (registrierte) Zuschauer einen Block aus 20 Personen bilden können, ohne die Abstandsregeln wahren zu müssen. Diese Hoffnung hat sich zerschlagen. Die Landesregierung hält diese Blockbildung in Sporthallen für zu gefährlich. "Also werden auch die südbadischen Erstligisten ASV Urloffen und RKG Freiburg in ihren Hallen deutlich weniger Zuschauer aufnehmen können als erhofft", sagt Martin Knosp, Präsident des Südbadischen Ringer-Verbandes (SBRV).

 

Absage in den südbadischen Ligen
In den meisten Landesverbänden war die Mannschaftsrunde 2020 wegen der Corona-Krise bereits abgesagt. Diesem Schritt folgte nun auch der SBRV am Donnerstag. Der Verband hatte zuvor die jeweils fünf verbliebenen Mannschaften der Ober-, Verbands- und Landesliga nochmal befragt. Doch nicht alle Clubs, die zunächst ihre Zusage gegeben hatten, wiederholten diese. "Und mit weniger als der Hälfte der ursprünglich geplanten Teams macht es keinen Sinn", so Knosp. Die Runde in der Landesliga, in der unter anderem die zweite Mannschaft der RKG Freiburg ist, wurde auch deshalb abgesagt, weil zwei der fünf Teams (Lutte Sélestat und S.A. Gries) aus dem Elsass kommen und die drei südbadischen Landesligisten nicht ins Elsass reisen wollten.

 

 
Aus: BZ-Plus, Georg Gulde, 24.09.2020

Schwer Unterzukriegen

 

Trotz Corona-Krise nehmen FREIBURGS RINGER an der Bundesligarunde teil

 

Die Bundesliga-Ringer der RKG Freiburg wollen in der Saison 2020/21, die am 3. Oktober startet, den nächsten Schritt gehen. Aus dem Durchschnittsteam, das vergangene Runde überraschend und erstmals seit elf Jahren die Playoffs erreichte, soll eingestandener Playoff-Aspirant werden. Dabei helfen ein Rückkehrer und ein Neuzugang.
 

Dass Luigi Tascillo sich nicht leicht unterkriegen lässt, haben früher bereits reihenweise Gegner zu spüren bekommen. Seit knapp sieben Jahren sitzt der 58- jährige Italiener bei den Bundesliga-Ringern der RKG Freiburg im Trainerstuhl. Für Furore sorgte er aber bereits als aktiver Ringer vor gut drei Jahrzehnten. Mit seinen Durchhaltequalitäten hat er seinen Verein durch die Pandemie geführt und seine Ringertür die kommende Saison gewappnet, die in zwei Wochen mit einem Auswärtskampf bei der RKG Reilingen/Hockenheim beginnt. „Wir freuen uns, dass es nach der langen Pause endlich losgeht“, sagt Tascillo. Selbstverständlich ist das nicht. Spitzenteam TuS Adelhausen beispielsweise hat sich dazu entschieden, auf die kommende Runde zu verzichten. Zu groß sei die Ungewissheit in Zeiten von Corona. Für Tascillo kam das nicht in Frage. „Wir wollen unseren Weg weitergehen“, sagt der medizinische Berater eines amerikanisch-englischen Unternehmens. Und der Freiburger Weg fußt im Wesentlichen auf zwei Säulen: Lokalkolorit und Jugend Elan. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Erstligisten, die das Gros ihrer Teams nur zu den Wettkampftagen einfliegen, lebt und trainiert der Stamm der Freiburger Griffkünstler in der Breisgau-Metropole. Selbst die moldawischen Leistungsträger Mihail Bradu und Ion Vasilachi, der zugleich Co-Coach ist und die meisten Trainingseinheiten leitet, wohnen in Freiburg. Zudem stellen die Freiburger ein besonders junges Team. „Wir sind im Schnitt etwa 22 Jahre“, erklärt Tascillo. Griechisch-römisch Experte Marc Fischer und Freistil-Ringer Kevin Spiegel sind sogar noch unter 20. Diese Qualitäten haben den letztjährigen Aufsteiger in ihrer Premierensaison direkt bis in die Playoffs geführt – zum ersten Mal seit elf Jahren. „Das würden wir gerne bestätigen“, gibt Trainer Tascillo die Marschroute für die kommende Runde vor. Eine durchaus beachtliche Ansage. Von ursprünglich 26 Erstligisten werden nur 17 an der kommenden Saison teilnehmen. In der dreigeteilten Liga müsste die RKG für den Playoff-Einzug mindestens den ersten oder zweiten Platz belegen. Ein dritter Platz reicht nur dann fürs Viertelfinale, wenn man Losglück hat – so wie vergangene Saison. Da Adelhausen aber nicht dabei ist, scheint das Erreichen von Rang zwei nicht aussichtslos zu sein. Kämpfen wollen die RKG-Kontaktsportler übrigens kommende Runde nicht in der beengten Festhalle in St. Georgen, sondern wegen den Corona-Vorgaben in der größeren Staudingerhalle. Die finale Entscheidung dazu ist aber noch nicht gefallen. Ihren Kader hochwertig ergänzt haben die Freiburger mit zwei Neuzugängen. Wobei der eine Neue eher ein alter Bekannter ist. Eigentlich hätte Lars Schäfle diesen Herbst gar nicht in seiner Freiburger Heimat sein wollen. In Buffalo im US-Bundesstaat New York hatte der diesjährige EM-Fünfte eigentlich am College seinen Studienabschluss fortsetzen und parallel seine Griffkünste perfektionieren wollen. „Doch wegen Corona bin ich wieder hier“, sagt der 21-Jährige. Anstatt in den USA studiert der 86-KiloMann fortan Wirtschaftsingenieurswesen in Furtwangen, der Heimatstadt seines Vaters Hartmut. „Olympia 2024 ist das Ziel“, sagt Lars Schäfle, „dem ist alles untergeordnet.“ Für die RKG ist die unfreiwillige Rückkehr ihres Eigengewächses ein Glücksfall. „Er verstärkt uns enorm“, sagt sein Trainer. Eine weitere Verstärkung dürfte 2012-OlympiateilnehmerNick Matuhin sein. „Ein absoluter Spitzenmann“, wie Tascillo betont. Der Schwergewichtler wäre diese Saison eigentlich für Konkurrent Adelhausen gestartet. Weil die Dinkelberger aber auf die Saison verzichten, entschied sich Matuhin für die RKG. Der Bezug zu Freiburg indes entstand über die Liebe. Die Partnerin des 13-fachen deutschen Meisters stammt aus der Münsterstadt, in der der 30-Jährige künftig für die Berufsfeuerwehr tätig ist. Wann genau Matuhin sein Debüt für die Freiburger geben wird, ist noch unklar. Noch laboriert der 1,98-Meter-Mann an den Folgen einer Sepsis, die er sich dieses Frühjahr zugezogen hat. Sobald er fit ist, könnte er aber zum Anführer der Breisgauer Rasselbande werden. Trainer Tascillo würde das freuen: Er und sein Teamwären dann noch schwerer unterzukriegen.

 

Aus: "Der Sonntag", Jakob Schönhagen, 20.09.2020

Landesliga, Verbandsliga und Oberliga in Südbaden 2020 abgesagt!

 

Am Montag wurde aufgrund des Covid-19 bedingten Wegfalls von den Mannschaften Lutte Sélestat und S.A. Gries die Landesliga leider abgesagt.

 

Da das Kultusministerium eine Blockbildung im Zuschauerbereich untersagt hat, wurden die verbliebenen Vereine der Ober- und Verbandsliga nochmals befragt, ob sie unter diesen Bedingungen eine Runde durchführen wollen.


Das Abfrageergebnis fiel so aus, dass wir in beiden Ligen weniger als 5 Mannschaften gehabt hätten. Somit wird die Verbandsrunde 2020 in allen Ligen abgesagt. Wir bitten um Euer Verständnis.


Somit wird in diesem Jahr in Südbaden nur in der Bundesliga gerungen.

24.09.2020

Kartenvorverkauf startet

 

Bestellung per E-Mail: tickets@rkgf2000.de

telefonisch: 0761/5148495 (Lothar Kaltenbach)


>Bitte Anzahl der Karten, Bereich, sowie Name, Adresse und Telefonnummer angeben<
>Die Platznummer kann nicht gewählt werden<

 

Die vorbestellten Karten müssen bis spätestens 15.15 Uhr an der Kasse abgeholt sein, ansonsten gehen sie in den freien Verkauf.
> Kasse am Sonntag (11.10.20) ab 12.00 Uhr besetzt <

 

Eintrittspreise Saison 2020

 

Dauerkarte

Einzelkarte

Sitzplatz Matte

 

65,- €

 

15,- €

 

 

 

Tribüne Mitte

Block C / D

 

55,- €

 

12,- €

 

 

 

Tribüne Außen
Block A / B / E / F

 

45,- €

 

10,- €

 

Kinder (bis 14 Jahre) mit Elternteil -> müssen bei den Eltern sitzen (kostenfrei)
Kinder ohne Begleitung eines Elternteils -> kein Hallenzutritt

 

Zum vergrößern Bild anklicken

 

Aufgrund der Corona-Auflagen gibt es in der Saison 2020 keine Stehplätze!

Dauerkarten und Eintrittspreise haben nur Gültigkeit für die Hauptrunde.
Inhaber von Dauerkarten „Sitzplatz Matte“ haben ab dem Viertelfinale ein Vorkaufsrecht für ihren angestammten Sitzplatz!

Hygienekonzept

Das Konzept sieht vor, die Zuschauerkapazitäten so weit einzuschränken, dass die Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus bestmöglich vermindert wird.

Nur registrierte Sitzplätze

Konkret bedeutet dies, dass es nur registrierte Sitzplätze geben wird. Die Zuschauer müssen während des Kampfes auf ihrem zugewiesenen Platz bleiben. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der Kämpfe ist dadurch nicht erforderlich.

Auf den notwendigen Wegen (Thekengang, Toilettengang, Raucherpause), besteht in der Halle Maskenpflicht.

 

 

Alle Heimkämpfe finden Sie hier

 

20.09.2020