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September 2021                                                                                          

Vincent Platz 1
Amir Platz 2

 

Beim 32. Internationalen Mühlenbacher Jugendturnier schnitten die RKG Schüler sehr erfolgreich ab. Vincent Pfaff (bis 37kg) konnte seine Gruppenkämpfe allesamt auf Schulter gewinnen. Im Finale besiegte er Philipp Lehmann vom KSV Hofstetten mit 8:4 nach Punkten. Amir Hajraj (bis 45kg) verließ die Matte bei drei seiner vier Kämpfe als Schultersieger. Lediglich gegen Fabian Sauter (WKG Gottmadingen/Taisersdorf) musste er sich nach spannendem Kampf entscheidend geschlagen geben.

Mit Phillip Nilles (Platz 4), Jan Daoud (Platz 5) und Florian Sandhaas (Platz 6) landeten unsere Nachwuchsschüler in der C-Jgd. (Jhg. 2009-2011) bei der Vereinswertung, hinter der RG Lahr, auf einem hervorragenden 2. Platz (VfK Eiche-Radolfzell 3. Platz).

 

Glückwunsch an die Schüler und ein großes Dankeschön für "Turnier-Headcoach" Simon & "Assist" Stephan

 

21.09.2021

 

Kevin Spiegel Foto: Achim Keller

Kantersieg

 

Einen ganz starken Kampfabend zeigte die RKG-Equipe gegen den unmittelbaren Tabellenkonkurrenten der 1. Bundesliga Südwest, den KV 03 Riegelsberg. Am Ende konnten sich unsere Trainer Ion Vasilachi und Lulu Tascillo über einen 23:5 Kantersieg freuen. Dass an diesem Abend alles passte, dafür sorgte bereits die 2te Mannschaft der RKG, die den Südbadischen Landesligisten RSV Schuttertal II mit 22:6 überrollte. Ebenso erfreulich und erfolgreich: bei der Aktion #Mattewuppen fanden sich erneut zahlreiche Spender - bereits ein gutes Drittel der 145 Mattenteile ist vergeben – die RKG sagt DANKE.

 

57kg (Freistil): Furios und richtungsweisend war der Kampf zwischen Mihail Lapp und Calogero Gioacchino Chianetta. Mihail machte von Beginn an klar wer Chef auf der Matte ist. Mit schnellen Beinangriffen punktete er innerhalb von eineinhalb Minuten seinen Gegner aus und wurde somit TÜP-Sieger (Technisch Überlegener Punktsieger). (4:0)

 

130kg (Greco): Gegen Riegelsbergs Topringer Yoan Dimitrov zeigte sich Maxi Remensperger als zäher Kontrahent, hatten sich die Gäste in dieser Begegnung doch vier Mannschaftspunkte erhofft. Die Punktniederlage (0:8) verbuchte das Trainerteam daher auf der Erfolgsseite der RKG. (0:3)

 

61kg (Greco): Einen echten Knaller lieferte Mirco Rodemich gegen den KV-Neuzugang Salim Sarti ab. Mirco konterte bereits in der Anfangsphase des Kampfes einen Angriff des Gastes zum Schultersieg – das war top für Freiburg und ganz schlecht für Riegelsberg. (4:0)

 

98kg (Freistil): Einen dicken Brocken bekam Lars Schäfle mit dem Russen Asadula Ibragimov, Studentenweltmeister 2018, vorgesetzt. Lars zeigte sich jedoch recht respektlos und zog sich bei der 1:8 Punktniederlage gegen Ibragimov mehr als achtbar aus der Affäre. (0:2)

 

66kg (Freistil): Keinerlei Probleme hatte David Brenn mit Paul Riemer. Sein 11:1 Punktsieg war auch in dieser Höhe mehr als verdient.                   

 

86kg (Greco): Er hat’s halt drauf, unser Mihail Bradu. Zweiter Kampf, zweiter Schultersieg. Was soll man sagen – perfekte Leistung eben / Gegner Lucas Rosport (4:0)

 

71kg (Greco): Am Ende fehlte Valentin Peric dann doch das letzte Körnchen Power für den fehlenden Punkt zum TÜP-Sieg – aber auf was für einem Spitzenniveau. Nachdem er am Morgen auf der Matte bereits Gewicht runtergebolzt hatte, war beim Stande von 14:0, nach einer blitzsauberen Leistung, der Akku leer. (3:0)

 

80kg (Freistil): Den wohl spannendsten Kampf des Abends lieferte sicherlich Kevin Spiegel an diesem Abend ab. Führte der Riegelsberger Daniel Decker zur Pause noch sicher mit 0:6 Punkten, drehte sich in der zweiten Kampfhälfte das Blatt gewaltig. Mit seinen Doppelbeinangriffen holte Kevin Wertung um Wertung. 20 Sekunden vor Schluss gelang ihm dann die Führung und am Ende Stand ein vielumjubelter 8:7 Punktsieg auf der Anzeigetafel. (1:0)

 

75kg (Freistil): Eine wiederum sehr souveräne Leistung zeigte Maxim Sacultan gegen Georgiy Zlatov. Immer wieder punktete Maxim mit schnellen Angriffen, die Angriffsbemühungen des RVler wiederum blieben erfolglos. Der klare 9:0 Punktsieg war mehr als verdient. (3:0)

 

75kg (gr.-röm.): Wie üblich in der Vorrunde, bestritt den letzten Kampf des Abends Marc Fischer. Lag er nach gut vier Minuten noch knapp mit 1:2 gegen Jannik Malz hinten, konnte Marc aus einer Kopfklammer heraus eine Zweierwertung erkämpfen. So endete das ausgeglichene Duell mit einem cleveren 3:2 Punktsieg für die RKG. (1:0)

 

Nächster Heimkampf der 1. Mannschaft: 16.10. vs AC Heusweiler

 

13.09.2021

2te furios

 

Leidenschaftlich und energievoll präsentierte sich die 2. Mannschaft bei ihrem Heimkampf-Debut. Mit 22:6 zerlegte man den RSV Schuttertal II bei dem vor allem die Nachwuchsringer der RKG tolle und spannende Kämpfe boten.

Jugendringer Leon Kuckuck (57kg Fr) wusste mit einem 14:3 Punktsieg ebenso klar zu überzeugen wie Youngster Abdullah Rahimi, der dem RSV Routinier Andreas Ams in den letzten Kampfsekunden den Sieg entriss.

Jeweils in der ungewohnten Stilart kämpfend, kamen sowohl Mashi Salahi wie auch Eugen Mai trotzdem zu Punktsiegen. Vier Mannschaftspunkte konnten Kenan Halac, Lukas Schöffler und Luca Fischietti für die RKG einfahren.

„Move of the day“ – u.a. mit einer spektakulären Souplesse holte auch unser Dritter Deutscher Juniorenmeister Alex Remensperger im Schwergewicht vier Punkte auf das Freiburger Konto.

 

Nächster Heimkampf 2. Mannschaft - Vigeliushalle 20.30 Uhr:

Fr. 01.10. vs RG Hausen-Zell II

Fr. 08.10. vs RHL Gottm./Taisersdorf II

 

13.09.2021

 

Ein Pünktchen fehlt zum perfekten Start


Ringer-Erstligist RKG Freiburg verliert zum Meisterschafts-Auftakt hauchdünn mit 14:15 gegen den Favoriten aus Köllerbach und gewinnt danach mit 18:10 in Hüttigweiler.


 
Es fehlte nicht viel und die RKG Freiburg hätte zum Saisonauftakt in der Ringer-Bundesliga einen perfekten Start hingelegt. Denn die Mannschaft um die Trainer Ion Vasilachi und Luigi Tascillo gewann am Sonntagnachmittag beim ASV Hüttigweiler mit 18:10 – und hatte tags zuvor im Heimduell den klaren Favoriten KSV Köllerbach beim 14:15 am Rande einer Niederlage. An einem rasanten Kampfabend mit vielen technischen Wertungen fehlte den Breisgauern in doppelter Hinsicht ein einziges Pünktchen zum Erfolg.
 
Hartmut Leiber war ganz aufgeregt und schien seinen Augen nicht zu trauen. Am Samstagabend, gegen 21.15 Uhr, packte der designierte Vorsitzende der RKG Freiburg, Hallensprecher, Jugendtrainer und Vater von Mittelgewichtler Lars Schäfle sein Handy und fotografierte die Anzeigetafel in der Staudingerhalle. Es war Halbzeit im letzten der zehn Mattenduelle zwischen Marc Fischer und Marc-Antonio von Tugginger. Der Freiburger führte mit 1:0 Punkten – und das beim Mannschaftsgleichstand (14:14). Doch in den zweiten drei Kampfminuten drehte der routinierte Köllerbacher den Spieß noch um, kam durch eine Passivitätswertung und einen mit letzter Kraftanstrengung ausgeführten Überwurf zu einer 3:1-Führung. Die restlichen 1:44 Minuten der Kampfzeit verteidigte der 28-Jährige seinen Vorsprung geschickt. Nach der nicht ganz einfach zu verstehenden Ringer-Arithmetik brachte ihm das einen Mannschaftszähler ein – und seinem Team den 15:14-Sieg.
 

Brenn lag 15 Sekunden vor Schluss in Führung

Vor 207 registrierten Zuschauern hatte die RKG zur Halbzeit, also nach fünf Kämpfen, bereits mit 4:11 in Rückstand gelegen. Dabei grämte sich vor allem Leichtgewichtler David Brenn. Der 21-jährige Neuzugang vom KSV Tennenbronn hatte gegen den ein Jahr älteren Nils-Adrian Klein bis 15 Sekunden vor Schluss geführt. Mit 7:5 Punkten. "Dann habe ich noch eine Zweier-Wertung abgegeben und wegen der letzten Wertung den Kampf verloren", sagte der Freiburger Freistilspezialist – und ergänzte: "Bei einem am Schluss so engen Ausgang des Mannschaftsduells ärgere ich mich natürlich sehr, dass ich einen Mannschaftszähler abgegeben und keinen geholt habe". Vielleicht war Brenn noch das bislang letzte Aufeinandertreffen der beiden Sportler in Erinnerung, "das ich deutlich verloren habe" (Brenn).
Trotz der 11:4-Führung zur Halbzeit prognostizierte Köllerbachs Teamleiter Thomas Geid einen "engen Ausgang". Schließlich hatte er nach eigenem Bekunden am Samstagmorgen seine Aufstellung drei Mal ändern müssen: Verletzung, Krankheit und eine Familienfeier hatten laut Geid zur Folge, dass drei Ringer fehlten, die den Trip in den Breisgau hätten mitmachen sollen.

Durch den Schultersieg von Mihail Bradu sowie den Überlegenheitserfolg des moldawischen Neuzugangs Valentin Petic führte die RKG kurzzeitig gar mit 12:11. Dann verlor Trainer Vasilachi gegen den Bulgaren Miroslav Kirov, Vizeeuropameister von 2019, hoch nach Punkten. Und als danach der Moldawier Maxim Sacultan (aktueller EM-Dritter bis 65 Kilo) in der 75-Kilo-Klasse den trotz seiner bereits 41 Jahre nach wie vor wohl besten deutschen Freistil-Weltergewichtler Andriy Shyyka mit 5:1 auspunktete, jubelten die Zuschauer fast schon nicht mehr Corona-konform. So kam es zum Showdown im klassischen Stil der 75-Kilogramm-Klasse zwischen Fischer und von Tugginer, bei dem sich schließlich der Köllerbacher knapp behauptete.

Spannend verlief am Sonntag auch das RKG-Gastspiel in Hüttigweiler. Die Saarländer, am Samstag in Urloffen chancenlos (5:20), führten nach fünf Kämpfen 10:4. Doch weil danach nur noch Gäste-Ringer (Bradu, Petic, Vasilachi, Sacultan, Fischer) als Sieger die Matte verließen, feierten die Breisgauer ihren ersten Saisonsieg. Nun hoffen sie bei der RKG, nächsten Samstag (19.30 Uhr) gegen Riegelsberg auch den ersten Heimsieg einzufahren.
 
Aus: BZ-Plus, Georg Gulde, 05.09.2021