2026_01_17_RKG_Freiburg_1._Bundesliga_Thorsten_Frei_Bundesminister_für_Besondere_Aufgaben_&_Chef_des_Kanzleramtes_war_der_närrisch_politische_Hochkaräter_beim_Zunftabend_der_Fasnetrufer_Sponsor_Hirsch_Bier_Wurmlingen
Kanzleramtsminister Thorsten Frei erhielt die Ehrenmütze mit dem Katzenschwanz von der Freiburger Zunft der Fasnetrufer. Foto: Thomas Kunz

2026.01.17 Gelungene Bewirtung

Mit Thorsten Frei, Minister für besondere Aufgaben und Kanzleramtschef von Bundeskanzler Friedrich Merz, bewirtete die RKG-Helferschar einen echten närrisch-politischen Hochkaräter beim Zunftabend der Fasnetrufer in Merzhausen. Aber auch die anderen 350 teilnehmenden Narren kamen, dank unserer reibungslos organisierten Bewirtung, auf ihre Kosten. 

Hier der Bericht der Badischen Zeitung über den außergewöhnlichen Fasnachtsabend vor den Toren Freiburgs:

Narrenehrung

Kurze Auszeit von Trump und anderen Krisen: Narrenkappe für Kanzleramtschef Thorsten Frei in Freiburg

Die Welt ist aus den Fugen – und jetzt beginnt die Fasnet: Diese sei gerade in diesen Zeiten nötig, meinte Kanzleramtsminister Thorsten Frei, der bei den Fasnetrufern in Freiburg in die Bütt musste.

Thorsten Frei, der Minister für besondere Aufgaben und Chef des Kanzleramtes, hat am Samstag zuerst den Neujahrsempfang der Ortenauer CDU in Offenburg absolviert und ist dann ins Hexental weitergereist: Dort erwartete ihn haarscharf außerhalb von Freiburgs Stadtgrenzen im Forum Merzhausen die legendäre Fasnetrufer-Ehrenmütze mit dem Katzenschwanz samt einem Auftritt in der Bütt. Zwischen den beiden Terminen dürfte ihn die nächste irre Idee des amerikanischen Präsidenten erreicht haben. Donald Trump droht Deutschland und allen anderen EU-Staaten, die sich seinen Grönland-Plänen in den Weg stellen, mit hammerharten Strafzöllen. Der Mann im Weißen Haus hat eine neue Eskalationsstufe gestartet – was wiederum nach viel neuem Stress klingt für Berlin, den Kanzler und seinen Kanzleramtschef aus dem Badischen.

In der Bütt ließ sich der Minister nichts anmerken. „Ja, die Zeiten sind sehr herausfordernd“, meinte er auf Nachfrage, als er nach 23 Uhr nach dem großen Finale mit der neuen Kopfbedeckung von der Bühne herunterkam – auf Schritt und Tritt gut bewacht von seinen Personenschützern. Die Ehrung beim Fasnetrufer-Zunftabend sei sein einziger Fasnachtstermin, berichtete er. Mehr sei nicht drin – aus Gründen. Trotzdem sei gerade in solchen Zeiten, in denen sich mehrere Krisen überlagerten, die Fasnet wichtig: „Dass die Menschen sich ablenken könne, dass sie Spaß haben, lachen und Brauchtum pflegen.“ So sehen es im Übrigen auch die Fasnetrufer. So reimte etwa der wortmächtige Büttenredner Peter Kalchthaler: „Manchmal ist es schon schwer zu verstehen, unser menschliches Geschlecht, doch Kopf in Sand nützt niemand ebbis, drum auf ihr Narren, jetzt erst recht!“

Regierungspräsident prophezeit Leistungsexplosion dank Narrenmütze

Fasnetrufer-Boss Timo Metzger und seine beiden Vorgänger Markus J. Weber und Alexander Schöpe hatten zuvor dem Kanzleramtschef die Ehrenmütze aufs Haupt gesetzt. Die Laudatio kam vom Vorjahres-Geehrten, Regierungspräsident Carsten Gabbert. Der Grünen-Politiker verwies auf Parallelen zu CDU-Mann Thorsten Frei: Beide sind Jahrgang 1973, beide haben drei Kinder, waren Kreisrat und (Ober)Bürgermeister, wurden sogar im gleichen Jahr gewählt.

Gabbert blickte auf Freis ministeriellen Job: „Besondere Aufgaben, was könnt das sein? Würde Berlin die normalen Aufgaben machen, wär‘ das doch schon fein.“ Der Regierungspräsident erwartet, dass die Fasnetrufer-Ehrenmütze beim Kanzleramtschef für eine Leistungsexplosion sorgt. Dass einer aus Baden in Berlin nach dem Rechten schaut, hält Gabbert für notwendig und fragte: „Spüren Sie den Einfluss aus dem Schwarzwald? Ich hoffe, wir tun das bald!“

Der Neu-Bemützte, als gebürtiger Säckinger mit der Fasnet vertraut, blickte erst einmal auf die Landespolitik und den scheidenden Ministerpräsidenten: „Insgesamt führen die Grünen das Ländle ganz brav, der ,Kretsch‘ ist in unserer Herde schließlich das schwärzeste Schaf.“ Dann folgte ein kleiner CDU-Werbeblock mit Blick auf die Landtagswahl und die Zeit danach: „Dann werden wir Schwarzen endlich wieder warm und trocken in der Villa Reitzenstein hocken.“ Der Applaus kam an der Stelle freilich ein wenig zögerlich.

Weiter kündigte der Minister an, dass er am Montag in Berlin selbstverständlich mit neuer Mütze zum Dienst erscheinen werde. Was da der Chef wohl sagt? „Der Friedrich wird bestimmt neidisch sein“, meinte Frei. Und hatte gleich einen Vorschlag: Die Fasnetrufer sollten doch Kanzler Merz nächstes Jahr zur Ehrung bitten. Das würde doch bestens passen: „Heute Frei-burg, nächstes Jahr dann Merz-Hausen“. Unter großem Gelächter endete die gelungene ministerielle Mützenrede, bevor es wieder zurück ins ernste Leben ging.

Aus Badische Zeitung – online: Thomas Kunz, Lokales, 18.01.2026


Die RKG-Vorstandschaft dankt den über 35 Helfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz zugunsten der Vereinskasse herzlich!

Glückwunsch
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Laurence Evans

zur Überreichung der

Gönnermütze

durch die Fasnetrufer

beim Zunftabend in Merzhausen