Sage und schreibe sechsmal holte der SV Wacker Burghausen in den vergangenen Jahren den deutschen Mannschaftsmeistertitel. Am kommenden Samstag, 19. September, empfängt die RKG Freiburg 2000 den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister in der Staudinger-Kampfarena.
Dabei sind die Wacker-Ringer nicht nur meisterlich auf der Matte, sondern beherrschen auch das Understatement, wenn es um die eigene Leistungsstärke geht. So verweist man in Burghausen auf den Weggang zahlreicher Leistungsträger – darunter Erik Thiele, Deutschlands einziger Freistilringer bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris.
Weniger laut spricht man dagegen über den hochkarätigen „Ersatz“: Mit Batyrbek Tsakulov steht ein amtierender EM-Vizemeister im Burghausener Aufgebot. Der Slowake gehört zu den internationalen Spitzenringern und zeigt exemplarisch, über welche Qualität der Kader des Serienmeisters auch in dieser Saison verfügt.
Im Vergleich dazu muss die RKG insbesondere bei der Breite des Kaders deutlich kleinere Brötchen backen. Für das Trainergespann Ion Vasilachi und Florian Schenk wird die Aufgabe am Samstag zusätzlich erschwert: Hinter den Einsätzen von Lars Schäfle und Dennis Aleksandryuk stehen nach Trainingsverletzungen noch mehr als dicke Fragezeichen.
„Schauen wir mal, wie stark Burghausen anreist. Drei Siege wie im letzten Jahr sind dennoch unser Minimalziel“, sagt Chefcoach Ion Vasilachi.
Bevor am Abend der Deutsche Meister auf die Matte geht, wartet bereits um 18 Uhr ein weiteres Highlight: In der Verbandsliga Südbaden empfängt die RKG Freiburg II den AC Gutach-Bleibach zum Lokalderby.
19.30 Uhr