Letzte Woche schlug der KSV Witten 07 zu Hause noch Urloffen. Aber bereits da mussten die Ruhrpöttler ihren schmalen Kader aufgrund von Verletzungen ordentlich umbauen. Unter der Woche schlug das Verletzungspech nochmals kräftig zu, sodass der KSV zwei Gewichtsklassen nicht besetzen konnte. Das bedeutete: Der Kampf wurde bereits nach dem Wiegen mit 40:0 für uns gewertet.
Sieben der zehn Mattenduelle gingen an die RKG – und so verlief der Kampfabend im Einzelnen:
61 KG · FREISTIL
Vier Punkte ohne Kampf
Alexandru Chirtoaca – kein Gegner
KL 0:0 · MP 4:0
ZW 4:0
Witten konnte die Gewichtsklasse bis 61 Kilogramm nicht besetzen. Alexandru Chirtoaca kam damit kampflos zu vier Mannschaftspunkten für die RKG.
130 KG · GR.-RÖM.
Nikita lässt nichts anbrennen
Nikita Ovsjanikov – Nico Brunner
PS 2:0 · MP 1:0
ZW 5:0
Nikita Ovsjanikov war gegen Nico Brunner der klar dominierende Mann. Der Freiburger Schwergewichtler ließ seinem Gegner kaum Möglichkeiten und kam zu einem verdienten 2:0-Punktsieg. Damit ging ein weiterer Mannschaftspunkt auf das RKG-Konto.
66 KG · GR.-RÖM.
Spektakulärer Rusu bleibt ungeschlagen
Corneliu Rusu – Mika Noel Labes
PS 15:3 · MP 3:0
ZW 8:0
In zweierlei Hinsicht verlief der Kampf von Corneliu Rusu spektakulär. Nach rund zwei Minuten beförderte Corneliu seinen Gegner mit einem sehenswerten Fünf-Punkte-Griff von ganz oben nach ganz unten. Dabei schlug unser Mann selbst so heftig mit dem Kopf auf der Matte auf, dass er kurzzeitig benommen liegen blieb. Doch nur 30 Sekunden später legte Corneliu unbeeindruckt mit einer Viererwertung nach. Die zweite Kampfhälfte verlief etwas ruhiger – am Ende stand ein klarer 15:3-Punktsieg für unseren weiterhin ungeschlagenen Moldawier.
98 KG · FREISTIL
Bitteres Ende für Ayman
Ayman Nissr – Oleksandr Korchmariuk
TÜ 0:15 · MP 0:4
ZW 8:4
Wie schnell das Verletzungspech zuschlagen kann, erlebte Ayman Nissr, der den noch nicht vollständig genesenen Lars Schäfle ersetzte. Bei einer Beinschraube des Wittener Topringers Oleksandr Korchmariuk wurde Aymans Knie schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Kampf war damit vorzeitig beendet. Besonders bitter: Chefcoach Ion Vasliachi hat damit ein weiteres Verletzungsproblem im zur Zeit ohnehin nicht üppigen RKG-Kader.
71 KG · FREISTIL
Dario fordert den internationalen Mattenfuchs
Dario Fischietti – Andrej Perpelita
SS 2:2 · MP 0:4
ZW 8:8
Einen internationalen Mattenfuchs vor dem Herrn hatte Dario Fischietti mit Andrej Perpelita vor der Brust. Gewohnt risikofreudig agierte unser Nachwuchstalent und kam zu einer sehenswerten Zweierwertung. Im Anschluss konterte der erfahrene Perpelita jedoch konsequent und brachte Dario schließlich auf die Schultern. Damit war beim Zwischenstand von 8:8 wieder alles ausgeglichen.
86 KG · GR.-RÖM.
Vier Kämpfe, vier Siege für Johnny
Johnny Bur – Kamil Genzheev
TÜ 16:0 · MP 4:0
ZW 12:8
Vier Kämpfe, vier Siege: Johnny Bur bleibt in dieser Saison weiter ungeschlagen. Gegen Kamil Genzheev hatte der französische Meister dieses Mal vergleichsweise leichtes Spiel. Noch innerhalb der ersten Runde machte Johnny den 16:0-Sieg durch technische Überlegenheit perfekt und brachte die RKG wieder mit 12:8 in Führung.
75A KG · GR.-RÖM.
Vier Punkte ohne Kampf
Valentin Petic – kein Gegner
KL 0:0 · MP 4:0
ZW 16:8
Auch die Gewichtsklasse bis 75 Kilogramm Griechisch-Römisch konnte Witten nicht besetzen. Valentin Petic kam damit kampflos zu vier Mannschaftspunkten für die RKG.
80B KG · FREISTIL
Henkel lässt keine Zweifel aufkommen
Kevin Henkel – Gregor Eigenbrodt
PS 6:0 · MP 2:0
ZW 18:8
Im Duell der beiden deutschen Spitzenringer Kevin Henkel und Gregor Eigenbrodt ließ unser Mann nie Zweifel an seinem Sieg aufkommen. Der Bronzemedaillengewinner der diesjährigen Studenten-WM kam mit keinem seiner Angriffe durch. Kevin kontrollierte das Duell und setzte sich am Ende klar mit 6:0 Punkten durch.
75B KG · FREISTIL
Sechs Punkte in der letzten Sekunde
Dennis Aleksandryuk – Milad Euladi Aloutsche
PS 18:7 · MP 3:0
ZW 21:8
Den aktionsreichsten Kampf des Abends bot zweifelsohne Dennis Aleksandryuk. Zahlreiche Wertungen sorgten für beste Unterhaltung auf den Rängen. Kurios wurde es noch einmal in der allerletzten Kampfsekunde: Der Angriff von KSV-Mann Milad Euladi Aloutsche wurde mit vier Punkten gewertet, den sofortigen Konter von Dennis belohnte die Kampfrichterin mit weiteren zwei Punkten. Am Ende stand ein deutlicher 18:7-Punktsieg.
80A KG · GR.-RÖM.
Cojocari erweist sich als bärenstark
Mihai Petic – Ilie Cojocari
PS 1:8 · MP 0:2
ENDSTAND 21:10
Als bärenstark erwies sich Wittens Topringer Ilie Cojocari. Der 34-Jährige war physisch enorm stark und als WM-Dritter von 2016 auch technisch entsprechend versiert. Die Attacken von Mihai Petic wehrte der Rumäne routiniert ab und punktete seinerseits immer wieder gekonnt. Am Ende setzte sich Cojocari mit 8:1 Punkten durch. Damit endete der sportlich ausgetragene Vergleich auf der Matte mit 21:10 für die RKG – das offizielle Mannschaftsergebnis stand aufgrund der beiden unbesetzten Wittener Gewichtsklassen bereits zuvor mit 40:0 fest.
FAZIT
Beste Ringkampfkost trotz vorzeitig entschiedener Begegnung
Trotz des bereits vor dem ersten Kampf feststehenden 40:0-Endergebnisses feuerten die RKG-Fans ihre Jungs lautstark an. Die aktionsreichen Kämpfe taten ihr Übriges, sodass die rund 200 Zuschauer in der Staudi-Arena beste Ringkampfkost genießen konnten.
Auf der Matte entschieden die Freiburger sieben der zehn Duelle für sich und gewannen den sportlich ausgetragenen Vergleich mit 21:10. Aufgrund der beiden unbesetzten Wittener Gewichtsklassen wurde die Bundesligabegegnung offiziell mit 40:0 für die RKG gewertet.
Auf der Matte entschieden die Freiburger sieben der zehn Duelle für sich und gewannen den sportlich ausgetragenen Vergleich mit 21:10. Aufgrund der beiden unbesetzten Wittener Gewichtsklassen wurde die Bundesligabegegnung offiziell mit 40:0 für die RKG gewertet.
ABKÜRZUNGEN
MP
= Mannschaftspunkte
ZW
= Zwischenstand
TÜ / TN
= Technische Überlegenheit / -niederlage
SS / SN
= Schultersieg / -niederlage
PS / PN
= Punktsieg / -niederlage
WERTUNGEN
4:0 Mannschaftspunkte
bei SS oder TÜ und Sonderfällen
TÜ = Technische Überlegenheit
Ein Kampf durch TÜ endet bei einer Differenz von 15 Punkten.
3:0 Mannschaftspunkte
Sieg mit 8–14 Punkten Differenz
2:0 Mannschaftspunkte
Sieg mit 3–7 Punkten Differenz
1:0 Mannschaftspunkt
Sieg mit 1–2 Punkten Differenz
VERBANDSLIGA SÜDBADEN
RKG Freiburg II – RG Waldkirch-Kollnau
11:23
Am Ende muss man aus Freiburger Sicht klar anerkennen, dass wir der RG Waldkirch-Kollnau an diesem Abend nicht das Wasser reichen konnten. Die Gäste entschieden die Mehrzahl der Duelle für sich und gewannen verdient mit 23:11.
IM BLICKPUNKT
Freistilspezialist mit perfektem Greco-Griff
Freistiler Tobi Ketterer brillierte mit dem Königsgriff der Grecos, dem Suplex. Da hat unser Mannschaftsführer einen rausgehauen: Bereits in der ersten Minute entschied er seinen Kampf gegen Fabian Worff. Mit einem perfekten Suplex und anschließendem Schultersieg ließ Tobi seinem Gegner keine Chance.
Die Siege für die RKG holten: Vladislaw Harcenko, Tobias Ketterer und Giorgi Ketiladze.
VERBANDSLIGA SÜDBADEN
RKG Freiburg II – ASV Altenheim
16:20
Das Glück hatte unsere Zweite am Sonntag nicht auf ihrer Seite. In mehreren Duellen zeigten die Freiburger starke Leistungen, konnten sich dafür aber nicht immer mit den entsprechenden Punkten belohnen. Am Ende musste sich die RKG dem ASV Altenheim knapp mit 16:20 geschlagen geben.
NACHWUCHS IM BLICKPUNKT
Artur und Cedric überzeugen trotz Niederlagen
Nachwuchsringer Artur Mocanu hatte den Schultersieg gleich mehrmals so gut wie in der Tasche, musste sich am Ende aber unglücklich selbst auf Schulter geschlagen geben. Ein dickes Lob hat er sich für seine offensive Ringweise dennoch mehr als verdient. Artur bringt gerade einmal das Mindestgewicht auf die Waage und traf zudem auf einen vier Jahre älteren Gegner – von daher: Hut ab vor dieser Leistung!
Im Prinzip genauso erging es Cedric Hügle im 66-Kilo-Limit. Auch er zeigte eine starke Leistung und brachte seinen Gegner an den Rand einer Schulterniederlage, wurde dafür an diesem Nachmittag aber nicht belohnt.
Im Prinzip genauso erging es Cedric Hügle im 66-Kilo-Limit. Auch er zeigte eine starke Leistung und brachte seinen Gegner an den Rand einer Schulterniederlage, wurde dafür an diesem Nachmittag aber nicht belohnt.
Die Siege für die RKG holten: Manuel Loeper, Leon Kuckuck, Vladislaw Harcenko, Giorgi Ketiladze und Lenny Spiegel.
RKG-JUGEND
RKG Freiburg – ASV Urloffen
Am Sonntag gehörte die Matte zunächst unserem Nachwuchs. Die Jugendlichen der RKG Freiburg und des ASV Urloffen absolvierten zusammen ein Training. Anschließend stellten die Trainer beider Vereine gemeinsam möglichst gleichwertige Kampfpaarungen zusammen.
Im Mittelpunkt standen dabei das Sammeln von Wettkampferfahrung, die Freude am Ringen und faire Duelle auf ähnlichem Leistunslevel. Auf die Veröffentlichung von Einzel- und Mannschaftsergebnissen verzichten wir bei diesem Wettkampfformat.
Im Mittelpunkt standen dabei das Sammeln von Wettkampferfahrung, die Freude am Ringen und faire Duelle auf ähnlichem Leistunslevel. Auf die Veröffentlichung von Einzel- und Mannschaftsergebnissen verzichten wir bei diesem Wettkampfformat.
UNSERE JUGEND IM EINSATZ
Gemeinsam trainieren, gemeinsam kämpfen
Unsere Nachwuchsringer nutzten die Gelegenheit, unter Wettkampfbedingungen weitere Erfahrungen auf der Matte zu sammeln. Durch die gemeinsam von den Trainern zusammengestellten Paarungen konnten sich die Jugendlichen mit möglichst gleichwertigen Gegnern messen.
Für die RKG waren im Einsatz: Gabriel Fuchs, Luan Fritz de Souza, Ersa Meta, Fynn Papke, Luca Nübling, Nimrod Incze, Leonard Peglow und Valmir Ademaj.
Für die RKG waren im Einsatz: Gabriel Fuchs, Luan Fritz de Souza, Ersa Meta, Fynn Papke, Luca Nübling, Nimrod Incze, Leonard Peglow und Valmir Ademaj.
Nächster Heimkampf
1. BUNDESLIGA
RKG Freiburg 2000
gegen
RG Saarbrücken
Samstag · 17.10.2026
19.30 Uhr
19.30 Uhr
VORKAMPF · VERBANDSLIGA SÜDBADEN · 18.00 UHR
RKG Freiburg 2000 II
gegen
KSV Haslach i.K.