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News 2021                                                                                                         

RKG trifft auf SC Kleinostheim


Die Ringer-Bundesliga lost das Playoff-Achtelfinale aus.


Die Bundesliga-Ringer der RKG Freiburg kämpfen im Playoff-Achtelfinale gegen den SC Kleinostheim. Das ergab die Auslosung, die am Samstagabend in Heilbronn vorgenommen wurde – unter anderem durch Nikita Ovsjanikov aus Vörstetten, Deutschlands Nachwuchsringer des Jahres 2021. Der Hinkampf findet am Samstag, 8. Januar, in der Freiburger Staudingerhalle statt, der Rückkampf eine Woche später in der 8000-Einwohner-Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg.
 
"Das ist ein gutes Los, wir sind Außenseiter, aber nicht chancenlos", sagte RKG-Trainer Luigi Tascillo. Während seine Staffel als Tabellenvierter der Bundesliga-Südwest-Staffel die K.o.-Runde erreichte, beendeten die Kleinostheimer bei lediglich einer Niederlage die Gruppe Ost als Sieger.
 
In Ringerkreisen ist Kleinostheim, das am Fuße des Spessarts und am Ufer des Mains liegt, seit Jahren bekannt – indes bisher weniger durch die erste Mannschaft als vielmehr durch ein hochkarätiges Jugend-Freistilturnier, bei dem (vor der Corona-Pandemie) fast alle deutschen Nachwuchs-Kaderathleten starteten. Zu den bekanntesten deutschen Athleten der Unterfranken gehören Christopher Kraemer, Artur Tatarinov, Pascal Eisele (alle klassischer Stil) sowie Niklas Stechele, Saba Bolaghi und U-23-WM-Teilnehmer Tino Rettinger (alle Freistil).
 
Sollte sich die RKG Freiburg gegen die Bayern durchsetzen, wartet im Viertelfinale (22./29. Januar) der Sieger des Duells Adelhausen – Schondorf als Gegner.
 
 
Aus: Badische Zeitung, Georg Gulde, 20.12.2021

 Tolle Kulisse, trotz Niederlage
 

OB Horn erlebte bei seinem Ringerfan-Debüt einen begeisternden Derbykampfabend, trotz der 9:14 Niederlage gegen Urloffen – und zeigte sich bei der Aktion #Mattewuppen erneut großzügig.
 

Ähnlich fasziniert und beeindruckt von der Präsentation und lautstarken Stimmung des Freiburger Ringkampfsports waren die Stadträte Julia Söhne und Franco Orlando. Die coronabedingt nur zu 50% erlaubte Auslastung der Staudingerhalle bedeutete Ausverkauf. Diese Gelegenheit nützte die zweifellos coolste Socke der Halle, Andy Kroll, zur Ehrung der RKG Helfer-Crew, wobei sowohl er wie auch das Weingut Paradies, sich als sehr spendabel zeigten.
 
Es ging in den ersten Kämpfen recht harzig los für die Lulu-Truppe. Sowohl Mihail Lapp (57kg Greco) wie auch Maxi Remensperger (98kg Gr) mussten deutliche Punktniederlagen gegen Aleksai Kinzhigaliev bzw. Lucas Lazogiannis einstecken.
Nick Matuhin (130kg Fr) hätte sich sicherlich einen weniger quirligen Armands Zvirbulis gewünscht. Der ehemalige Freiburger Publikumsliebling in Diensten des ASV kämpfte clever und gewann knapp mit 3:2 Punkten.
David Brenn (61kg Fr) blies im Anschluss zur Aufholjagd. Urloffens David Paul Kiefer konnte den Aktionen von Brenn nur wenig entgegensetzen. Am Ende stand ein deutlicher und verdienter 11:3 Punktsieg.
Eine schwierige Aufgabe hatte Lars Schäfle gegen Marius Lucian Atofani zu bewältigen. Taktische Maßgabe für den ASVler - möglichst wenig Punkte abgeben. Gelang dies Atofani in der ersten Kampfhälfte noch relativ gut, war der Druck von Lars danach zu groß – bedeutete, drei Mannschaftspunkte auf das RKG Konto.
Das absolute Highlight des Abends bot Andrej Janzen (66kg Gr) bei seinem Kampf gegen den amtierenden Weltmeister Victor Ciobanu. Was die beiden an Tempo, ringerischer Agilität und Qualität zeigten, war um „mit der Zunge zu schnalzen“. Der schmeichelhafte 4:1 Punktsieg für den Weltmeister tat der Hammerleistung von Andrej jedenfalls keinen Abbruch.
Beim Duell der beiden diesjährigen U23 WM-Teilnehmer Leon Gerstenberger (71kg Fr) versus Nico Megerle behielt Leon klar die Oberhand und wurde souveräner 5:2 Punktsieger.
Er hätte die Wende bringen können, der Kampf zwischen Marc Fischer (80kg Gr) und Domenik Chelo. Marc zeigte sich hellwach, griff Chelo clever ab und die fast Schulterniederlage des Urloffener hing am seidenen Faden – hätte, hätte, Fahrradkette – beim Abpfiff musste die RKG eine mehr als unglückliche Punktniederlage verbuchen.
Ebenso unglücklich die 1:3 Punktniederlage von Valentin Petic (75kg Gr) gegen den internationalen Top-Ringer Roman Pacurkowski.
Maxim Sacultans (75kg Fr) 4:3 Sieg gegen Joshua Knosp war wesentlich überlegener, wie es das Ergebnis vermuten lässt.
 
Fazit: Ein Kampfabend, der pure Werbung für’s Ringen war. Das macht Lust auf mehr:
 
08.01.2022 Playoff – Heimkampf (Staudingerhalle)


12.12.2021

Nick Matuhin, Felix Kraft Foto: Marion Stein

Derby-time mit Oberbürgermeister Horn


Derby-time in der Staudi mit dem Weltmeister, dem Oberbürgermeister und dem "Rüttler". Die RKG Freiburg trifft im letzten Hauptrundenkampf auf den Lokalrivalen ASV Urloffen.


Drei von drei – also 100 Prozent. Das kann sich sehen lassen, beschreibt die Zahl doch die Menge von südbadischen Ringer-Teams in der Bundesliga (Gruppe Südwest), die sich für die Playoffs qualifiziert haben. Hinter dem saarländischen Titelanwärter aus Köllerbach qualifizierten sich der ASV Urloffen, der TuS Adelhausen und auch die RKG Freiburg fürs Achtelfinale, das im Januar mit Hin- und Rückkampf ausgetragen wird und dessen Auslosung am Samstag, 18. Dezember, in Heilbronn-Neckargartach erfolgen wird.
Zuvor bestreitet die RKG am morgigen Samstag (19.30 Uhr) noch ihren letzten Hauptrundenkampf – zu dem sich laut Trainer Luigi Tascillo auch Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn in der Staudingerhalle als Zuschauer angesagt hat – für deren Betreten übrigens die 2G-plus-Regel gilt. Gegner der Breisgauer ist das Team aus Urloffen, das derzeit in der Tabelle überraschend vor dem TuS Adelhausen auf Rang zwei steht und das im Moldauer Victor Ciobanu einen aktuellen Weltmeister in seinen Reihen hat.
Den Hinkampf gewannen die Ringer aus dem Meerrettichdorf deutlich mit 18:9 Punkten. "Wir werden alles geben, dass es dieses Mal anders herum ausgeht. Da wird nichts hergeschenkt, nur weil beide Staffeln bereits sicher in den Playoffs stehen. Es ist schließlich ein Derby", sagt RKG-Übungsleiter Tascillo, der die Unterstützung einiger trommelnder Fans aus Tennenbronn und Hausen-Zell erwartet.
Die Schlüsselkämpfe, die über Sieg und Niederlage entscheiden dürften, sieht der Freiburger Übungsleiter in den beiden schwersten Gewichtsklassen. In der Kategorie bis 130 Kilogramm tritt Nick Matuhin gegen den Letten Armands Zvirbulis an, einst Publikumsliebling bei den Freiburgern. Matuhin will seine Gewichtsvorteile von 25 Kilo siegbringend nutzen. Das gilt im Limit bis 98 Kilo auch für Maximilian Remensperger, der voraussichtlich auf den zehn Kilo leichteren Florian Neumaier trifft.
Spannend dürfte es zudem in der Gewichtsklasse bis 71 Kilo werden, in der sich die beiden deutschen U-23-WM-Teilnehmer Leon Gerstenberger und Nico Megerle duellieren. Auch hier ist der RKG-Athlet der schwerere Ringer. Megerle, von manchen auch "der Rüttler" genannt, weil er dem Gegner keine Atempause gönnt, gilt indes als extrem konditionsstarkes Freistil-As.


Aus: BZ-Plus, Georg Gulde, 10.12.2021

Die Ringer der RKG Freiburg sind seriöser und besser geworden


Qualifikation für die Playoffs und die kommende Saison in der ersten Bundesliga – die Freiburger Ringer machen seit zwei Jahren vieles richtig, auch auf der Trainerposition.


Sollte das Coronavirus in Verbindung mit der Politik der Ringer-Bundesliga nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung machen, dann wird die RKG Freiburg zu den Teams gehören, die ihr Saisonziel erreicht haben.
 
Die Griffkünstler aus dem Breisgau haben sich – wie bereits 2019 – für die Playoffs qualifiziert. Das ist in diesem Jahr besonders wichtig, denn nur die Playoff-Teilnahme garantiert den Status der Erstklassigkeit, weil in der kommenden Saison die erste Bundesliga neu strukturiert und auch wieder eine zweite Bundesliga eingeführt werden soll.
 
Die RKG, einst aus den Traditionsvereinen AV St. Georgen und SV Haslach hervorgegangen, hat sich in jüngster Zeit gemausert – auf und neben der Ringermatte. Kamen vor einigen Jahren selbst verschuldete Niederlagen am grünen Tisch, entweder durch mangelndes Regelwissen oder durch Aufstellungsfehler, schon mal vor, so ist das in den zurückliegenden zwei Runden nicht passiert.
 
Die RKG ist besser und seriöser geworden. Das hat mehrere Gründe: Der Verein nutzt seinen Standortvorteil durch den Olympiastützpunkt Freiburg nicht nur räumlich, indem er dort sein Training bestreitet, er holt vielmehr aus umliegenden kleineren Vereinen auch talentierten Nachwuchs und setzt ihn in der ersten Liga ein.
 
Außerdem hat der Club in der Verpflichtung von Freistiltrainer Ion Vasilachi, der selbst ab und an in der Bundesliga noch kämpft, einen Glücksgriff gelandet. Der Moldauer verfügt über ein hohes fachliches Wissen, das zum Beispiel dem U-23-WM-Dritten Lars Schäfle sehr zugute kommt – und er nutzt seine Kontakte in sein Heimatland.
Alle fünf ausländischen Athleten bei der RKG kommen aus dem kleinen osteuropäischen Land mit seinen 2,6 Millionen Einwohner. Das macht es dem Verein in Sachen Organisation einfach und es stärkt zudem den Zusammenhalt des Teams. Und das wiederum schlägt sich positiv in den Ergebnissen nieder.
 
 
Kommentar aus: BZ-Plus, Georg Gulde, 05.12.2021
 

Jugendmannschaft Vizemeister

 

Den größten Erfolg seit vielen vielen Jahren im Mannschaftsringen der Jugend, konnte unser Nachwuchs mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft erzielen. In der Verbandsjugendliga, der höchsten Liga des Südbadischen Ringerverbands, mussten sich die RKG Jungs zwar beim Rückkampf in Adelhausen denkbar knapp mit 19:17 geschlagen geben. Jedoch konnten alle anderen Mannschaften, im Gegensatz zu uns, die Dinkelbergringer nicht ansatzweise in Bedrängnis bringen.

Eine starke Leistung in der Vorrunde der Gruppe A, nur ein Kampf gegen Urloffen verloren, toppten unsere Jungs in der Rückrunde, wo sie ungeschlagen blieben. Der Finalvorkampf letztes Wochenende gegen den TuS endete zu Hause 17:17 unentschieden.

 

Glückwunsch an dieser Stelle seitens der RKG an die Jugendmannschaft vom TuS Adelhausen zum Meistertitel.

 

Beide Mannschaften konnten jeweils fünf Siege erzielen. Auf Freiburger Seite waren dies einmal mehr Seyfullah Kaya (76kg Freistil), der bereits nach knapp einer Minute einen Schultersieg erzielte.

Gleiches gelang auch Vladislaw Harcenko (34kg Fr) mit seinem Gegner Jan Schweizer. Vladislaw holte bei sieben der insgesamten acht Ligakämpfe die Maximalanzahl von vier Mannschaftspunkten.

Ebenso machte Vincent Pfaff (38kg Fr) kurzen Prozess mit Luka Graf. Ein Kopfhüftschwung brachte noch in der ersten Kampfrunde den vorzeitigen Sieg.

Der überragende Athlet auf RKG-Seite war definitiv Dario Fischietti (50kg Gr). Er besiegte sämtliche Gegner, auch ebenbürtig eingeschätzte, in den Ligakämpfen vorzeitig auf Schulter oder technisch Überlegen.

Nervenstärke zeigte einmal mehr Stephan Tsupikau (46kg Fr). Die letzte Wertung und damit ein 1:1 Punktsieg gegen Neo Warkentin gelang Stephan kurz vor Kampfende.

 

Gratulation an unsere herausragenden Vizemeister!

 

06.12.2021

Stark - Playoffs erreicht


Die RKG Freiburg erreicht in der Ringer-Bundesliga durch einen 21:9-Sieg in Heusweiler die Playoffs – und wird damit auch 2022 in der neu strukturierten ersten Liga dabeisein.


Die Erstliga-Ringer der RKG Freiburg sind in jeder Saison drei- bis viermal im Saarland zu Gast – und belohnen sich dann stets selbst. Nach getaner Mattenarbeit geht’s in die Pizzeria Little Italy nach Püttlingen im Köllertal. Am Samstagabend wurde nach dem klaren 21:9-Erfolg beim AC Heusweiler aus dem Besuch in "Klein-Italien" eine Siegesfeier. Denn mit dem Sieg qualifizierte sich die RKG nicht nur für das Playoff-Achtelfinale im Januar, sondern auch für die neu strukturierte erste Liga 2021/22.
 

"Wir sind sehr glücklich, dass wir – dank einer starken Mannschaftsleistung in Heusweiler – diese Ziele erreicht haben", sagte RKG-Trainer Luigi Tascillo. Kurz nach Betreten der Stamm-Lokalität, in der nach Auskunft des italienisch-deutschen Coaches einige Fotos von Mafia-Größen vergangener Tage an den Wänden hängen sollen, freuten sich die Ringer aus dem Breisgau riesig. Zum einen über den Sieg, zum anderen auf Pizza und Pasta, um den Kohlehydrat-Haushalt nach mancher Hungerkur der vergangenen Tage wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Der AC Heusweiler, der in der Hinrunde in Freiburg noch mit 15:14 die Oberhand behalten hatte, musste ohne den erkrankten Gennadij Cudinovic antreten. Der Schwergewichtler war der einzige männliche Freistilringer aus Deutschland vor einigen Monaten bei Olympia in Tokio. Sein Ersatz, Anton Peters, hatte im vierten von zehn Mattenduellen des Abends gegen Nick Matuhin, seines Zeichens Olympia-Starter von 2012, keine Chance. Nach Matuhins technischem Überlegenheitssieg lag die RKG bereits mit 10:3 in Führung.

Start mit ungewöhnlichen Gewichtsklassen

 
Gestartet wurde der Kampfabend vor 100 Zuschauern ausnahmsweise mit den Gewichtsklassen bis 80 und 71 Kilo, da die Ringer Marc Fischer (Freiburg) und Daniel Ufelmann (Heusweiler) noch andere Verpflichtungen hatten. So feierte Fischers Vater, der ansonsten mit seiner Familie bei fast jedem Auswärtskampf dabei ist, seinen 50. Geburtstag. "Die Mannschaft hat ihm ein Ständchen gesungen, es auf Video aufgenommen und gleich gesendet", berichtete Tascillo.
 
 
Aus: BZ-Plus, Georg Gulde, 04.12.2021

Leon Gerstenberger Foto: Marion Stein

Überraschender Derbysieg


Das Ringer-Erstliga-Team der RKG Freiburg überrascht und gewinnt mit 16:11 das Derby gegen den TuS Adelhausen, bei dem zwei wichtige Athleten fehlen.
 

"Wir wollen Gas geben, dann sind wir durch", lautete die Maxime von Florian Hassler, Trainer des Ringer-Erstligisten TuS Adelhausen vor dem Derby bei der RKG Freiburg. Doch er hatte die Rechnung ohne die Gastgeber gemacht. Denn die Athleten von RKG-Coach Luigi Tascillo erwiesen sich als hartnäckige Bremsklötze und sorgten am Ende für einen Totalschaden des Favoriten und gingen überraschend, aber verdient als 16:11-Sieger hervor.
 
Der TuS Adelhausen befand sich vor dem Kampf in Freiburg noch mitten im Kampf um Platz eins der Gruppe Südwest mit Tabellenführer KSV Köllerbach. Die Breisgauer dagegen wollen sich mit Rang vier für die Playoffs qualifizieren. Der TuS musste auf den privat verhinderten Kevin Henkel und Stefan Brunner verzichten. Das sollte sich als entscheidend erweisen.
 
Vor einer derbywürdigen und stimmgewaltigen Kulisse – 250 Zuschauer fanden trotz der 2G-plus-Regel den Weg in die Staudingerhalle – ging’s gleich heftig zur Sache. TuS-Ringer Nedyalko Petrov legte per Durchdreher gegen Mihail Lapp eine 11:0-Führung vor, doch der Freiburger konterte, kam auf 8:11 heran. Den Sack zu machte aber Petrov mit der "zweiten Luft" und sicherte seinen Farben gleich vier Teampunkte per Schultersieg. Den Gleichstand stellte RKG-Schwergewichtler Nick Matuhin gegen seinen Ex-Klub mit einem technisch überhöhten Erfolg gegen Felix Kraft her. Danach setzte sich für den TuS der 38-jährige Levan Metreveli Vartanov bis 61 Kilo gegen David Brenn (21) mit 8:2 Punkten durch.
 
Stark präsentierte sich danach der Freiburger Maximilian Remensperger gegen Arian Güney. Beim hart umkämpften 3:3-Gleichstand nach sechs Minuten ergatterte Güney einen Teampunkt dank seiner letzten Wertung. Mit einem souveränen Auftritt legte bis 66 Kilo RKGler Andrej Janzen den Grundstein für den 8:0-Erfolg gegen Manrikos Theodoridis, so ging es mit einem 7:7 in der Teamwertung in die Pause. "Wir sind absolut im grünen Bereich", sagte ein zufriedener Tascillo.
 
Auch danach konnte sich keine Staffel bis zum Schlusskampf entscheidend absetzen. Zunächst hielt sich WM-U-23-Bronzemedaillengewinner Lars Schäfle gegen den ebenfalls international erfahrenen TuS-Ringer Sebastian Jezierzanski bei der 0:7-Punktniederlage recht wacker, dann rückte Leon Gerstenberger dank zweier schöner Aktionen (Ausheber und Durchdreher) und dem 11:6-Punktsieg die Verhältnisse für die Freiburger wieder gerade.
 
Die Weichen für den Sieg der Gastgeber stellte im drittletzten Mattenfight Marc Fischer, dessen 12:2-Punktsieg über Pascal Ruh die erstmalige Führung (12:9) für die Tascillo-Staffel bedeutete. Ringen auf höchstem Niveau präsentierten im Weltergewicht Valentin Pesic und Gästeathlet Istvan Kritian Vancza – mit dem besseren Ende für den TuS-Athleten, der mit seinem 7:1-Punktsieg seine Staffel auf 11:12 heranbrachte.
 
Den RKG-Sieg sicherte Maxim Sacultan mit einem technischen Überlegenheitssieg über Tom Stoll. "Wir haben verdient verloren, also kann ich nicht zufrieden sein", erklärte TuS-Coach Florian Hassler den Auftritt seiner Mannschaft und fügte ergänzend hinzu, dass die Leistung bei einem Teil seiner Athleten hinter den Erwartungen blieb, die es zu analysieren gelte.
 
Völlig anders war die Gemütslage bei einem rundum glücklichen Luigi Tascillo. "Wir haben verdient gewonnen. Die Einstellung hat gestimmt und wir haben um jeden Punkt gefightet", so die Analyse des RKG-Übungsleiters. Dieser Überraschungserfolg sollte Motivation genug sein, um am kommenden Wochenende, beim wichtigen Aufeinandertreffen um Platz vier in Heusweiler, die Playoff-Teilnahme perfekt zu machen.
 
 
Aus: BZ-Plus, Thomas Fricker, 28.11.2021
 

Pari pari beim Finalderby

 

Das Finalderby der Verbandsjugendliga, der höchsten Jugendliga des Südbadischen Ringerverbandes, endete zwischen der RKG Freiburg J und dem TuS Adelhausen J 17:17. Beim Rückkampf nächste Woche kommt es nun zum definitiven Showdown um Platz eins.

 

Der Kampf der Nachwuchsringer sorgte bereits mächtig für Stimmung in der Staudingerhalle. Zeigte er doch den im Anschluss kämpfenden RKG Bundesligaringern, dass man auch Favoriten zum Wackeln bringen kann.

 

Wie nicht anders zu erwarten bei Jugendkämpfen, wurde mit offenem Visier gekämpft - sprich fast immer mit vollem Risiko, hop oder top.

 

Den Anfang machte Adam Dreibach (29kg Fr). Er musste sich gegen Leopold Kummer entscheidend geschlagen geben.

Erneut überzeugte Seyfullah Kaya (76kg Greco). Nach klarer Führung schulterte er Manuel Loeper mit einem ansatzlosen Umsetzer aus dem Stand heraus.

Hugo Lübke (31kg Gr) konnte seinen Kampf gegen Louis Freiberg lange offenhalten. Mit einer Brustpresse am Boden beendete dieser den Kampf jedoch vorzeitig.

Simon Bauer (61kg Gr) musste den Kampf leider verletzungsbedingt beenden.

Im Freistil kann Vladislaw Harcenko (34kg Fr) eine perfekte Bilanz vorweisen. Per Kopfhüftschwung beendete er die Begegnung gegen Nikita Just bereits in der ersten Kampfminute.

Leon Kuckuck (57kg Gr) zeigte eine taktisch starke Leistung gegen Julius Kummer. Das glücklichere Ende beim Endstand von 3:3 Punkten hatte aber der Dinkelberger.

Wer nichts riskiert, der nichts gewinnt. Nach diesem Motto verfuhr Vincent Pfaff (38kg Gr) und schulterte Luka Graf, bei deutlichem Punkterückstand, mit einem lehrbuchmäßigen Hüftschwung.

Dann kam die „Stunde von Mister Zuverlässig“ alias Dario Fischietti (50kg Fr). Nikita Revin hatte nicht den Hauch einer Chance und musste, wie alle Gegner von Dario in den bisherigen Gruppenkämpfen, vier Mannschaftspunkte an die RKG abgeben.

Im Gegenzug konnte Phillip Nilles (42kg Fr) wiederum dem besten TuS Punktesammler Wladislav Melnikov kein Paroli bieten.

 

Am Ende lag es erneut an Stephan Tsupikau (46kg Gr), die Kohlen für die RKG aus dem Feuer zu holen. Lange ging nicht viel gegen Neo Warkentin. Mit zwei blitzschnellen Schlüpfern an die Hüfte sorgte Stephan beim 4:2 Punktsieg, für den an Spannung kaum zu überbietendem Finalkampf, für ein leistungsgerechtes Unentschieden.

 

 

 

 

 

David Brenn Foto: Achim Keller

David Brenn – der Beineverknoter aus Tennenbronn

 

Ringer David Brenn kommt wie der Fußballer Christian Günter aus Tennenbronn. Beim Bundesliga-Derby zwischen der RKG Freiburg und dem TuS Adelhausen geht er am Samstag auf die Matte.

 

Er lebt seit 2015 in Freiburg – und doch hat es bis zu dieser Saison gedauert, ehe David Brenn beim Ringer-Bundesligisten RKG Freiburg anheuerte. Das liegt zum Großteil an seiner Verbundenheit zum Heimatort Tennenbronn, dessen in Sportkreisen derzeit bekanntestes Gesicht Fußball-Profi Christian Günter ist, der Kapitän des SC Freiburg. Umso erstaunlicher: Eigentlich ist David Brenn Fan des VfB Stuttgart.

 

Der 21-Jährige ist schlau genug, sich diplomatisch zu seiner Anhängerschaft beim Fußball zu äußern: "Mein Vater ist VfB-Fan, da nimmt man das irgendwie auf. Da ich aber schon mit 15 Jahren ans Internat des Olympia-Stützpunkts Freiburg gekommen bin, interessiert mich natürlich auch der SC." Auch wegen Christian Günter, der – laut Brenn – ab und an zu den Mannschaftskämpfen des KSV Tennenbronn gekommen ist.

In dem Stadtteil von Schramberg mit seinen 3500 Bewohnern gehen die Kinder entweder zum Fußball oder zum Ringen. "Was anderes gibt’s ja nicht", sagt der RKG-Neuzugang süffisant. Und wem drückt David Brenn nun die Daumen, wenn der SC auf den VfB trifft? "Da will ich nur ein schönes Fußballspiel sehen", sagt der junge Mann diplomatisch, der nach dem Abitur an der Staudingerschule zunächst ein Lehramtsstudium in Freiburg begann (Deutsch und Mathematik), inzwischen aber bei einer Firma in Kirchzarten eine Ausbildung zum E-Commerce-Kaufmann begonnen hat.

Günter voraus hat David Brenn die Anzahl der deutschen Meistertitel. Und es ist davon auszugehen, dass der Fußball-Nationalspieler in dieser Rubrik nicht mehr gleichziehen wird. Bereits dreimal hat Brenn bei nationalen Titelkämpfen seine Gegner mit Freistilaktionen so verknotet, dass in seiner Gewichtsklasse keiner besser war als er – einmal in der B-Jugend, zweimal in der A-Jugend. Auch bei Jugend-Europameisterschaften vertrat er den Deutschen Ringer-Bund bereits zweimal (2015 und 2017).

Seinem ersten Jahr in der Bundesliga sind intensive Familiengespräche vorausgegangen. Vater Matthias ist nicht nur als Trainer für den Südbadischen Ringer-Verband im Einsatz, er ist auch Coach des KSV Tennenbronn. Wie steht denn ein Trainer eines Dorfvereins da, der eine in Südbaden außergewöhnliche Jugendarbeit betreibt, wenn ausgerechnet sein Sohn zu einem anderen Verein wechselt? Das hat sich Matthias Brenn mehr als einmal gefragt. Auf der anderen Seite: Soll ein talentierter und ehrgeiziger Ringer, der sich früh für den Wechsel vom Dorf in die Stadt und damit an den Olympiastützpunkt Freiburg entschieden hat, den Wechsel zu einem Bundesligisten nur deshalb nicht wagen, weil er der Sohn des Coaches in seinem Heimatclub ist?

Unterstützung durch Brenns Heimatclub
"Die Ringerkollegen meines Vereins haben mich bestärkt, den Schritt zu gehen", sagt David Brenn, der in den Gewichtsklassen bis 66 und in der Rückrunde bis 61 Kilo kämpf." Der Abschied vom KSV Tennenbronn sei ihm nicht leichtgefallen.

Auch wenn Brenn aufgrund seiner Ausbildung nicht mehr wie zu Schülerzeiten vormittags trainieren kann: Bei der deutschen Meisterschaft, sollte sie 2022 nach den Coronawirren überhaupt stattfinden, will er nochmal angreifen und eine Medaille gewinnen. Und am Samstag (19.30 Uhr) in der Staudingerhalle im Südbaden-Derby gegen den TuS Adelhausen? "Da will ich dem Team mit einer guten Leistung helfen."

Sollte es das Pandemie-Geschehen erlauben, werden Brenn und die RKG am Samstag von einigen Ringer-Fans und Trommlern aus Tennenbronn unterstützt. Christian Günter wird indes nicht darunter sein. Er spielt mit dem SC am gleichen Tag in Bochum.

Hinweis für Zuschauer: Neben Personalausweis, Impfzertifikat und Ticket müssen Zuschauer in der Staudingerhalle einen negativen zertifizierten Antigen-Schnelltest vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist, oder einen PCR-Test (48 Stunden gültig). Nicht erlaubt sind Selbsttests.

 

Aus: BZ-Plus, Georg Gulde, 25.11.2021
 

Finaleinzug

 

Die RKG Jugend erreicht, nach bärenstarken Gruppenkämpfen, in der Verbandsjugendliga den Finaleinzug gegen den TuS Adelhausen. Unsere Nachwuchsringer konnten am Wochenende alle Rückrundenkämpfe der Gruppe A erfolgreich bestreiten. Dabei beeindruckte vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung unserer Jungs.

 

Zum Auftakt, der in Turnierform stattfindenden Mannschaftskämpfe, konnte man den Gastgeber KSK Furtwangen klar mit 32:8 besiegen. Verlor man in der Vorrunde noch mit 9 Punkten Unterschied gegen Urloffen, drehten wir dieses Mal den Spieß um und gewannen das Duell mehr als souverän mit 23:11. Damit war klar, dass wir auch dem VfK Eiche Radolfzell, erneut wieder die Stirn bieten können.

 

Die Begegnung war ein Ringkampfkrimi, der keine Nerven schonte. Hugo Lübke (29kg Greco) und Seyfullah Kaya (76kg Fr) legten mit zwei Schultersiegen vor. Doch Eiche konterte und kam gegen Adam Dreibach (31kg Fr) und Simon Bauer (61kg Gr) ebenfalls zu zwei Schultersiegen.

Danach wechselte die Führung immer wieder ab. So mussten auf unserer Seite Vladislaw Harcenko (34kg Gr), Vincent Pfaff (38kg Fr) und Phillip Nilles (42kg Gr) Niederlagen einstecken. Leon Kuckuck (57kg Fr) und Dario Fischietti (50kg Gr) wiederum lieferten jeweils einen vierer auf das RKG Punktekonto.

Punktestand vor dem letzten Kampf 16:16.

Stephan Tsupikau (46kg Fr) war der Papierform nach alles andere als der Favorit. Dementsprechend attackierte der Radolfzeller Arthur Dick ständig, kam aber nicht über eine 1:0 Führung bis zur dritten Minute hinaus. Dann schlug die Stunde von Stephan. Taktisch clever und mit der nötigen Härte, nutzte er eine Schwäche des VfKler und schulterte diesen unter den Anfeuerungsrufen der RKG Anhängerschaft.

 

In der Gruppe B setzte sich der TuS Adelhausen souverän gegen die RG Lahr und die WKG Kandern/Hausen-Zell durch.

Die Terminierung des Vor- und Rückkampfs wird zwischen den beiden Vereinen besprochen. Seitens der RKG wird die Erstbegegnung auf nächsten Samstag (27.11.21) angestrebt – trifft da die RKG doch zu Hause in der Bundesliga Südwest ebenfalls auf die Staffel vom Dinkelberg.

 

 

21.11.2021

 Belohnung mit Pizza und Pasta


RKG Freiburg ringt sich zu einem 24:6-Sieg in Riegelsberg
 

Die Belohnung fiel wieder einmal üppig aus. "Wir haben gut gegessen und sind sehr satt geworden", berichtete der Deutsch-Italiener Luigi Tascillo vom Besuch beim "Lieblings-Italiener" im Saarland. Fast immer, wenn der Trainer der RKG Freiburg mit seinem Bundesliga-Ringerteam im kleinsten Flächenbundesland unterwegs ist, stärken sich die Sportler und Betreuer nach dem Mannschaftskampf dort. Und das ist pro Saison immerhin viermal der Fall, denn neben dem samstägigen Gegner KV Riegelsberg zählen die Teams aus Köllerbach, Heusweiler und Hüttigweiler zu den Konkurrenten.
 
Appetit für den Gaumenschmaus beim Italiener hatte sich die RKG-Mannschaft um den überzeugenden U-23-WM-Teilnehmer Leon Gerstenberger zuvor auf der Ringermatte geholt. Beim Tabellenletzten stand es nach fünf der zehn Einzelkämpfe zwar nur 7:6 für die Breisgauer, da sie aber nach der Pause alle weiteren fünf Duelle für sich entschieden, wurde daraus noch ein hoher 24:6-Erfolg. Vor nur 70 Zuschauern gingen die Freiburger, die in Bestbesetzung antraten, konzentriert zu Werke. "Das war eine geschlossene Leistung, mit der wir unser Ziel, das Erreichen der Playoffs, weiter im Blick haben", so Tascillo, der sich schon aufs Südbaden-Derby am Samstag, 27.11.21, (18.30 Uhr/ Staudingerhalle) gegen Adelhausen freut.
 
Aus: BZ-Plus, Georg Gulde, 22.11.2021
 

Ein Sieg, eine Niederlage und ein Schockmoment für die RKG Freiburg

 


Zwei Punkte holten die Freiburg Bundesliga-Ringer am Wochenende. Maxim Sacultan bricht am Samstag in Köllerbach zusammen, ringt aber tags darauf gegen Hüttigweiler.


 
Zu Beginn der Rückrunde haben die Erstliga-Ringer der RKG Freiburg am Doppelkampftag des Wochenendes die erwartbaren zwei Punkte geholt. Einen Tag nach der klaren 7:25-Niederlage beim verlustpunktfreien Tabellenersten KSV Köllerbach gelang der Mannschaft des Trainerduos Ion Vasilachi/Luigi Tascillo ein 28:5-Heimerfolg gegen den Tabellenvorletzten ASV Hüttigweiler.
 
Damit wahrte die RKG nach acht von zwölf Kämpfen in der Gruppe Südwest die Chance, wie 2019/20 in die Playoffs zu kommen. Hierzu müssten die Freiburger (6:10 Punkte) bis zum letzten Kampftag am 18. Dezember noch den punktgleichen AC Heusweiler abhängen. Denn den Hinkampf hatte die RKG daheim mit 14:15 verloren. Zum Duell der beiden direkten Konkurrenten kommt es am 4. Dezember im Saarland.
 
Vor 160 Zuschauern in der Staudingerhalle war der Kampf gegen Hüttigweiler eine einseitige Angelegenheit. Und laut Tascillo "eine hundertprozentige Leistungssteigerung gegenüber dem Vortag". Der Coach hatte vor dem Kampf in der Kabine extra darauf hingewiesen, "dass wir immer noch auf Playoff-Kurs sind, wenn wir gewinnen". Und er hatte die Mannschaft heiß gemacht mit den Worten: "Wir kämpfen heute für Maxim Sacultan. Wenn er als Letzter an der Reihe ist, dann sollten wir den Mannschaftskampf schon gewonnen." So war es dann auch. Sacultan war in Köllerbach auf der Matte zusammengebrochen (siehe Artikelende). Der Moldauer ging gegen Hüttigweiler dennoch auf die Matte und wurde sogar technischer Überlegenheitssieger gegen Mathias Schwarz. Maximilian Remensperger, der seinen ersten Saisonsieg feierte, Nick Matuhin, der bei seinem Heimdebüt seinem Gegner Egor Olar keine Chance ließ, wussten ebenso zu überzeugen wie der Rest des Teams. Tascillo: "Das war eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung."
 
Sacultan mit Verdacht auf Gehirnerschütterung im Krankenhaus
 
Einundzwanzigeinhalb Stunden zuvor war die RKG Freiburg beim verlustpunktfreien Spitzenreiter KSV Köllerbach chancenlos. Im Gegensatz zum Hinkampf, den die Saarländer glücklich 15:14 für sich entschieden hatten, gaben sie sich nun keine Blöße. Bei den Freiburgern hatte sich David Brenn auf 61 Kilo heruntergeschwitzt. Doch gegen den aktuellen WM-Dritten in der 57-Kilo-Klasse, Horst Lehr, war Brenn chancenlos und verlor in der vierten Minute nach 2:17-Punktrückstand auf Schulter. Auch das Debüt von Nick Matuhin verlief nicht wie gewünscht: Gegen den Ukrainer Aleksander Khotsianivski, aktueller EM-Dritter und Olympia-Teilnehmer von Tokio, zog der vielfache deutsche Meister und Olympia-Starter von 2012 überhöht nach Punkten den Kürzeren.
 
Dramatisch verlief der Kampf bis 75 Kilo: Der 41-jährige Andriy Shyyka, nach wie vor wohl Deutschlands bester Freistil-Weltergewichtler, revanchierte sich für die Hinkampfniederlage gegen den Moldauer Maxim Sacultan. Dieser führte zuerst, geriet dann aber in eine Beinschraube Shyykas. Sacultan verlor anschließend kurz das Bewusstsein, sackte zusammen und fiel auf die Matte. Er wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.
 
Die RKG, für die Andrej Janzen, Valentin Petic und Marc Fischer ihre Kämpfe gewannen, war mit zwei Kleinbussen ins Saarland gereist. Wegen Sacultans Krankenhaus-Aufenthalt, bei dem es keine klare Diagnose gab und die Ärzte eine Gehirnerschütterung vermuteten, konnte einer der beiden Kleinbusse dann erst gegen vier Uhr morgens nach Freiburg zurückkehren.
 
 
Aus: BZ-Plus, Georg Gulde, 15.11.2021
 

Reserve überrascht

 

Ein überraschendes Unentschieden (17:17) gelang der RKG Reserve am Sonntag im Vorkampf gegen den Tabellendritten Lutte Sélestat. Dabei wähnten sich die Gäste aus Schlettstadt bereits zwei Kämpfe vor Schluss auf der Siegerstraße, führten sie doch mit 17:9 Punkten.

 

Doch dann schlug die Stunde der RKG Jugend. Maxim Gergert (75kg Greco) schulterte eiskalt den bärenstarken Cihan Seril, der völlig konsterniert die Matte verließ. Stellte Maxim`s Sieg den Kampfverlauf doch völlig auf den Kopf.

 

Dennoch wähnten die französischen Ringernachbarn sich noch immer als die sicheren Sieger. Der erst 15jährige Seyfullah Kaya (75kg Fr) schien ihnen zu jung, um Abdullah Saymann entscheidend zu besiegen. Diese Vorstellung erwies sich als fataler Irrtum. Seyfullah nutzte in der zweiten Kampfhälfte seine Chance am Boden und drückte seinen Kontrahenten unerbittlich auf beide Schultern. Die RKG Anhänger jubelten und Schlettstadt schüttelte ungläubig die Köpfe.

 

Den Grundstein für den Erfolg legte „Ringer-Oldie“ Daniel Maaß. Er stellte sich im Schwergewicht in den Dienst der Mannschaft und gab, mit großem Kämpferherz und taktischer Raffinesse, lediglich drei Punkte ab. Dieser fehlende Punkt tat den Franzosen am Ende doch sehr weh.

 

Ebenfalls zu überzeugen wusste an diesem Sonntagnachmittag Leon Kuckuck (57kg Greco) mit einem knappen 4:3 Punktsieg gegen Théo Lorber.

 

Masi Salahi (71kg Fr) benötigte nur die erste Runde, um gegen Jonathan Sadoux, als technisch überhöhter Punktsieger die Matte zu verlassen.

 

Seinen Ruf als „Killer“ festigte Eugen Mai (98kg Greco) erneut. Einen Routinier vom Kaliber eines Meté Han Seril zu schultern ist starke Ringkampfkunst.

 

 

14.11.2021

3. Weltmeister

 

Historisch - Erste Freistil U23 WM Medaille für DRB

 

Lars Schäfle gelang bei der U23 WM in Belgrad ein sensationeller Erfolg. Vor Ort unterstützt von RKG Trainer Ion Vasilachi, gelang Lars mit dem Gewinn von Bronze ein hammerstarkes Turnier. Er holte damit die erste Medaille überhaupt für den Deutschen Ringerbund, bei einer U23 WM (seit 2017) der Männer im Freien Stil.

Ebenfalls eine top Leistung zeigte seine Schwester Sophia mit dem 5. Platz. Für ihren Start in Belgrad war eine Ausnahmegenehmigung wegen ihres Alters notwendig, da sie noch zum jüngsten Jahrgang der Juniorinnen zählt.

Unser dritter WM-Teilnehmer, Leon Gerstenberger, war Debütant in Serbien. Er musste sich in der Qualifikation dem Inder Parvinder 8:2 nach Punkten geschlagen geben.

 

Gegen den späteren ukrainischen U23 Weltmeister Mukhammed Aliev scheiterte Lars unfassbar knapp mit 4:4 Punkten, im 1/4 Finale. Der Ukrainer gewann den Finalkampf gegen Saijad Saberali Gholami (IRI) deutlich mit 11:4 Punkten.

 

Davor, im 1/8 Finale, schulterte Lars den Franzosen Rakhim Magamadov spektakulär mit einem Doppelbeinangriff, wobei er ihn von ganz oben nach ganz unten auf die Matte knallte, so dass der Franzose widerstandslos liegen blieb. Magamadov ist kein geringerer, als der amtierender Junioren-Vizeweltmeister.

 

Der Hoffnungsrundenkampf gegen den Uzbeken Bobur Islomov war ein kämpferischer Kraftakt mit der Brechstange - 3:2 Punktsieg.

 

Im Finalkampf gegen den Russen Zagid Karimov zeigte Lars eine taktisch-ringerische Meisterleistung beim 3:0 Punktsieg. Damit ist er, nach Klaus Riesterer, erst der zweite Freiburger, der bei einer WM einen Russen besiegen konnte.

 

Herzlichen Glückwunsch an unsere stolzen WM Teilnehmer!

 

10.11.2021

Gemeinsam zur WM nach Belgrad


In Sophia und Lars Schäfle nehmen erstmals aus Südbaden Schwester und Bruder an Ringer-Welttitelkämpfen teil.
 


Das hat es im südbadischen Ringkampfsport noch nicht gegeben: dass Schwester und Bruder gemeinsam bei einer Weltmeisterschaft starten. Für dieses Novum sorgen Sophia und Lars Schäfle von der RKG Freiburg. Beide sind bei der U-23-WM dabei, die diese Woche in Belgrad stattfindet: Sophia Schäfle, die Vize-Europameisterin bei den Juniorinnen bis 68 Kilogramm, und ihr vier Jahre älterer Bruder Lars (22), EM-Fünfter bei den Männern 2020 und EM-U-23-Fünfter 2021 in der Gewichtklasse bis 86 Kilo.
 
"Bundestrainer Patrick Loes hat mich vor einigen Wochen überrascht, fast schon überrumpelt, als er mich gefragt hat, ob ich bei der U-23-WM kämpfen will", sagt Sophia Schäfle, die nächstes Jahr ihr Abitur an der Staudingerschule in Freiburg ablegen will. Eigentlich war sie für die WM der Juniorinnen im August in Ufa (Russland) vorgesehen. Doch eine Innenbandverletzung am Ellenbogen, erlitten beim Vorbereitungslehrgang in Heidelberg, verhinderte ihren Start. "Weil es derzeit im U-23-Bereich des Deutschen Ringer-Bundes keine überragende Athletin gibt, habe ich die Chance erhalten", sagt die junge Frau ziemlich bescheiden.
Dass Sophia Schäfle über ihre Nominierung immer noch verblüfft ist, erweist sich als wenig verwunderlich. Zwar darf sie schon seit ihrem 14. Lebensjahr regelmäßig am Olympiastützpunkt Freiburg trainieren – und damit zwei Jahre früher als die meisten Ringerinnen –, zudem hat sie bei der Juniorinnen-Europameisterschaft Ende Mai und Anfang Juni in Dortmund die Silbermedaille gewonnen, obwohl sie zum jüngsten der startberechtigten Jahrgänge gehörte (2001 bis 2003). Aber die U-23-Weltmeisterschaft ist schon noch einmal ein anderes Kaliber – zumal in der zweithöchsten Gewichtsklasse im Frauenringen.
 
Zwei potenzielle Gegnerinnen kennt Sophia Schäfle schon
 
Deshalb sind die Ambitionen der Schülerin auch nicht sehr hoch oder gar medaillenfixiert. "Ich will gute Kämpfe zeigen, Erfahrungen sammeln und alles geben", sagt sie. In der Türkin Nesrin Bas, die sie nach Punkten bezwang, und der Finalgegnerin Oksana Chudyk aus der Ukraine, gegen die sie überhöht nach Punkten (0:10) verlor, kennt sie bereits zwei Kontrahentinnen von der Juniorinnen-EM in Dortmund.
 
Neben ihren bekannt starken Beinangriffen und ihrer beachtlichen Kondition ("liegt wohl in der Familie") könnte Sophia Schäfle bei der U-23-WM auch der Olympiasieg von Aline Rotter-Focken bei den Sommerspielen in Tokio helfen. "Der hat dem Ringen sehr gut getan und uns allen hier am Olympiastützpunkt nochmals einen Push gegeben", sagt die Freiburgerin. Sophia Schäfle flog am Montag nach Belgrad, in ihrer Gewichtsklasse beginnen die Kämpfe am heutigen Mittwoch. Bruder Lars ringt erst am Samstag und fliegt am Donnerstag in die serbische Hauptstadt. "Den Finalkampf oder das Duell um Platz drei von Sophia kann ich vor Ort anschauen", sagt der 22-Jährige augenzwinkernd.
 
Unterstützt werden die Geschwister vor Ort von ihren Eltern Dorothea und Hartmut – coronabedingt wird sich der Kontakt allerdings auf WhatsApp-Nachrichten und Handy-Anrufe beschränken. "Denn die Athleten wohnen mit ihren Betreuern genauso in einer sogenannten Blase wie die auswärtigen Zuschauer, die der Weltverband in einem Hotel unterbringt", so Lars Schäfle. Der Mittelgewichtler hatte vor dem Corona-Ausbruch in den Vereinigten Staaten von Amerika studiert und trainiert, kehrte im Frühjahr 2020 wegen der Pandemie dann aber vorzeitig nach Deutschland zurück – nicht zuletzt wegen der damaligen Corona-Politik des damaligen US-Präsidenten Donald Trump. Nun studiert der 22-Jährige Wirtschaftsingenieurwesen in Furtwangen, der Heimatstadt seines Vaters Hartmut. Seine sportlichen Ambitionen bei den U-23-Welttitelkämpfen? "Ziel ist immer eine Medaille, aber dazu muss man zwei gute Tage erwischen", sagt Lars Schäfle, der auch im kommenden Jahr noch einmal bei U-23-Titelkämpfen startberechtigt ist. Allerdings hat es die Meldeliste in sich. So ist in der 86-Kilo-Freistilklasse unter anderem der Dritte der Männer-WM in Oslo dabei, Abubakr Abakarov aus Aserbaidschan. "Da gibt’s ein paar Hochkaräter. Die können schon ringen", sagt Lars Schäfle. Eine Medaille strebt er trotzdem an.
 
Und den Kampf um Edelmetall könnte dann auch seine jüngere Schwester Sophia sehen. Weil der DRB nicht so reich ist wie der Deutsche Fußball-Bund, fliegt das Frauen-Team zwar bereits am Samstagmorgen nach Deutschland zurück. Aber Sophia Schäfle bildet die Ausnahme, damit sie noch die Kämpfe ihres Bruders vor Ort anschauen kann.
 
Außer den Schäfle-Geschwistern sind bei der U-23-WM aus Südbaden noch drei Athleten dabei: Patrick Neumaier (Hofstetten/griechisch-römischer Stil/bis 97 Kilo), Nico Megerle (Urloffen/Freistil bis 61 Kilo) und Leon Gerstenberger (RKG Freiburg/Freistil/65 Kilo).
 
Aus: BZ-Plus, Georg Gulde, 03.11.2021
 
 

Reserve zu Hause stark

 

Gegen den ASV Altenheim zeigte die 2. Mannschaft in der heimischen Vigeliushalle mit einem 23:14 Sieg eine starke Leistung.

 

Mit offenem Visier kämpften die beiden Jugendringer Leon Kuckuck (57kg Fr.) und Marius Hockenjos, wobei der ASVler bei den meisten Aktionen den Kürzeren zog. Somit sprang für Leon ein klarer 17:7 Sieg heraus.

 

Großes Pech für Mannschaftscoach Martin Wachter (130kg Gr.). Er stellte sich in den Dienst der Mannschaft, hatte seinen Gegner Armis Rama zu Beginn des Kampfes auch schon praktisch auf beiden Schultern. Dann geriet er jedoch selbst unten rein und sein Risiko wurde mit einer Schulterniederlage bestraft.

 

Diesmal ging der Kampf zwischen den beiden Jugendringern Abdullah Rahimi (61kg Gr.) und Ruben Kallfaß mit 4:10 Punkten zu Gunsten des Altenheimer aus.

 

Ein Blitzsieg gelang Eugen Mai (98kg Fr.) gegen Nicko Fels – Schultersieg nach nicht mal 30 Sekunden.

 

Den mit Abstand stärksten Gästeringer erhielt mit Ibraguim Arsoev, wieder einmal, Mihail Tsupikau (Schulterniederlage).

 

Nach der Pause kamen die Gäste lediglich noch zu einem Schultersieg (Abdullah Kaya vs Arijan Rama / 75kg Gr.).

 

Ansonsten dominierten die RKG Ringer. Insbesondere Maxim Gergert (71kg Gr.) der erneut eine spektakuläre Suplex zog – alleine diese Aktion war den Kampfabend wert.

 

Auch Tobi Ketterer (80kg) zeigte top Freistilaktionen gegen Niklas Bergmann bei seinem technisch überhöhten Punktsieg.

 

25.10.2021

 

RKG krankheitsbedingt unter Wert geschlagen

 

Keine Frage, beim Baden-Derby in Urloffen war der ASV die klar stärkere Mannschaft. Allerdings fiel die RKG Niederlage mit 18:9, krankheitsbedingt, definitiv zu hoch aus. Kevin Spiegel, Marc Fischer und Coach Luigi Tascillo hüteten von vorn herein das Krankenbett. Mit Mihail Lapp, Mihail Bradu, Ion Vasilachi, Lars Schäfle und Maxi Remensperger betraten gleich fünf RKGler die Matte, obwohl sie gesundheitlich ordentlich angeschlagen waren – aber für’s Derby muss man halt auch mal auf die Zähne beißen …

 

Mihail Lapp (bis 57kg Freistil) hatte seinen Kontrahenten David Kiefer bereits am Rande einer technisch überhöhten Niederlage, als es ihm den Stecker zog. Dennoch brachte er einen 15:9 Punktsieg über die Zeit.

 

Maxi Remensperger (130kg Greco) musste sich der Physis von Lucas Lazogianis nach knapp 5. Minuten geschlagen geben.

 

Keine Chance hatte Mirco Rodemich (61kg Gr.) gegen den amtierenden Weltmeister Victor Ciobanu.

 

Ein Kampf auf Augenhöhe lieferte sich Lars Schäfle (98kg Fr.) mit seinem ehemaligen Mannschaftskameraden Armands Zvirbulis, mit dem glücklicheren Ende für den Gastgeber – 1:3 Punktniederlage

 

David Brenn (66kg Fr.) kämpfte gut, musste aber beständig Wertungen vom starken Nico Megerle zulassen. Der 11:0 Punktsieg wird dem ASVler sicherlich nochmal Selbstbewusstsein für die anstehende U23 WM in Belgrad gegeben haben.

 

So kaputt, wie Mihail Bradu (86kg Gr.) schon in den Kampf ging, lieferte er mit seiner „nur“ 0:4 Punktniederlage gegen Florian Neumaier eine bravouröse Leistung ab.

 

Böse, aber nicht anders zu erwarten, geriet Andreij Janzen beim Kampf gegen den polnischen Spitzenringer Roman Pacurkowski unter die Räder.

 

Einen taktisch blitzsauberen Kampf lieferte Ringertrainer Ion Vasilachi (75kg Fr.) gegen Routinier Marius Atofani ab. Trotz dessen seit Jahren praktizierter Unsitte sich einzucremen um schlecht gefasst werden zu können, setzte es eine klare und mehr als verdiente 5:0 Punktniederlage für den ASVler.

 

Maxim Sacultan (75kg Fr.) stellte ein weiteres Mal seine enormen ringerischen Qualitäten unter Beweis. Durch brutal schnelle Konterangriffe ließ er Joshua Knosp keine Wertung zukommen und siegte deutlich mit 10:0 Punkten.

 

Was hatte Valentin Petic (75kg Gr.), direkt vom Trainingslager in Rumänien kommend, nicht für einen Stress auf sich genommen, um gegen Urloffen auf der Matte zu stehen. Von Domenik Chelo wollte er sich da nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und siegte in souveräner Manier mit 7:3 Punkten.

 

24.10.2021

Jugend - Favorit geschlagen

 

In der mit neuem Konzept gestarteten Verbandsjugendliga, der leistungstärksten höchsten Nachwuchsliga Südbadens, gelang unserer Jugendmannschaft ein toller Coup. Bei der als Turnier stattfindenden Vorrunde wurde der als Favorit geltende VfK Eiche Radolfzell mit 20:18 geschlagen. Gegen den Veranstalter ASV Urloffen mussten wir uns hingegen mit 21:12 geschlagen geben. Allerdings verloren die Gastgeber wiederum klar gegen die favorisierten VfK-Bodenseeringer. Der vierte Teilnehmer der Gruppe A, der KSK Furtwangen, hatte beim 27:10 Sieg gegen uns keine echte Chance.

 

Herausragend im Team der RKG: Vladislaw Harcenko (bis 34kg) und unser frischgebackener italienische Meister Dario Fischietti (bis 50kg). Beide konnten in allen drei Kämpfen durch Schulter- bzw. technisch überhöhte Punktsiege die Maximalzahl von jeweils vier Zählern für die RKG einstreichen.

 

Optimal auch, wie sich die Ersatzringer in den Dienst der Mannschaft stellten und beim Aufwärmtraining die gesetzten Ringer motivierten bzw. beim Kampf lautstark anfeuerten.

 

Die Teilnehmer unserer Verbandsliga - Jugendequipe:

bis 29kg (Freistil) Hugo Lübke / bis 31kg (Greco) Samuel Müller / bis 34kg (Fr.) Vladislaw Harcenko, Florian Sandhaas / bis 38kg (Gr.) Phillip Nilles / bis 42kg (Fr.) Vincent Pfaff / bis 46kg (Gr.): Stephan Tsupikau, Emilio Dittmann, Amir Hajraj / bis 50kg (Fr.) Dario Fischietti, Dustin Steimle / bis 57kg (Gr.) Leon Kuckuck / bis 61kg (Fr.) Simon Bauer / bis 76kg (Gr.) Seyfullah Kaya

 

Die RKG gratuliert ganz herzlich der Jugendmannschaft sowie den Trainern zum starken Resultat.

                                                                                                                                                                                                                     19.10.2021

Stolperstein Heusweiler

 

Auf dem Weg in die Playoffs gerieten die Erstligaringer der RKG Freiburg ins Stolpern. Im Heimkampf vor 120 Besuchern in der Staudingerhalle gegen die Staffel des AC Heusweiler mussten die Gastgeber den bisher punktlosen Saarländern bei deren 15:14 zum ersten Sieg gratulieren.
 
RKG-Coach Luigi Tascillo hatte im Vorfeld schon gewarnt ("Heusweiler ist nach Tabellenführer Köllerbach die stärkste Mannschaft aus dem Saarland") und sollte recht behalten. Von den zehn Duellen auf der Matte gingen beide Teams jeweils fünf Mal als Sieger hervor. Doch die Höhe der Siege machte den kleinen Unterschied. "Da haben uns letztlich zwei Punkte gefehlt, aber das ist Ringen", konstatierte der Freiburger Übungsleiter nach dem knappen Ausgang, der auf den moldawischen WM-Teilnehmer Valentin Petic (Heimaturlaub) verzichten musste. Aber auch die AC-Staffel hatte einen Ausfall: Da Saba Chikhradze in der 98-Kilogrammklasse nach seiner Disqualifikation im zurückliegenden Kampf in Adelhausen gesperrt war, kam RKG-Ringer Lars Schäfle kampflos zu vier Teampunkten.
 
Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ der Moldauer WM-Athlet im RKG-Trikot, Maxim Sacultan, der es noch rechtzeitig aus Norwegen geschafft hatte, um gegen Heusweiler seine Ringkampfkunst zu demonstrieren. Der EM-Dritte bis 65 Kilo bezwang im Freistil-Weltergewicht (75 Kilo) im schönsten Kampf des Abends Zaur Efendiev mit 11:2 Punkten. Ebenso überzeugte dessen Landsmann Mihail Bradu (86 Kilo/griechisch-römisch) bei seinem 7:1-Punktsieg über Sebastian Janowski. "Beide machten einen Superkampf", lobte Luigi Tascillo. Die restlichen RKG-Zähler steuerten Mihail Lapp (vier Zähler) und Kevin Spiegel (ein Punkt) bei, der in einer "engen Kiste" mit 5:4 Punkten Halef Cakmak bezwang.
 
Nach der doch bitteren Niederlage richtet sich das Hauptaugenmerk nun auf das südbadische Derby am kommenden Samstag in Urloffen. Dabei hofft Tascillo, dass auch Valentin Petic wieder das RKG-Trikot überstreifen kann.
 
 
 
Aus: BZ-Plus, Thomas Fehrenbach, 18.10.2021
                                                                                                                                                                                                                     19.10.2021

Nora Lübke – DM Silber

 

Erste Deutsche Meisterschaft, erste Medaille. Unsere Nachwuchsringerin (weibl. Jgd. B, bis 38kg) schlug bei ihrem ersten Auftritt an einer DM, mit dem Gewinn der Silbermedaille, gleich mächtig zu. Sophia Nilles (weibl. Jgd. A, bis 57kg), unsere zweite DM Starterin, konnte sich über einen ausgezeichneten 4. Platz freuen.

 

Im nordrhein-westfälischen Dormagen gewann Nora am Samstagmorgen gleich ihren Auftaktkampf souverän mit 4:0 Punkten gegen Edna Frank vom ASV Mainz 88. Danach folgte gegen Elisabeth Scheu vom SC Isaria Unterföhring ein 8:4 Punktsieg. Im Finale musste sich Nora, in einem spannenden und ausgeglichenen Kampf, mit 2:4 Punkten knapp Zeynep Türker vom AC Mülheim beugen.

Sophia Nilles durfte gleich nach der Anreise am Freitagabend ran und gewann klar gegen Sophia Roth vom KSV Bavaria Waldaschaff mit 6:2 Punkten. Eine ganz enge Kiste wurde das Duell mit Melina Holländer vom VfK Schifferstadt. Unsere Athletin zeigte im Kampfverlauf den härteren Biss und behielt knapp aber verdient mit 3:2 die Oberhand. Im südbadischen Vergleich mit Alina Weber vom TSV Kandern musste sich Sophia mit 0:3 Punkten geschlagen geben. Im kleinen Finale gegen Laura Köhler aus Frankfurt/Oder, die ihren Alters- und Erfahrungsvorteil voll ausspielte, gab es ebenso eine knappe 0:3 Punktniederlage.

 

Die RKG gratuliert den RKG Nachwuchsmädels zu ihrem tollen Erfolg!

 

10.10.2021

Dario italienischer Meister

 

Ein Glanzstück gelang Dario Fischietti bei den italienischen Meisterschaften in Lido di Ostia bei Rom. In der mit 13 Teilnehmern stark besetzten 52 Kilo Klasse der Jugend B konnte Dario seine Vorrundenkämpfe allesamt souverän gewinnen. Im Halbfinale setzte er sich in einem spannenden Kampf am Ende klar und verdient mit 8:4 Punkten gegen Marco Murena durch. Auch im Finale ließ unser Jugendtalent nichts anbrennen und gewann deutlich gegen Lokalmatador Giovanni Danise.

 

Herzlichen Glückwunsch zu Gold!

 

10.10.2021

Foto: Mario Stein

Klare Sache - starke Aktionen


Einen klaren 27:11 Heimsieg fuhr die 2te Mannschaft der RKG gegen die RHL Gottmadingen-Taisersdorf II ein. Ringerisch gab es insbesondere bei drei Kämpfen spektakuläre Griffaktionen:
Tobias Ketterer (80kg Freistil) gönnte beim 9:0 Sieg seinem Gegner Dennis Köpsel einen Freiluftfahrtschein, als er ihn per Beinangriff aushob und von ganz oben nach ganz unten auf den Mattenboden beförderte. Leon Gerstenberger (75kg Fr.) zeigte bei seinem Technischen Überlegenheitssieg (TÜ) gegen Tobias Martin einen spektakulären Überstürzer aus der Bodenlage heraus. Den Knaller des Abends lieferte im Abschlusskampf Maxim Gergert (75kg Greco) gegen Marius Krämer ab – Suplex mit Rotationsschritt – das volle Hammergerät.
Ebenfalls klar überzeugen konnten Abdullah Rahimi (61kg Gr.), David Brenn (71kg Gr.) und Eugen Mai (98kg Fr.) mit TÜ-Siegen sowie Igor Meier (130kg Gr.) mit Schultersieg. Mischa Tsupikau (66kg Fr.) unterlag nach gutem Kampf Roman Loeper auf Punkte.
Nächste Woche greift die 1. Bundesligamannschaft wieder ins Ligageschehen ein.

 


Samstag, 16.10.2021
RKG Freiburg 2000 vs AC Heusweiler
19.30 Uhr Staudingerhalle


08.10.2021

DM - starker 4ter Platz

 

Einen starken vierten Platz erkämpfte Dario Fischietti bei seiner ersten Deutschen B-Jugend Meisterschaft Freistil in Ladenburg. Er konnte sich als einziger jüngster `08er Jahrgang unter den Top-Fünf in der Gewichtsklasse bis 52 Kilo platzieren. Nach einem klaren Schultersieg im Auftaktkampf gegen Lars Krull vom TSV Gailbach, entglitt ihm bei der zweiten Begegnung der Sieg in der letzten Kampfsekunde und er unterlag Elias Kunz vom KSV Ispringen unfassbar knapp mit 8:7 Punkten.
Einen aktionsreichen Kampf lieferte sich Dario mit Henry Lamitschka vom RV Lübtheen bei dem er mit 13:10 Punkten die Oberhand behielt. Auch Moritz Barth von der TV Essen-Dellwig musste beim 6:0 Sieg die Überlegenheit von unserem hoffnungsvollen Nachwuchstalent anerkennen. Im kleinen Finale überrollte Maik Braun vom KSC Graben-Neudorf Dario zu Beginn des Kampfes. Er konnte zwar das Ergebnis noch verkürzen unterlag aber am Ende klar mit 12:4 Punkten.

 

Die RKG gratuliert Dario zu seinem gelungenen DM-Debüt.

 

04.10.2021

2te mit Heimsieg

 

Einen spannenden Freitagabendkampf bot die 2te Staffel der RKG im Heimkampf gegen Tabellenkonkurrent RG Hausen-Zell II. Hervorstechend, wie die einzelnen RKG Ringer bereit sind, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. So traten gleich vier Ringer in der ihnen ungeliebteren Stilart an.

 

Dennoch punkteten sowohl Abdullah Rahimi (Schultersieg, 61kg Greco) wie auch David Brenn (technisch überhöhter Punktsieg, 71kg Greco) für die Mannschaft maximal und Eugen Mai (98kg Freistil) ließ sich nur 2 Mannschaftspunkte von David Affutu-Nartey abnehmen. Lediglich Maxim Gergert war chancenlos gegen Hausen-Zells top Ringer Patrick Sutter (Schulterniederlage, 75kg Greco).

Den zweiten top Mann der RG, mit gleichem Resultat, bekam Mikhail Tsupikau mit Florin Trifan. Trotzdem Respekt vor der Leistung von Mischa, konnte er doch, risikofreudig wie er gerne ist, zuerst einmal mit einem Kopfdurchdreher punkten (Schulterniederlage, 66kg Greco).

Ebenso unglücklich verloren Leon Kuckuck gegen Luca Zeh und Kenan Halac gegen Simon Günter. Besonders ärgerlich dabei, dass der Kampfrichter auf der falschen Seite stand, als Kenan zuvor seinen Gegner exzellent konterte und dieser platt auf beiden Schultern lag.
Drei Mannschaftspunkte steuerte Alex Remensperger mit seinem 16:7 Sieg gegen Marco Waßmer zum Endergebnis bei. Die beiden boten einen turbulenten Kampf und zeigten, dass auch Schwergewichtskämpfe aktionsreiches und risikofreudiges Ringen bieten kann.

Den Sack zu machten am Ende Routinier Tobias Ketterer, mit einem sehenswerten Einsteiger (Schultersieg vs Max Schmidt, 80kg fr.) sowie Leon Gerstenberger (TÜ-Sieger, 75kg fr.).

Bereits in einer Woche, am Freitag, den 08.10.2021 20.30 Uhr, steht der nächste spannende Heimkampf der RKG II an. Dann geht es gegen die RHL Gottmadingen/Taisersdorf II in der Vigeliushalle erneut zur Sache.

 

 

02.10.2021

Mihail Bradu, Arian Güney Foto: Patrick Seeger

Wenig zu holen

 

Am Ende gab es wenig zu holen beim Lokalderby-Favoriten TuS Adelhausen – Endergebnis 22:8. Beide Mannschaften traten nicht in Bestbesetzung an, u.a. fehlten auf RKG Seite Maxim Sacultan, auf TuS Seite Sebastian Jezierzanski – beginnt doch für beide Ringer in einer Woche die Weltmeisterschaft der Männer in Oslo. Wesentlich knapper fiel die Niederlage der 2. Freiburger Staffel aus gegen Lutte Sélestat. Die französischen Ringer aus Schlettstadt nutzten ihren Heimvorteil und siegten hauchdünn mit 17:16 Punkten.

 

Dass uns an diesem Kampfabend das Glück nicht zur Seite stand, zeigte sich schon im ersten Duell. Mihail Lapp hatte mit einem feinen Konter am Boden, seinen Gegner Levan Metreveli Vartanov, auf beiden Schultern. Bevor Kampfrichter Christian Sauer abpfeifen konnte, kam der Pausengong - Pech für uns, Glück für die Dinkelbergstaffel (Endstand 7:2 / 57kg freistil). Unglücklich auch die 3:2 Punktniederlage von Mihail Bradu gegen Arian Güney. Mihail riskierte als Obermann in der Bodenlage ein Ticken zu viel, wurde von Güney beim Durchdreher abgefangen und unterlag mit 2:3 nach Punkten (86kg Greco). Weitere Punktniederlagen gab es für Maxi Remensperger (0:7 vs Felix Kraft / 130kg Greco), Andrej Janzen (1:5 vs Manrikos Theodoridis / 71kg Greco) und Ion Vasilachi (1:11 vs Giorgi Sulava / 80kg fr). Jeweils vier Mannschaftspunkte gaben Masi Salahi (Verletzungsaufgabe vs Manuel Wolfer), Kevin Spiegel und Mirco Rodemich vs Überringer Ivo Angelov ab.

Die Highlights aus Freiburger Sicht setzten Lars Schäfle mit einem technischen Überlegenheitssieg (TÜ) gegen TuS Ringertrainer Pascal Ruh sowie Valentin Petic gegen Stephan Brunner, ebenfalls TÜ.
Die Punkte bei der 2. Mannschaft erkämpften erneut Jugendringer Leon Kuckuck (10:7 PS / 57kg fr) sowie Eugen Mai (12:8 PS / 98kg fr). Schultersiege bzw. TÜ-Siege holten David Brenn (75kg fr), Emin Hilmi (80kg fr) und Igor Maier (130kg gr.-röm.).

 

26.09.2021

Vincent Platz 1
Amir Platz 2

 

Beim 32. Internationalen Mühlenbacher Jugendturnier schnitten die RKG Schüler sehr erfolgreich ab. Vincent Pfaff (bis 37kg) konnte seine Gruppenkämpfe allesamt auf Schulter gewinnen. Im Finale besiegte er Philipp Lehmann vom KSV Hofstetten mit 8:4 nach Punkten. Amir Hajraj (bis 45kg) verließ die Matte bei drei seiner vier Kämpfe als Schultersieger. Lediglich gegen Fabian Sauter (WKG Gottmadingen/Taisersdorf) musste er sich nach spannendem Kampf entscheidend geschlagen geben.

Mit Phillip Nilles (Platz 4), Jan Daoud (Platz 5) und Florian Sandhaas (Platz 6) landeten unsere Nachwuchsschüler in der C-Jgd. (Jhg. 2009-2011) bei der Vereinswertung, hinter der RG Lahr, auf einem hervorragenden 2. Platz (VfK Eiche-Radolfzell 3. Platz).

 

Glückwunsch an die Schüler und ein großes Dankeschön für "Turnier-Headcoach" Simon & "Assist" Stephan

 

21.09.2021

 

Foto: Achim Keller

Kantersieg

 

Einen ganz starken Kampfabend zeigte die RKG-Equipe gegen den unmittelbaren Tabellenkonkurrenten der 1. Bundesliga Südwest, den KV 03 Riegelsberg. Am Ende konnten sich unsere Trainer Ion Vasilachi und Lulu Tascillo über einen 23:5 Kantersieg freuen. Dass an diesem Abend alles passte, dafür sorgte bereits die 2te Mannschaft der RKG, die den Südbadischen Landesligisten RSV Schuttertal II mit 22:6 überrollte. Ebenso erfreulich und erfolgreich: bei der Aktion #Mattewuppen fanden sich erneut zahlreiche Spender - bereits ein gutes Drittel der 145 Mattenteile ist vergeben – die RKG sagt DANKE.

 

57kg (Freistil): Furios und richtungsweisend war der Kampf zwischen Mihail Lapp und Calogero Gioacchino Chianetta. Mihail machte von Beginn an klar wer Chef auf der Matte ist. Mit schnellen Beinangriffen punktete er innerhalb von eineinhalb Minuten seinen Gegner aus und wurde somit TÜP-Sieger (Technisch Überlegener Punktsieger). (4:0)

 

130kg (Greco): Gegen Riegelsbergs Topringer Yoan Dimitrov zeigte sich Maxi Remensperger als zäher Kontrahent, hatten sich die Gäste in dieser Begegnung doch vier Mannschaftspunkte erhofft. Die Punktniederlage (0:8) verbuchte das Trainerteam daher auf der Erfolgsseite der RKG. (0:3)

 

61kg (Greco): Einen echten Knaller lieferte Mirco Rodemich gegen den KV-Neuzugang Salim Sarti ab. Mirco konterte bereits in der Anfangsphase des Kampfes einen Angriff des Gastes zum Schultersieg – das war top für Freiburg und ganz schlecht für Riegelsberg. (4:0)

 

98kg (Freistil): Einen dicken Brocken bekam Lars Schäfle mit dem Russen Asadula Ibragimov, Studentenweltmeister 2018, vorgesetzt. Lars zeigte sich jedoch recht respektlos und zog sich bei der 1:8 Punktniederlage gegen Ibragimov mehr als achtbar aus der Affäre. (0:2)

 

66kg (Freistil): Keinerlei Probleme hatte David Brenn mit Paul Riemer. Sein 11:1 Punktsieg war auch in dieser Höhe mehr als verdient.                   

 

86kg (Greco): Er hat’s halt drauf, unser Mihail Bradu. Zweiter Kampf, zweiter Schultersieg. Was soll man sagen – perfekte Leistung eben / Gegner Lucas Rosport (4:0)

 

71kg (Greco): Am Ende fehlte Valentin Peric dann doch das letzte Körnchen Power für den fehlenden Punkt zum TÜP-Sieg – aber auf was für einem Spitzenniveau. Nachdem er am Morgen auf der Matte bereits Gewicht runtergebolzt hatte, war beim Stande von 14:0, nach einer blitzsauberen Leistung, der Akku leer. (3:0)

 

80kg (Freistil): Den wohl spannendsten Kampf des Abends lieferte sicherlich Kevin Spiegel an diesem Abend ab. Führte der Riegelsberger Daniel Decker zur Pause noch sicher mit 0:6 Punkten, drehte sich in der zweiten Kampfhälfte das Blatt gewaltig. Mit seinen Doppelbeinangriffen holte Kevin Wertung um Wertung. 20 Sekunden vor Schluss gelang ihm dann die Führung und am Ende Stand ein vielumjubelter 8:7 Punktsieg auf der Anzeigetafel. (1:0)

 

75kg (Freistil): Eine wiederum sehr souveräne Leistung zeigte Maxim Sacultan gegen Georgiy Zlatov. Immer wieder punktete Maxim mit schnellen Angriffen, die Angriffsbemühungen des RVler wiederum blieben erfolglos. Der klare 9:0 Punktsieg war mehr als verdient. (3:0)

 

75kg (gr.-röm.): Wie üblich in der Vorrunde, bestritt den letzten Kampf des Abends Marc Fischer. Lag er nach gut vier Minuten noch knapp mit 1:2 gegen Jannik Malz hinten, konnte Marc aus einer Kopfklammer heraus eine Zweierwertung erkämpfen. So endete das ausgeglichene Duell mit einem cleveren 3:2 Punktsieg für die RKG. (1:0)

 

Nächster Heimkampf der 1. Mannschaft: 16.10. vs AC Heusweiler

 

13.09.2021

2te furios

 

Leidenschaftlich und energievoll präsentierte sich die 2. Mannschaft bei ihrem Heimkampf-Debut. Mit 22:6 zerlegte man den RSV Schuttertal II bei dem vor allem die Nachwuchsringer der RKG tolle und spannende Kämpfe boten.

Jugendringer Leon Kuckuck (57kg Fr) wusste mit einem 14:3 Punktsieg ebenso klar zu überzeugen wie Youngster Abdullah Rahimi, der dem RSV Routinier Andreas Ams in den letzten Kampfsekunden den Sieg entriss.

Jeweils in der ungewohnten Stilart kämpfend, kamen sowohl Mashi Salahi wie auch Eugen Mai trotzdem zu Punktsiegen. Vier Mannschaftspunkte konnten Kenan Halac, Lukas Schöffler und Luca Fischietti für die RKG einfahren.

„Move of the day“ – u.a. mit einer spektakulären Souplesse holte auch unser Dritter Deutscher Juniorenmeister Alex Remensperger im Schwergewicht vier Punkte auf das Freiburger Konto.

 

Nächster Heimkampf 2. Mannschaft - Vigeliushalle 20.30 Uhr:

Fr. 01.10. vs RG Hausen-Zell II

Fr. 08.10. vs RHL Gottm./Taisersdorf II

 

13.09.2021

 

Ein Pünktchen fehlt zum perfekten Start


Ringer-Erstligist RKG Freiburg verliert zum Meisterschafts-Auftakt hauchdünn mit 14:15 gegen den Favoriten aus Köllerbach und gewinnt danach mit 18:10 in Hüttigweiler.


 
Es fehlte nicht viel und die RKG Freiburg hätte zum Saisonauftakt in der Ringer-Bundesliga einen perfekten Start hingelegt. Denn die Mannschaft um die Trainer Ion Vasilachi und Luigi Tascillo gewann am Sonntagnachmittag beim ASV Hüttigweiler mit 18:10 – und hatte tags zuvor im Heimduell den klaren Favoriten KSV Köllerbach beim 14:15 am Rande einer Niederlage. An einem rasanten Kampfabend mit vielen technischen Wertungen fehlte den Breisgauern in doppelter Hinsicht ein einziges Pünktchen zum Erfolg.
 
Hartmut Leiber war ganz aufgeregt und schien seinen Augen nicht zu trauen. Am Samstagabend, gegen 21.15 Uhr, packte der designierte Vorsitzende der RKG Freiburg, Hallensprecher, Jugendtrainer und Vater von Mittelgewichtler Lars Schäfle sein Handy und fotografierte die Anzeigetafel in der Staudingerhalle. Es war Halbzeit im letzten der zehn Mattenduelle zwischen Marc Fischer und Marc-Antonio von Tugginger. Der Freiburger führte mit 1:0 Punkten – und das beim Mannschaftsgleichstand (14:14). Doch in den zweiten drei Kampfminuten drehte der routinierte Köllerbacher den Spieß noch um, kam durch eine Passivitätswertung und einen mit letzter Kraftanstrengung ausgeführten Überwurf zu einer 3:1-Führung. Die restlichen 1:44 Minuten der Kampfzeit verteidigte der 28-Jährige seinen Vorsprung geschickt. Nach der nicht ganz einfach zu verstehenden Ringer-Arithmetik brachte ihm das einen Mannschaftszähler ein – und seinem Team den 15:14-Sieg.
 

Brenn lag 15 Sekunden vor Schluss in Führung

Vor 207 registrierten Zuschauern hatte die RKG zur Halbzeit, also nach fünf Kämpfen, bereits mit 4:11 in Rückstand gelegen. Dabei grämte sich vor allem Leichtgewichtler David Brenn. Der 21-jährige Neuzugang vom KSV Tennenbronn hatte gegen den ein Jahr älteren Nils-Adrian Klein bis 15 Sekunden vor Schluss geführt. Mit 7:5 Punkten. "Dann habe ich noch eine Zweier-Wertung abgegeben und wegen der letzten Wertung den Kampf verloren", sagte der Freiburger Freistilspezialist – und ergänzte: "Bei einem am Schluss so engen Ausgang des Mannschaftsduells ärgere ich mich natürlich sehr, dass ich einen Mannschaftszähler abgegeben und keinen geholt habe". Vielleicht war Brenn noch das bislang letzte Aufeinandertreffen der beiden Sportler in Erinnerung, "das ich deutlich verloren habe" (Brenn).
Trotz der 11:4-Führung zur Halbzeit prognostizierte Köllerbachs Teamleiter Thomas Geid einen "engen Ausgang". Schließlich hatte er nach eigenem Bekunden am Samstagmorgen seine Aufstellung drei Mal ändern müssen: Verletzung, Krankheit und eine Familienfeier hatten laut Geid zur Folge, dass drei Ringer fehlten, die den Trip in den Breisgau hätten mitmachen sollen.

Durch den Schultersieg von Mihail Bradu sowie den Überlegenheitserfolg des moldawischen Neuzugangs Valentin Petic führte die RKG kurzzeitig gar mit 12:11. Dann verlor Trainer Vasilachi gegen den Bulgaren Miroslav Kirov, Vizeeuropameister von 2019, hoch nach Punkten. Und als danach der Moldawier Maxim Sacultan (aktueller EM-Dritter bis 65 Kilo) in der 75-Kilo-Klasse den trotz seiner bereits 41 Jahre nach wie vor wohl besten deutschen Freistil-Weltergewichtler Andriy Shyyka mit 5:1 auspunktete, jubelten die Zuschauer fast schon nicht mehr Corona-konform. So kam es zum Showdown im klassischen Stil der 75-Kilogramm-Klasse zwischen Fischer und von Tugginer, bei dem sich schließlich der Köllerbacher knapp behauptete.

Spannend verlief am Sonntag auch das RKG-Gastspiel in Hüttigweiler. Die Saarländer, am Samstag in Urloffen chancenlos (5:20), führten nach fünf Kämpfen 10:4. Doch weil danach nur noch Gäste-Ringer (Bradu, Petic, Vasilachi, Sacultan, Fischer) als Sieger die Matte verließen, feierten die Breisgauer ihren ersten Saisonsieg. Nun hoffen sie bei der RKG, nächsten Samstag (19.30 Uhr) gegen Riegelsberg auch den ersten Heimsieg einzufahren.
 
Aus: BZ-Plus, Georg Gulde, 05.09.2021
 
 

Spendenaktion: Mattewuppen

 

Jetzt wurde sie endgültig überfällig, die neue Wettkampfmatte. Nachdem wir die letzten Jahre mit Ausnahmegenehmigungen die Bundesligavorgaben des Deutschen Ringerbundes für eine große 12x12 Meter Matte noch umgehen konnten, war dies für die Runde 2021 nicht mehr möglich.

 

Wir haben daher den Kraftakt auf uns genommen und eine neue, optisch sehr ansprechende, Oktagon-Wettkampfmatte erworben.

 

Über Deine Unterstützung bei der Finanzierung würden wir uns sehr freuen, es wäre eine enorme Hilfe für unseren Verein.

 

Mattenteile (einzeln / mehrere) können symbolisch erworben werden.

 

Sichere dir eines der 145 möglichen Teile für je 80€ und werde ein Teil von uns.*

 

Jeder Spender wird mit Namen bzw. Logo zeitnah (nach Eingang der Spende), im entsprechenden Feld, verewigt. Das Sponsorenplakat (ca. 2,50m x 1,60m) wird gut sichtbar bei jedem Heimkampf in der Halle präsentiert, ebenso auf unserer Homepage
rkg-freiburg-2000.de Facebook facebook.com/rkgf2000/ und Instagram #mattewuppen.

 

Erwerb auch direkt bei jedem Heimkampf möglich!

 

Falls du die RKG Freiburg unterstützen möchtest, einfach uns die Anzahl der Mattenteile und Wunschnummer(n) mitteilen sowie den einzutragenden Namen/Firmenlogo.

 

 

Kontakt:

Hartmut Leiber

Stichwort: „Matte wuppen“

E-Mail: vorstand@rkgf2000.de

Handy: +49 173 452 58 48

Bankverbindung:

Sportverein Freiburg-Haslach 1895 e.V.

Stichwort: „Matte wuppen"

Volksbank Freiburg

IBAN: DE80 6809 0000 0008 0717 05

 

 

 

 

Start 1. Bundesliga

 

Matte frei - am 4. September starten wir in die neue Bundesliga-Saison 2021/`22. Mit dem KSV Köllerbach gibt es zum Auftakt gleich einen ganz dicken Brocken, zählen die Saarländer als Vizemeister doch zu den heißesten Anwärtern auf den diesjährigen Titel.

 

Saisonziel Nummer eins ist eine Platzierung, die den Klassenerhalt garantiert. Natürlich wird aber auch mit einem Auge, seitens der Breisgauer, auf eine mögliche Teilnahme an der Endrunde geschielt. Doch haben sich die Gruppengegner enorm verstärkt und dieses erweiterte Ziel kann nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erreicht werden. Das Trainergespann Luigi Tascillo und Ion Vasilachi wird jedenfalls seine Athleten wieder top vorbereitet präsentieren.

 

Der Kader der RKG umfasst 22 Ringer. Davon sind stolze acht Athleten aus dem eigenen Nachwuchs. Dass die RKG wieder voll auf die Förderung von Talenten setzt, zeigt sich daran, dass 16 der lizenzberechtigten Mattenkünstler 23 Jahre oder jünger sind.

Nichtsdestotrotz will man den hochdotierten und mit international erfolgreichen Ringern bestückten Gegnern Paroli bieten und vor allem den Zuschauern spannende Kämpfe zeigen. Verstecken braucht sich unsere Mannschaft jedenfalls nicht. Konnten doch etliche Medaillen bei deutschen Meisterschaften errungen werden.

 

Mit dem Moldawier Valentin Petic hat man sich in der 75kg Greco-Klasse gezielt verstärkt. Er erkämpfte sich bei den Junioren- und der U23-EM jeweils Bronze.

Mit David Brenn ist ein hoffnungsvoller Nachwuchsathlet zur Mannschaft dazu gestoßen. Er kommt vom KSV Tennenbronn und kann bis 61kg und 66kg im freien Stil eingesetzt werden.

Besonders freuen wir uns über die Heimkehr von Lukas Schöffler. Unser Ur-Haslacher hatte sich aus beruflichen Standortgründen zuletzt dem KFC Leipzig angeschlossen, kehrt nun aber wieder nach Freiburg zurück.

Als bedeutender Abgang ist Armands Zvirbulis zu vermelden. Der Publikumsliebling schloss sich dem Derbyrivalen ASV Urloffen an, da sein Stammplatz im Halbschwergewicht diese Runde für unser Eigengewächs Lars Schäfle freigehalten wird.

 

25.08.2021